little talks

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00:00:00: Das war damals schon wunderschön.

00:00:01: Ein paar Flaschen Wein auf dem Tisch und dann hast du den vierten gestohnt, zumindest getorisch die Köpfe eingeschlagen Und manchmal ist es gut ausgegangen und alle waren der gleiche Meinung.

00:00:10: Manchmal haben die Meinungen nicht gewechselt, manchmal hat sich überhaupt nichts bewegt Aber man hat so am nächsten Tag normalen in die Arm geschaut und von einem super Abend gesprochen.

00:00:19: Der Abend ist heute unvorstellbar weil wenn ich sage was immer denke geht da erst die Gastung.

00:00:24: Die Stimme, die du gerade gehört hast, gehört Michael Steinlechner.

00:00:28: Ein Tisch ein paar Flaschen Wein und vier fünf Stunden Bure Diskussion!

00:00:32: Und am nächsten Tag schaut man sich trotzdem noch in die Augen.

00:00:37: Für Michael Steinlichner ist zu einem Abend kaum mehr vorstellbar.

00:00:40: Michael Steinlichter ist Verleger- und Unternehmer aus Innsbruck.

00:00:43: mit den Jahren hat er das Sechzig-Zwanzig Stadtmagazin gegründet dass im heurigen Jahr... ...Fünfundzwanzig Jahre alt wird und zum Biobiläum sogar in die digitale Welt eintritt, und zwar mit Sächsigzwanzig-Tiles.

00:00:57: Darüber hinaus kam zu einem gewissen Zeitpunkt noch top Tirol dazu – jede Woche schreibt er selbst ein Newsletter mit klarem Meinung für die Tiroler Wirtschaft.

00:01:07: Wir sprechen in dem Gespräch Ob in ihm mehr da schon List oder Unternehmer steckt, warum er am gedruckten Magazin festhält.

00:01:14: Was passiert wenn Menschen mit seiner Kritik nicht einverstanden sind?

00:01:17: Was einen Journalisten oder eine Journalistin ausmacht und über einen Mitarbeiter der gleich zweimal recht hatte.

00:01:24: Und ich wünsche dir jetzt viel Spaß mit dem Gespräch mit Michael Steinlechner.

00:01:29: Würdest du sagen Du hast den richtigen Job gewählt, Michel.

00:01:35: Ja, das würde ich schon sagen.

00:01:37: Ich würde aber auch sagen... ...das ist der einzige Job den ich immer schon gemacht habe oder herrter formuliert... ...der einziger Job, den ich mir selber gelernt habe, gell?

00:01:44: Also ein Kritiker könnte sagen ja was soll er denn sagen, da kann man ja sonst nichts.

00:01:51: Wie bist du dazu?

00:01:51: Also ich hab tatsächlich warum auch immer war sie jetzt eigentlich gar nicht mit es so interessiert, aber mit elf meine erste Schilderzeit und gemacht damals in der Silidas in Innsbruck.

00:02:03: Man hat dann so mit zwölf diese größten, wahnsinnige Idee gehabt.

00:02:06: Man kann doch eine schuleübergreifende Schülerzeitung machen und habe damals schon probiert möglichst viele Schulen in Innsbruck und Umgebungen mit meiner Schülerzeit um zu versorgen.

00:02:18: Und das ist damals schon ein großes Hobby von mir gewesen.

00:02:20: also ich hab das die ganze Unterstufe schon gemacht und habe dann mit vierzehnen Praktikum bei den Tiroler Bezirksbettern machen dürfen.

00:02:28: ... noch besser gefallen im professionellen Umfeld und daraus... ... ist eigentlich dann ein Langzeitbarktiff umgewohnt, das recht früher eine Anstellung gemündet hat.

00:02:39: Also nach während den Schulzeiten habe ich dort dann ziemlich viele Stunden verbracht... ...und hab alle mögliche Produkte gemacht für die Bezirksbeite weiter in meine Schülerzeitung,... ...aber auch ganz andere Produkte wie Computerblatt hat es damals geheißen.

00:02:52: Da war das doch ganz was Neues, die ganze Technik und das ganze Multimedia... ....und alle möglichen

00:02:58: Magazinprodukte.".

00:03:00: Und ich hab das neben der Schule oder die manche behaupten eher statt der Schule gemacht, weil ja, wie soll ich sagen?

00:03:06: Der damalige Chef der Bezirksbetter war ein guter Freund von meinem Vater und es hat immer zu Problemen geführt.

00:03:11: Weil ich habe wahrscheinlich mehr Vormittage bei den Bezirkspätern verbracht als in der Schule.

00:03:15: Und wir haben einen Warnanruf bekommen wenn mein Vater im Anmarsch war, weil er an Café dort trainieren wollte mit seinem Freund, dass ich mich verstecken muss, weil ich eigentlich in der Schule hätte sein sollen.

00:03:26: Also das war immer schon meine Pension Nach der Matura, ja so alliebemäßig noch ein bisschen studiert.

00:03:35: Aber es war mir eigentlich damals schon klar, dass ich das machen wollte und habe dann relativ kurz darauf mit einem Zwanzig des Sechzig-Zwanzig-Stadtmagazins gegründet.

00:03:42: Und das hat dann so seinen Lauf genommen über diese.

00:03:47: Da hat das da Ganze angefangen also damals sehr naiv aber hat irgendwie funktioniert.

00:03:54: Welche Eigenschaft ist bei dir überwiegend?

00:03:57: Ein Journalist oder die Unternehmer?

00:04:02: Das ist eine sehr gute Frage.

00:04:05: Wahrscheinlich ist es schon der Unternehmer, aber nur knapp.

00:04:10: Also ich finde jetzt so fünftig-fünfzig ist ein bisschen eine langweilige Antwort.

00:04:14: Es würde es wahrscheinlich am besten abbilden.

00:04:17: Ich würde mal so sagen, Journalismus ist was ich wahnsinnig gerne betreibe und welcher wahnsinnigen Spaß macht.

00:04:23: Was zeitlich sicher zu kurz kommt... weil der Unternehmer sich für mich da einfach ein bisschen durchsetzt.

00:04:29: Die Agenten des Unternehmertums sind da schon vordergründig, wenn es jetzt nach dem Halzen geht würde ich sagen, ich mache das beides gleich gern.

00:04:38: Also die Redaktät bildet das nicht ganz ab aber vom Halzen her mache ich beides direkt

00:04:43: gern.

00:04:44: Ich neidest du dann ab und zu deine Kollegen und Kolleginnen?

00:04:47: Dass die ja eigentlich so ganztags den coolen Job machen können... Den journalistischen schon?

00:04:52: Nein.

00:04:53: Allerdings habe ich wenige Kollegen, die den Job so wahnsinnig cool machen, dass sie es jetzt beneiden würden.

00:04:59: Das ist mal das Älste und wenn mir das so wichtig wäre würde ich das ja einfach machen.

00:05:06: Also ich glaube, es ist ehrlich gesagt für diesen Bereich wo ich tätig bin schon ein bisschen die Geschichte, dass ihr ein unternehmerischer Journalist bist im Sinne von nicht mit mir Unternehmerischen Themen.

00:05:17: Und das ist ein bisschen ein Glück weil Wenn jemand wirtschaftlich interessiert ist, dann wird er meistens nur Unternehmer.

00:05:24: Das ist so wie es auch ganz wenige Gesundheitsredakteure gibt weil die werden alle Ärzte.

00:05:29: Es ist schwer für diese Fachbereiche jemanden zu finden kann man gerne mal probieren.

00:05:32: wenn man jetzt eine Stellenausschreibung macht versucht ein Wirtschaftsredakteur bedürft sich da so ziemlich alles noch niemand der brauchbar ist als Wirtschafts redaktör.

00:05:40: das ist aber ganz natürlich weil die Kombination ist einfach sehr selten und aus dieser Kombination habe ich mir erlaubt eine eigene Welt zu stricken, wo ich beides ausleben kann.

00:05:51: Wo einerseits da schon ein List sein kann aber im Vordergrund und wie ich der Unternehmer bin und habe jetzt ein bisschen den Vorteil, dass ich mich halt unternehmerisch auskenne und das mir genau die gleichen Sachen ärgern was Unternehmer ärgert und ich kann dann drüber schreiben.

00:06:03: Ich würde sagen diese kleine Zielgruppe verstehe ich dadurch etwas besser als jemand der kein Unternehmer ist und dadurch fühlt sich die Zielgruppen auch relativ gut abgeholt weil es im Grunde das Gleiche ist.

00:06:13: Es ist aber eine seltene Kombination.

00:06:16: Ich beneide es deswegen vor allem mit, weil das eigentlich gar nicht geht in meinem Gedanken.

00:06:21: Es könnte gar nicht Vollzeitjournalist sein, weil ich ja dann quasi die Expertise gar nicht hätte oder weiter aufrecht erhalten könne um den Inhalt widersprechen zu füllen.

00:06:30: Das würde jetzt vielleicht im Ankelbranchen schon funktionieren und man kann wahrscheinlich schon Sportreporter sein, Vollzeit indem er totaler Sportfan ist und sich viel anschaut und viele informiert.

00:06:41: Und Unternehmertum braucht es einfach so für separate Zeit dass diese Kombination nicht Vollzeit in die Einrichtung des Journalisten geht.

00:06:51: Nein, ich bin Adi Mitter und generell bin überhaupt kein sonderlich neidvoller Mensch.

00:06:55: Also freue mich für jeden der gern Vollzeitjournalist ist und auch für jeden, der Vollzeitunternehmer ist.

00:07:00: Ich bewundere ja ein bisschen mehr um ehrlich zu sein, weil das war wahrscheinlich auch schon ein bisschen einfacher.

00:07:06: Und ich bin dankbar, dass ich die Kombination daraus sein kann.

00:07:09: also ... Ein Thema, das ich gerne viele Sachen mache und deswegen passt es für mich ganz gut so wie es ist.

00:07:18: Wenn du nicht neidvoll bist, bist du ehrgeizig?

00:07:22: Ja!

00:07:22: Das ist jetzt auch wieder so eine Sache.

00:07:24: Wahrscheinlich sollte man diese Frage immer mit ja beantworten aber die ehrliche Antwort ist, dass ich mir nicht sonderlich ehr geitzig bin.

00:07:31: Ich weiß nicht, wie oft du das hörst.

00:07:34: In gewissen Ehrgeizen muss man natürlich haben, sonst gehen gewisse Dinge nicht da... Ich bin relativ fleißig würde ich sagen.

00:07:42: Ich bin jetzt nicht wahnsinnig ehrgeizig, ich bin auch nicht Wahnsinnig Eitel und Wahnsinnigkeitisch.

00:07:47: Aber nicht um wieder abzufeiern ist halt einfach so.

00:07:50: Das hat eine große Nachteile.

00:07:52: Wenn du jetzt ein richtig großer Unternehmer werden willst dann musst du wahrscheinlich sehr ehr- geizig sein und also egoistisch sein.

00:07:59: Das sind so würde ich sagen auf jeden Fall Zutaten die es braucht dass man ganz groß wird.

00:08:05: Ich habe dieses Betrug das gar nicht unbedingt als Welt komplett zu erobern.

00:08:09: deswegen finde ich da mit meinem Ensemble an Eigenschaften ganz zufrieden, aber um die Frage in kurz zu beantworten meine ich bin nicht besonders ehrgeizig.

00:08:17: Muss man wahrscheinlich auch gar nicht sein oder wenn man das mag was man tut?

00:08:20: Also ich würde jetzt einigen unterstellen dass sie wahrscheinlich gar nicht so viel Ehrgeitz benötigen weil sich halt einfach ihnen es um die Sache geht.

00:08:31: Ja das stinkt wahrscheinlich... Ehr-Ehrgeits ist so wort, es ist so aufgeladen.

00:08:35: Wenn du das nicht bist, ist das quasi der kleine Bruder vom Faul Und es gibt wahrscheinlich eine Mitte, und das ist genau die Mitte, die du beschreibst.

00:08:45: Dass man durchaus sagen kann, ja... Es braucht wahrscheinlich nicht ein immer umes Ausmaß an Ehrgeiz, aber es braucht natürlich auch Bissland-Ehrgeizen oder Bisslanzug zu zielen für alles was wir im Leben erreichen würden.

00:08:56: Ich sehe es nicht nur unternehmerisch betrachtet sondern auch sonst.

00:09:00: Wenn ich jetzt sage, ich bin nicht besonders ehrgeitzig würde ich aber gleich dazu sein?

00:09:03: Ich bin aber auch nicht faul!

00:09:06: Also das würde ich in dem Fall jetzt gleich ergänzen, dass man da nicht ein einladiges Bild kreiert.

00:09:12: Ich würde eher sagen vielleicht, weil es manchmal sogar ein bisschen besser, ein bisschen ehrgeiziger sein und für ein bisschen weniger fleißig gebracht ist.

00:09:19: Das ist die bessere Kombination im Wert.

00:09:20: darüber nachdenken ob das vielleicht ein bisschen freudvoller ist aber ich bin eigentlich sehr zufrieden so wie das jetzt ist.

00:09:30: Was hat es deiner Meinung nach gebraucht?

00:09:31: Dass es zum Beispiel der Stadtmagazin immer noch gibt?

00:09:34: also Vor fünfundzwanzig Jahren, wenn ich richtig informiert bin hast du gegründet.

00:09:40: Was sind so die Zutaten, dass das heutzutage noch gibt?

00:09:44: Also ganz kurz!

00:09:46: Die Zutat, dass es damals übrigens ist gegeben hat, diese pure neue WD, also der Anspruch war hey cool wir wollen unser eigenes Stadtmagazin machen und genauso wie wir's haben wollen.

00:09:56: Das war auch der Businessplan muss man ganz offen sagen.

00:09:59: Also das war nie ganz zu Ende gedacht.

00:10:01: Es ist zum Glück trotzdem gut gegangen muss man sagen.

00:10:03: Und die Zutat war damals, wie mir die Eifel auch heute die Gleiche.

00:10:08: Wir haben uns einfach für mich zu sagen, wir wollen eine Silko-Pie ausfindig machen und das waren natürlich damals unsere Unfälle.

00:10:14: Wir waren junger und wollten für junge Leute in Innsbruck was Tolles machen und sagten, okay, damals war vor iPhone Internet in den Anfängen im Jahr ein.

00:10:24: Da haben wir gesagt ja, wir müssen irgendwas bieten, was von Stolkning da ist.

00:10:29: Und das haben wir auf inhaltlicher Ebene sehr, sehr lange feingeschrieben und sehr lang probiert.

00:10:34: Wir wollten einfach eine tolle City-Guide für Innsbruck machen, ein bisschen Lebensgefühl vermitteln und jetzt schon eher die positiven Seiten von Innsburg als lebenswerter Stadt darstellen.

00:10:43: Wir haben das auch damals ganz unkritisch gesehen.

00:10:45: Wir liebten es da zu leben – alles war super!

00:10:48: Und wollten das mit möglichst vielen Menschen teilen.

00:10:51: Das Schlüssel hinter dem Erfolg damals wie heute war sicher, dass um diesen Magazin bringen hauptsächlich Ingolte verorgelt sind, die sonst in der Form nicht woanders finden.

00:11:02: Und das ist auch der Grund warum es das so lange als Magazin gibt.

00:11:06: weil also ich würde jetzt sagen, im Jahr zwei tausend fünf wahrscheinlich bin ich das erste Mal gefragt worden wieso ist denn das ein Magazin?

00:11:12: Wieso macht's mir das nicht online?

00:11:14: Also das ist zwanzig Jahre altes Thema und ich habe mich bis heute gewährt aus mehreren Gründen diese Form zu verlassen.

00:11:23: Heute fühle ich mich ganz leicht.

00:11:24: Vor zehn Jahren war es gar nicht so leicht zu argumentieren, heute ist man ja quasi schon wieder in der Gegenbewegung.

00:11:29: Heute ist man in einer sehr angestrengten stressigen Zeit.

00:11:33: Jeder scrollt durchs Handy, jeder ist nervös und hat eine geringe Aufmerksamkeit.

00:11:38: Jetzt kann man ja zehnmal im Jahr so ein Magazinprodukt als Retro-Gesundheitsbild verkaufen.

00:11:44: ... langjährige Leserin total ein nettes E-Mail geschrieben, was ich selber... Sie hat da einfach das nette Ritual.

00:11:51: Wenn das neue Sechzig-Zwanzig rauskommt, nimmt sie es mit nach Hause, lasst sich einen Kaffee runter und dann tut sie das mal eine halbe Stunde in Ruhe durchlesen und anschauen, was das Neue ist an der Stadt gibt, was man denn kann.

00:12:01: Kriegt jetzt wieder Werbebotschaft und befürchtet, dass das nicht alle Menschen zu machen.

00:12:05: aber genau so würde ich die Hand AWM empfehlen.

00:12:10: Es geht um das hier dann abgeschlossene Bereich, mit dem im Mio.

00:12:13: keine große Ablenkung.

00:12:15: Ich muss in etwa eine halbe Stunde sein, weil ich gewisse Zeit beschäftige.

00:12:19: Am allerglücklichsten bin ich beim Erfolgen an einer Vegettoilette landet und immer wieder angeschaut wird.

00:12:25: Einfach so dieser abgeschlossene, unstressigen Bereich.

00:12:29: Soll ich sagen?

00:12:30: Eine Dose-Stadtgefühl die in meinem Warnienbaumbereich sagt ja das kann ich mir jetzt geben, da brauche ich keine Hände oder gar nichts dazu.

00:12:39: Ist jetzt wahrscheinlich derzeitgemäßer wie vor zehn Jahren also... Ich habe jetzt nie in dem Format gezweifelt, aber jetzt zweifele ich mich nicht mehr dran.

00:12:47: Weil wie in allen dubotechnologischen Bewegungen gibt es da auch mal wieder ein paar Jahre eine Gegenbewegung und da passt sechzig zwanzig das Magazin einfach gut hinein.

00:12:57: funktioniert aber auch nur wenn du da drinnen Geschichten machst, die es sonst so nicht gibt und hat einfach ein ganz romantischer Erklären gewesen.

00:13:06: Die unromantische Erklärung ist deine Geschichte müssen so gut sein dass die Menschen keinen Anspruch stellen wie die Form ist, wo das transportiert wird.

00:13:15: Also Salopa formuliert wenn du wissen willst welche Lokale neu aufgespeilt haben und welche gut und schlecht sind dann musst du halt die Zeit umlesen weil es gibt was anderes.

00:13:24: Das ist jetzt nicht so augant gemeint wie vielleicht klingt aber das ist der Deal.

00:13:29: Es ist ein gratis Magazin.

00:13:30: Das is unsere Form wie wir die Inhalte vermitteln wollen und wenn jemand diese Inhalten haben will dann muss er immer noch diesen Weg wählen Und ich hoffe, die Schmerzen sind nicht allzu groß das Handy beiseite zu legen und ab und zu mal eine Zeitung durchzutättern.

00:13:43: Und wenn doch macht es ihnen nicht.

00:13:45: Also das ist so... Das Sammab warum das heute noch funktioniert?

00:13:50: Ich muss aber auch Steindl dazu machen Es funktioniert halt demal im Jahr!

00:13:55: Also ich wüsste jetzt auch nicht wie ich das täglich mache und wahrscheinlich auch nicht wirklich.

00:14:00: Aber bei zehnmal im Jahr haben sie das selbstbewusst und dass ich sage, naja, das muss schon noch drin sein Da sind wir diese zehn Portionen ein Stadtgefühl im Jahr und gedruckt davon.

00:14:13: Hat es bei dir einmal den Gedanken gegeben das Magazin aufzugeben?

00:14:19: Nein, aber überhaupt nicht.

00:14:21: Aber das hat auch wenig Aussage gekriegt weil ich generell nicht so ganz Sachen aufgegeben habe.

00:14:26: Das hat jetzt weniger Aussage dafür gekauft ob das vielleicht mal sogar gescheit oder Überlegung gewesen wäre.

00:14:34: Ich mag das eigentlich nicht so gern.

00:14:35: Also wenn ich irgendwie davon überzeugt bin, dann versuche ich meistens einen Weg zu finden wie es trotzdem funktioniert und deswegen als die Überlegung eigentlich nie gegeben weil Sächsig zwanzig für mich auch symbolische Bedeutung hat.

00:14:46: Es ist das erste echte Magazin, dass wir gegründet haben.

00:14:49: Das ist das wo alles angefangen hat.

00:14:52: Die Leute die brandbeteiligt sind machen das heutzutage immer noch sehr gerne.

00:14:56: für dies das auch psychologene zum sonnsteigen Alltag also sehr viele Funktionen, die sich in den Sechzig-Zwanzig steigen.

00:15:02: Jetzt sind sie nicht nach außen, sondern auch zu gingen und das würde alles nicht nützen wenn es nicht willschluchtlich funktionieren würde.

00:15:10: Das bin ich sehr froh dass es wohl schon funktioniert weil ich möchte man das auch noch gar nicht vorstellen müssen.

00:15:16: Ich habe mir das eher gesagt ja noch nie vorgestellt wie das wäre wenn er so mal weg ist.

00:15:22: Was mich jetzt dann noch interessieren würde Michael und vielleicht erlaubst du mir die Frage war es eher Dein Glaube daran, dass Magazine in der Zukunft noch Daseinsberechtigung haben und du deswegen ein Magazin festgehalten hast oder war es eher der Grund das du dir schwer getan hast loszulassen und komplett auf online umzustellen?

00:15:46: Also generell bin ich einer wirklich schon sehr... also ich mache schon sehr lange Witze über die Zukunft von Print.

00:15:53: Eher im dystopischen Sinne aber ich ergänze immer, dass ich glaube wenn man die richtige Frequenz hat und die richtige Art ist, dass das sehr lang geben wird.

00:16:02: Wie soll ich sagen, ich mache jetzt ein anderes Beispiel.

00:16:05: Wenn ich jetzt eine Angel-Magazin mache für die Angler-Community und das gibt es nur gedruckt – und das ist das beste Angel-Magazin der Welt!

00:16:14: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es diesen Kreisiger auch noch gibt.

00:16:18: Ich versuche mit den Sechzigzwanzig das gleiche Bedürfnis der Unabkömmlichkeit zu erwecken bei meiner Zielgruppe.

00:16:25: Ich bin natürlich nicht immer ganz sicher ob das gelingt.

00:16:31: Das mit online hat auch einen technischen Grund.

00:16:33: Also man muss es ganz offen sagen, ich mag das sehr gern wenn du Sachen ganz erfassen kannst.

00:16:39: Es ist ein Riesenunterschied ob du ein Artikel auf dem Handy durchliest, drei Zeilen Text liest an der Foto dann musst weiter runter scrollen.

00:16:47: da kommt irgendwas sehr.

00:16:48: es geht ja um diesen abgeschlossenen Bereich wirklich von einer Seite oder Doppelseite und Ich würde nicht sagen dass das meine Schwäche ist Dinge loszulassen.

00:17:01: Ich habe einfach keine große Freude, diese Inhalte online abzubilden.

00:17:04: Ich glaube sie sind nicht geeignet dafür und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich auch kein Monetarisierungskonzept dafür wie Werbepartner in diesem Unfall so einbinde dass es nicht ist wie bei Instagram oder anderen Social-Media Kanälen wo zwar wahnsinnige Sichtbarkeiten sehen aber wahnsinnig wenig passiert.

00:17:22: Das ist übrigens der Mitgrund warum Werbung im Print einen gewissen Punkt niemand noch sei gut funktioniert darum ganz viele Leute zu uns zurückkehren die einfach geneilhaft sind davon, dass man halt in einer Agentur erzählt, der bewaltigt ein letzter Post hat.

00:17:36: Hunderttausend Views gehabt aber es war trotzdem kransiger Mensch mehr im Lokal und da haben wir mit mehr Greifbarkeit und auch mehr Response einfach einen guten Weg gefunden wo das in dieser Dosierung noch sehr gut funktioniert.

00:17:49: also nein ich glaube in dem Fall hat das nichts damit zu tun, dass sich Dinge, die ich gern mag und unbedingt machen möchte schwer loslassen kann sondern in dem fall Ich glaube wirklich, dass es ein Markt für ein Produkt in der Frequenz und diese Art sehr lange noch gehen wird.

00:18:07: Wie ist Toptirol zustande gekommen?

00:18:10: Mir hat Toptirol mich so zustande bekommen... ...dass der Herr, den du eh kennst, Wolfgang Meier damals bei mir im Verkauf gestartet ist.

00:18:21: Damals war er nach einer normalen Verkäuferheite sein guter Freund von mir und mir das damals vorgeschlagen hat.

00:18:29: Soll man in der Wirtschaftsmagazin für Tirol machen?

00:18:31: Ich habe damals gesagt, es ist eine unglaublich schlechte Idee.

00:18:35: Es braucht überhaupt kein Mensch.

00:18:36: Es gibt schon zig Wirtschaftsmagaziner die auch keinen Menschen brauchen.

00:18:40: Die Tiroler Tageszeitung hat einen Wirtschafts-Teil jeden Tag.

00:18:43: Der ist jetzt vielleicht nicht mehr berauscht, aber er ist zumindest da.

00:18:46: Ich sehe da überhaupt keinen Markt und außerdem stellen wir das schwierig vor.

00:18:52: Wolfgang ist wie sein Auge.

00:18:53: Er ist da heute nicht geblieben und wollte das unbedingt probieren.

00:18:56: Und an dieser Stelle ein kleines Dankeschön war eine sehr gute Idee, weil es bei Weitem unser größter Eigentitel inzwischen hat sich fulminant entwickelt.

00:19:03: Es ist jetzt elf Jahre her, dass die erste Print-Ausgabe erschienen ist und dann hat das ziemlich fort aufgenommen.

00:19:10: Dann habe auch ich sehr schnell verstanden, dass da viel Potenzial begraublich liegt.

00:19:15: Wir haben noch relativ schnell einen sehr wachsenden Website dazu gebaut, die wir ständig weiterentwickeln.

00:19:22: Meine Newsletter gründet für einige Jahre die wir dann noch einmal ein bisschen verändert haben in den letzten Jahren.

00:19:28: Und da ist es einfach eine sehr große BtoB-Medienmark, sehr groß für die Wohlerverhältnisse geworden, wo einfach sehr viele Unternehmer dran teilhaben und wo wahrscheinlich viele Unternehmen das auch schätzen, dass wir Wirtschaft jetzt nicht nur oberflächlich betrachten, sondern wirklich als Unternehmeperspektive aber die Entstehung über uns gerne erzählen.

00:19:49: Präjante Idee von mir war aber nicht so!

00:19:54: kam die Idee vom Newsletter von dir?

00:19:57: Ja, die Idee des Newsletters ist eigentlich so passiert dass wir zum Portal dazu irgendwann einen Newsletter gemacht haben und ich war ständig unzufrieden mit dem Newsletter.

00:20:07: Ich bin jede Woche beschwert was das verrotzt ist und wer soll das lesen und wer will es überhaupt haben.

00:20:12: Das hat dann automatisch geändert.

00:20:14: Es hat zwar keine Ausgesprochen aber es hat sich wahrscheinlich schon jeder monatelang gedacht Dann machte das doch einfach selber bitte wenn du immer unzufrieren bist.

00:20:21: Und so ist es danach ausgegangen.

00:20:23: Ich habe dann einfach mit das selber gemacht und habe das Problem damit löst erfunden, da hab ich die Form natürlich nicht für Top Tirol aber ich hab's dann so adaptiert dass es zu meinen quasi persönlichen Newsletters ist ja wirklich meine Meinung und nicht die Meinung der Top-Tirol-Redaktion.

00:20:40: also das ist ja auch wirklich mein Wochen-Newsletter und was der so wird, ist schon von mir gekommen Aber auch aus anderen Gründen.

00:20:49: Also den Gründen, dass ich mit dem davor nicht zufrieden bin.

00:20:53: Wer teilt nicht deine Meinung?

00:20:55: Wenn du deine Meinung nach außen gibst...

00:21:00: Du meinst jetzt generell?

00:21:04: Ich würde mal so sagen die meinen, die ich teile wird von großen Teilen der Unternehmerschaft teilweise hymnisch geteilt von den Betroffenen meistens nicht so hymnische.

00:21:16: also das lädt natürlich ein bisschen davon dass nicht jeder immer alles richtig warst, dann wird er immer alles optimal warst und es lebt ein bisschen davon das ich da am Tod draufkomme wo das passiert.

00:21:26: Und natürlich gibt's da Menschen unter Lehmann auch Bekannte die einmal kurz nicht so große Freude mit mir haben.

00:21:33: aber im Grunde jeder der einen professionellen Zugang hat weiß ja was der News-Jähriger davon lebt und hofft dass er mittlerweile lange nicht mehr vorkommt.

00:21:41: also wir haben noch keine Nachhaltigen Beziehungen.

00:21:48: zerstört man.

00:21:49: Vielleicht ein bisschen zerrütet, aber nicht zerstärt.

00:21:52: Ja das darf einmal sein.

00:21:55: Gibt es da mal ein bisschen Unwetter-Warnung?

00:21:57: Aber die zieht vorbei wieder.

00:21:58: Genau so ist es ja!

00:22:00: Ein Grunde mag das jeder... Ist immer schwierig.

00:22:04: Man mag was weil es kritisch ist und weil es einen anderen Blick auf die Dinge will.

00:22:08: Es ist nie fein wenn man selber Teil von dieser Kritik ist.

00:22:11: Ich verstehe das übrigens auch immer total.

00:22:13: also Sie ist jetzt nicht so, dass ich das nicht verstehen kann, dass da jemand nicht irgendwie negativ vorkommen will.

00:22:19: Aber es funktioniert gleich normal und ich habe da ein bisschen das Glück, dass wir beim Tirol sehr der Insel der Selling sind.

00:22:24: Wo du nach Deutschland blickst, wo jeder Politiker und jeder der in der Öffentlichkeit steht den ganzen Tag hergeweiht steht, dann würde ich mit meinem Newsletter nicht auffallen.

00:22:35: Da würde man eher sagen, wer ist aber Zahn?

00:22:37: Das ist natürlich unserer zahmen Medienmannschaft geschuldet, relativ selten... auch Gedicht geäußert wird oder irgendwo mal was anderes betrachtet wird.

00:22:45: Da fällt das natürlich nicht mehr auf, deswegen habe ich lange Zeit überlegt ob es nicht eher so ein Symptom ist der Ein-Eigige unter dem Blinden.

00:22:54: Also es ist nicht so dass der Newsletter so genial ist sondern er ist in einem Umfeld wo er einzigartig ist.

00:23:01: So muss man das reflektiert betrachten.

00:23:03: Das ist aber total fein für mich.

00:23:07: Wie denkst du wer die Medienlandschaft in Österreich wenn sie weniger zahm wäre?

00:23:11: Was würde sich dann da im Großen und Ganzen verfeinern?

00:23:14: Hättest du dann mehr Relevanz wieder?

00:23:16: Ja.

00:23:18: Ich will aufpassen, dass ich da jetzt nicht zu sehr klug scheiße.

00:23:22: Aber prinzipiell ist das Problem der Medienlandschaft im Allgemeinen natürlich schon... ...dass sie relativ wenig eigene Identität entwickelt hat.

00:23:30: Also die letzten Jahre, Jahrzehnte.

00:23:34: Das war es weniger informierte Menschen als wurde von oben herhaftigtiert bezeichnet würden.

00:23:40: also ich würde das auch so bezeichnen aber nicht von irgendeinem Arm, der die Welt regiert sondern von einer Presseagentur.

00:23:46: Also das Problem ist dass die meisten Medien ihre meisten Inhalte vom Presse-Agenturen beziehen und die meisten Journalisten wenn man sie in dem Fall zu nennen darf die dann eins zu eins übernehmen in den wenigsten Fällen nur umschreiben jetzt mit Kreis.

00:24:04: ein bisschen besser worden aber so schreibt es jemand noch mit der Krei um.

00:24:08: was aber das Problem per se jetzt auch nicht wirklich verbessert.

00:24:12: Die Medienlandschaft bei uns zumindest in Tirol ist so, wenn da Pressekonferenz ist.

00:24:17: Es gibt keine einzige journalistische Frage.

00:24:19: Da sitzen alle drin wie irgendwelche Lämmer an sich das an und danach gehen sie in ihre Redaktionen und schreiben die Presse-Aussendungen ab.

00:24:26: Also wie immer, wenn mir eine Frage geht zu einer Presse aus, dann kann ich sagen, man macht ja keinen Sinn, schickst mehr danach die Presseaussendung oder warte es dir.

00:24:33: Das ist sowieso übernimmt und die setzt mir jetzt nicht zu euch in die Presseaussendungen, in die Presskonferenz rein, damit ich welche Fragen stelle, die ich keine beantworten will.

00:24:42: Und ich glaube das ist ein Problem.

00:24:44: Das Problem ist natürlich die Digitalisierung im Sinne von dass die Menschen mehr an die Weiß sind als wie in der Zeitung oder weniger Zeit für die Zeitung des Magazinamts – das Problem ist der Inhalt!

00:24:57: Wenn ich das schreibe was es überall gibt, dann wird sich jemand dort informieren wo er halt will Und der Schlüssel für jeglichen Journalismus ist einfach, Inhalte zu generieren.

00:25:07: Für eine Zielgruppe wie er sich vorher auserwählt hat, die für die einen Mehrwert bietet.

00:25:12: Die braucht irgendwas danach zu wissen was sie davor nicht gewusst hat.

00:25:17: wenn das nur gelingt es irgendwie handwerklich gutzumachen oder vielleicht zu behaupten oder schön oder wie auch immer ist das ganz toll.

00:25:24: aber das Problem ist dass das grundsätzlich nicht passiert und Da ist wahnsinnig wenig Mut herum so auf der ganzen Welt.

00:25:33: Deswegen geht es den Häusern, die da klassisch vorgehen allen nicht besonders gut weil man sich halt von dieser alten Struktur nicht brennen will.

00:25:39: Ich verstehe das auch.

00:25:41: Es ist viel cooler über einen Ukraine-Konflikt zu schreiben, wenn man keine Ahnung hat als wie überfüllte Altlasscontainer oder irgendwelche Baustellen oder was immer.

00:25:51: aber die Realität egal ob das gut oder schlecht ist dass der Mensch sich natürlich für Dinge interessiert die in seinem Umfeld passieren.

00:25:59: Das heißt, wenn ich über uns der Upschrauber greiste und jeder Wissen brauche, dann greist man der Uppschrauber.

00:26:04: Und das ist im Moment das Wichtigste was ich erfahren will.

00:26:06: Ich will nicht erfahren ob der Trampion ein Mächer irgendetwas gesagt hat und ich brauche kein Live-Gericht von jedem Sager.

00:26:16: Wenn ihm braucht, dann habe ich einen Auswahl von hunderten Medien wo ich das erfahren kann.

00:26:20: So, ich habe überhaupt keine Einstellungsmarkten.

00:26:23: Deswegen sehe ich das viel mehr als Problem.

00:26:25: also das Problem einfach das Bekenntnis zu eigenen, originären Inhalten.

00:26:31: Das ist das was einfach fehlt in weiten Teilen der Medienlandschaft.

00:26:36: also ich würde sowieso Agenturverbot einführen und Hausbauschaufferbote mit den Redaktionen.

00:26:42: Daran hätte man so eine gute Grundvoraussetzung dass vielleicht wieder irgendwann mal Inhalten steht wenn wir nicht schon woanders zehnmal gelesen haben.

00:26:48: wie immer Angst wenn ein bekannter Berühmtheit stirbt dann kriege jedes acht oder vierzig Mal Einspult am Handy und da hab's auf jeder Dittenseite von jeder Zeit an jeden Magazin Und im IntelliDex-Ferr ist das da auch noch.

00:27:04: Deswegen kann man in der Medienlandschaft natürlich von einer großen Veränderung reden, aber die große Veränderungen wäre schön wenn die einmal inhaltlich passiert.

00:27:13: Also ich würde sagen Anwesende ausgeschlossen und Bekannte auch ausgeschlossene.

00:27:20: Im Grunde verliert man Lesa weil man ihnen gescheiden Inhalt bietet auf das Handy gehen oder aufs iPad, zur Social Media oder so hin.

00:27:31: Und natürlich kann man das nie ganz abfangen und natürlich wird es viele Modelle brauchen wie auch im Internet und online stattfinden.

00:27:38: aber da gilt das gleiche.

00:27:39: Das nützt dir nichts.

00:27:40: wenn ich irgendwas ins Internet schreibe was ich schon jeder weiss oder sieht zu mir gelesen habe muss ich ja auch das finden was der noch nicht weiß.

00:27:48: und das war so wie's am Bild hab ich sogar ein bisschen benadenloser weil man sich genau sieht.

00:27:53: wie wird das angenommen?

00:27:53: Wie wird das gelesen?

00:27:54: Wie funktioniert das?

00:27:56: In der Zeitung kann man sich ja immer einreden, dass die Auflage einmal fünf die Leserschaft ist.

00:28:02: Und deswegen sehe ich das sehr differenziert.

00:28:06: Also seht ihr diese Online-Geschichte?

00:28:09: Ja klar!

00:28:10: Logisch wenn alle Menschen online sind dann wird man auch online vertreten sein müssen aber... Ich habe immer ein bisschen Angst es vergessen wird, dass es eigentlich um eine inhaltliche Veränderung geht also um eine Fokussierung der Themen und nicht um Ausspielung der Themen.

00:28:23: Also ich will auch kein Digital-Abo, wo noch Sachen drinstehen, die ich schon weiß oder die ich wohl lesen kann.

00:28:29: Es ist mir gleich das, wie die Print nicht digital.

00:28:32: Und ich hoffe dass diese Ereignis bei vielen durchdringt aus der Not heraus und es ist immer schön wenn Journalismus passiert.

00:28:42: Ich finde toll, dass die New York Times jetzt total viele Abonnenten hat.

00:28:45: Das abonnieren weil's tolle Kochrezepte gibt, finde ich total gewaltig.

00:28:49: was das mit den Kernwerden der New York Dimes zu tun hat, weiß ich ganz genau Vielleicht ein bisschen Lifestyle-Kultur, verdammt kann ich mal einreden.

00:28:55: Aber so wirklich hinkomme ich nicht!

00:28:57: Wir haben halt auch tolles Geschäftsmodell gefunden, das natürlich total außerhalb ihrer eigentlicher Willkung ist.

00:29:02: Ich finde es immer cool wenn man was findet, was schon mit seinem eigentliche Auftrag zu tun hat.

00:29:08: Sonst ist man ja einfach nur ein Unternehmen und kein Medienunternehmen.

00:29:11: Und da gibt's sicher viel zu tun aber auch eine riesige Chance weil im Grunde mein Flachdienst ist um Alter geschuldet, aber ich merke ganz viele Leute... die diese normale Online-Babel total auf den Wecker geht.

00:29:23: Also ich merke immer mehr Leute, die sich irgendwo abmelden bei einem Social Media Dienst weil irgendwie es einfach viel zuviel Zeit gibt und im Grunde wenn man ehrlich ist ganz wenig Informationen bringt das sie wirklich brauchen oder haben wollen oder ihnen gar guttut.

00:29:38: Und von dem her sehe ich da total große Chancen aus.

00:29:41: Ich rede jetzt nicht schon einen großen Print-Compact aber ich rede davon... Es gibt ein Compact für einen Journalismus, man müsste ihn nur mal tun also man müsste wieder.

00:29:50: Also ich weige mir dazu, das Journalismus zu nehmen.

00:29:52: Das was da jetzt großartig passiert ist im Redakteure oder Schreiberlinge oder Abschreiberlingen oder Presseaussehnungskopierer.

00:30:01: mit Journalismus hatte das wenig zu tun und... Ich bin schon gut der Dinge, dass sich das massiv gereinigt wird

00:30:09: Aber wann ist deiner Meinung nach jemand ein Journalist?

00:30:12: Oder eine Journalistin?

00:30:17: Meiner Meinung auch ist es natürlich ganz klassisch den Kriterien erfüllt, recherchiert bei der Seite befragt.

00:30:24: Aber ist es vor allem wenn er sich aus seiner eigenen Lebenswelt entfernen kann?

00:30:31: Es hat jeder Mensch seine Glaubenssätze, es gibt Dinge die er gut findet und die er schlecht findet.

00:30:37: Und nur wenn er das schafft diese Perspektive zu verlassen, wenn's auch noch für eine kurze Zeit ist um zumindest kurz auch die andere oder kritisierte Perspektiven einzunehmen und daraus ein ganz altes Bild zu zeichnen dann würde ich das Journalisten bezeichnen.

00:30:51: Ich persönlich sage, es gibt's ja fast gar nicht und das ist auch wahnsinnig schwer.

00:30:56: aber das Problem im Journalismus ist dass das immer sehr ähnliche Menschen sind und deswegen weiß ich gar nicht ob man das so lösen kann wie du jetzt sagst wann ist jemand der Journalist?

00:31:08: Ich glaube es würde schon helfen wenn eine Redaktion einfach ein bisschen durchmistere Bande hätte also wenn du jetzt so eine neue redaktion aufstellst und die vertragen sich untereinander, alle überhaupt nicht.

00:31:20: Ich glaube das wäre ein total tolles Zeichen weil dann hätten wir total zehn verschiedene Leute mit unterschiedlichen Werten, mit unterschiedliche Gedanken.

00:31:28: da könnte wirklich was rauskommen, was viele Menschen abholt wird nie passieren bei Medien so dicken, dass sie alles in eine Richtung denken oder in eine Richtung machen vor allem große Medien.

00:31:41: aber das wäre eine schöne Form was die Medien sich wirklich zu hundert Prozent zuzuschreiben haben.

00:31:48: Diese Spaltung der Gesellschaft und die Aufteilung gut und böse, das ist von den Medien einfach zumindestens mitverschuldet.

00:31:56: Also es ist kein politisches Thema natürlich ein politisches aber es ist nicht politische Alleinschuld.

00:32:01: Die Medien entscheiden wo es gut und bös ist und noch viel schlimmer was man selber für gut und Böse zu befinden hat.

00:32:07: Aber die Politik glaubt das nach weil sie natürlich die Hoffnung hat gewisse Wählerkreise damit zu erreichen.

00:32:13: Das würde ich vor allem sagen, man ist vielleicht dann schon ein Liste wenn man keine persönliche Erkenntnis hat.

00:32:21: Und ich sage mir vielleicht zumindest einen Guter von einem Liest.

00:32:26: Gelingt dir das immer?

00:32:28: Nein, keineswegs!

00:32:32: Aber... Ich habe meinen Blick auf die Welt was die Unternehmerschaft und die Entwicklung wirtschaftlich in Tirol an Österreichs anbelangt aber ich mache das natürlich jetzt nicht jeden Tag hundertprozentig reflektiert.

00:32:47: Aber ich bemühe mich, je ernster das Thema wird auch die andere Seite zu sein.

00:32:53: Ich muss aber dazu sagen, ich tue mich viel leichter weil ich darf gar nicht zu reflektieren sein, weil ich ein total schlauer Zielgruppe habe.

00:33:00: Aber stell dir vor du schreibst für eine völlig breite Zielgruppen.

00:33:04: also du bist jetzt eine große Wochenzeitung oder eine große Monatszeitung und eine große Tageszeitung dann hast du ja meistens das ganze Spektrum der Bevölkerung abgebildet Und da finde ich es besonders wichtig, auch andere Teile zu sehen.

00:33:18: Ich bemühe mich das auch.

00:33:19: Also ich bemühen mich einmal wieder aufzupassen weil Unternehmer können ausserher, wie soll ich sagen, wehleidig sein und die fühlen sich immer zu wenig gewertschätzt und man muss sich immer um sich kümmern und niemand sieht was sie alles machen.

00:33:33: Ich versuche natürlich diese Seite auch ab und zu betrachten, also ich mache jetzt natürlich nicht blindlings.

00:33:38: Alles was für ein Unternehmer gut ist muss für eine Weltgut sein.

00:33:41: Man muss natürlich auch die Zielgruppe, die man verdient ab und zu in die Pflicht nehmen.

00:33:46: Und das ist das, was ich als Reflexion bezeichnen will.

00:33:48: Ich mache jetzt keine einseitige Anfeuerung der Unternehmenschaft, sondern versuche vielleicht schon anzuregen darüber nachzudenken ob sie selber da alles richtig gemacht haben.

00:33:58: Weil die meisten wissen oft, dass es tatsächlich in der Mitte ist selten, dass nur einer alles falsch oder einer alles richtig macht.

00:34:08: Weil du gesagt hast, früher war der Newsletter ... Du hast den ja als Rottz bezeichnet.

00:34:13: Ja?

00:34:14: Warum?

00:34:15: Also was hast du da gelesen, dass du gesagt hattest, das genügt nicht?

00:34:19: Was hat dir gefehlt?

00:34:22: Ja alles!

00:34:22: Was hat gefällt?

00:34:23: im Grunde hat die Einordnung und die Meinung gefehlten.

00:34:26: Es waren einfach nur Berichte von irgendwelchen Dingen, die passiert sind Und ganz ehrlich gesagt, nicht einmal von die interessantesten Dinge, sondern von irgendwelschen Dingen.

00:34:37: So ein bisschen lieblos einfach und am Ende des Tages hat die Einordnung gefällt.

00:34:42: Ich finde das Wichtige ist immer, man muss für seine Zielgruppe die Dinge einordnen probieren oder zumindest in seine eigene Meinung dazu kommt tun weil sonst habe ich ja keinen mehr weiter.

00:34:52: Also genau das Gleiche.

00:34:53: Vielleicht hat er den Artikel schon drei Tage bevor bei mir oder wo anders gelesen.

00:34:58: Ja jetzt kriege ich nochmal im Newsletter.

00:35:00: Genau gleich.

00:35:01: Ich brauche einen sonderlichen Mehrwert.

00:35:03: also ich hab schon die Hoffnung das so zu machen im Idealfall ein, zwei Mal ein bisschen lächeln oder lachen.

00:35:11: Das wäre so mein Hauptwunsch.

00:35:15: und was zu erfahren, was man vielleicht nicht gewusst hat und noch besser einen Blick auf die Dinge zu kriegen, den wir vorher so nicht gehabt haben weil das ist schon ein bisschen ein Problem unserer Zeit.

00:35:27: komplett Diskussionsumfähige Gesellschaft.

00:35:30: also ich kann nur diese eine oder diese andere Meinung an und ich versuche halt so ein bissel eine andere Position einzunehmen, natürlich nur wenn ich die selber vertreten kann und wenn sie auch diskussionsfähig ist.

00:35:42: aber um den Diskurs wieder ein bisschen anzuregen.

00:35:44: Ich finde das so wahnsinnig ermüdend dass Dinge verortet sind in gutem Böser, dass Dinge partein oder links und rechts zugeordnet sind macht mich sowieso total Wahnsinnig und dass man es dann nicht mischen kann.

00:36:00: also Ich denke mir oft, wenn ich die Einladung sehe.

00:36:03: Ich bin wahrscheinlich dann ein rechts-außen-Tubokapitalist-Pharmonist.

00:36:08: Ja also weil... ...ich finde da überall Sachen, die mich gefallen und für diese Sachen die wahnsinnig blöd sind!

00:36:15: Und das ist wirklich mit Diskussionsfähigen ja?

00:36:18: Weil man ist ja klar der auf der anderen Seite und jetzt sage ich es doch einmal.

00:36:24: Das war früher wirklich besser.

00:36:26: Also das war noch eine schöne Kultur vielleicht weil die Menschen mehr Alkohol getrunken haben werden, dass kann schon sein.

00:36:30: Jetzt, wo alle nüchtern sind und nun mal Sport machen und in der Natur ist vielleicht schwer gegangen.

00:36:36: Das war damals schon wunderschön bei Flaschen Wein auf dem Tisch und dann hast du ja vier, fünf Stunden zumindest rhetorisch die Köpfe eingeschlagen.

00:36:43: Und manchmal ist es gut ausgegangen und alle waren der gleichen Meinung.

00:36:47: Manchmal haben die Meinungen gewechselt, manchmal hat sich überhaupt nichts bewegt aber man hat sich am nächsten Tag noch einmal in die Arm geschaut und von einem super Abend gesprochen.

00:36:55: Der Abend ist heute unvorstellbar weil ich sage was immer denke geht da erst die Gastung nach einer Stunde.

00:37:05: Das ist wirklich ein Problem.

00:37:07: Es ist nicht der rein journalistisches Problem, sondern das gesellschaftliche Problem, dass man sich immer nur verautet in die eine oder andere Richtung und es geht ja überhaupt nicht darum jemand zu überzeugen.

00:37:17: Also das völlig egal, aber ich möchte zumindest mit jemandem diskutieren können.

00:37:20: Und wenn er danach der gleichen Meinung ist, dann ist das total okay!

00:37:23: Ich finde das sogar ganz gut, ehrlich gesagt weil zwar etwas komisch, wenn du mir in einer Diskussion umdrehen könntest Aber ich finde überhaupt nichts Schlimmes daran, warum müssen alle Leute der gleichen Meinung sein und leider leben in einer Zeit wo einer das nunmehr so gewünscht ist.

00:37:38: Also es regt sich immer die eine Seite über die andere auch an der Möglichkeit.

00:37:42: Und einer, der das nicht versteht, lebt da in einer recht komischen Mehrzeit jetzt einmal.

00:37:50: Gegenüber Zeitungen würde er ab und zu gesagt, dass sie ja eigentlich Meinungsbilder sind.

00:37:53: also wenn ich die richtig verstehe Michael sollten Zeitungen keine... Meinungen bilden, sondern Diskussionen und neue Gedanken anregen.

00:38:04: Sie sollten zumindest keine einseitige Meinung kampanienhaft immer wieder von sich geben.

00:38:11: Also keine Meinung bilden oder keine Meinung haben sehe ich nicht so.

00:38:16: aber ich seh es so wenn jetzt eindeutig die gleiche Meinung ist unterschiedlich verpackt dann fühlt es für mich die ursprüngliche Funktion von Medien.

00:38:26: Medien sollen einordnen, Medien sollen informieren und ich sehe da tatsächlich ein Problem.

00:38:36: aber kein großes weil Medien schon lange keine Meinungsbilder mehr sind.

00:38:41: also Medien sind da dass sie ihrer Zielgruppe das erzählen was die Zielgruppen eh schon weiß.

00:38:46: und sie hört jetzt nur zum siebten Mal.

00:38:48: und Medien zumindest erfolgreiche Medien kennen ihre Zielgruppes ja ganz genau.

00:38:53: Wenn wir jetzt keine Ahnung, nehmen wir irgendetwas großes Ungefährliches her.

00:38:56: Sehr erfolgreich die Zeitbrochen-Zeitung oder unbeschrieben einer der größten High Flyer einer der Wenning-Glindprodukte, die ihre Auflage noch steigern, macht richtig Kohle machen das richtig toll!

00:39:07: Der kann aber wahrscheinlich sagen... Ich hab' ninety drei Prozent mit einem akademischen Grad, davon sind sieben Prozent Doktoren, Kreuzung Architekten, vier in der Forschung, als siebenund dreißigste Investitionen.

00:39:18: Der kennt seine Zielgruppe eins zu eins.

00:39:21: und Wenn ich jetzt die Zeit durchlässt, ist das für mich jede Woche genau die gleiche Zeitung.

00:39:25: Also ich bin mir dann oft nicht sicher ob ich es schon gelesen habe weil das jeden je Woche neu aufgereitet für diese Zielgruppe da bereit.

00:39:32: und die Zielgruppen klopft sich dann am Wochenende in dem Stereotyp wahrscheinlich beim Alumnitreffen von irgendeiner Universität auf den Schultern.

00:39:39: also dass alle gelesen haben und wie sehr sie das doch auch so sehen, dass keine Ahnung da dran wird's endlich abgewählt hat, keine Ahno.

00:39:47: Aber ich sage es nur vom Grundprinzip werden da eigentlich Bubbles gepflegt und befeuert.

00:39:54: Meinungsbildung passiert dann null, weil natürlich kein normaler Mensch Medien, die nur eine Meinung vertreten über Ernst nehmen.

00:40:01: Deswegen gibt es ja eigentlich nur eine Gattung auf der Welt oder auf die Welt in Europa, die weniger Vertrauen genießt als die Politik und das ist die Medienbranche.

00:40:12: Redet die Medien bräuchte nicht so gerne drüber.

00:40:14: also das Statistik, der jetzt nicht ständig veröffentlich wird aber es ist so die Politik.

00:40:19: Nagelmanid Felsch hat so etwas wie fünfzehn Prozent Vertrauensgrad und die Mädchen haben sowas wie dreizehn Prozent.

00:40:25: Und ich glaube das hängt sogar zusammen, also im Zusammenspiel zwischen Politik und Medien.

00:40:29: insofern ist der Schaden den sie anrichten können sehr minimal, weil sie immer die gleiche Meinung mit Menschen sagen, die diese Meinung sowieso schon haben.

00:40:38: Also man könnte hier von wieder bestätigen reden.

00:40:41: Da wird einfach immer eine gleiche Meinung wieder und wieder... ... attestiert und geschlief.

00:40:46: Und das ist ja total okay so, ich mach' das auch manchmal!

00:40:48: Also ich mache das sehenden Auges... Ich nehme auch prozioniert Süddeutsch ein Wochenende und tu's so ob das mein Leben wäre dann finde ich das total gewaltig, was ich da drinnen lese.

00:40:57: aber es hat wenig mit Meinungsbildung zu tun und wenig mit dem ursprünglichen Gedanken dass man Dinge einordnet oder einen Diskurs anregt, dass man vielleicht auch mal etwas anderes sehen kann Vielleicht auch andere Lebensformen und Möglichkeiten gibt, dass es vielleicht Menschen gibt die andere sollten hat wie ein selber.

00:41:15: Und deswegen vielleicht anders auf Dinge reagieren.

00:41:20: Das Einzige was man damit schafft ist diese Bubbles so voneinander getrennt werden, dass sie sich vielleicht in Kreos treffen können wenn sie die jeweilige Zeitung holen, die sie da in ihrer Bubble lesen.

00:41:32: aber im echten Leben würden sie das nie begegnen.

00:41:34: Und das ist echt ein Problem, weil die Welt einfach auseinander driftet.

00:41:39: Unter uns gesagt war es immer schon so aber es wird schlimmer.

00:41:43: und deswegen um deine Frage zu beantworten.

00:41:49: Also eine Medienmassen keine Meinung sondern sie besteht gegen die Meinung ihrer Leser.

00:41:54: schaut.

00:41:57: Welche Informationen vertraust du?

00:41:59: Oder wann vertrausst du einer Nachricht oder einem Menschen?

00:42:05: Ja.

00:42:06: Also, wenn Vertrauen ist das so ein Thema, prinzipiell vertraue ich am ehesten Personen mit denen ich selber rede.

00:42:13: Das heißt aber nicht dass es deswegen immer richtig ist weil auch Personen mit ihnen einen Sprich dazu leiden kann einmal noch Blödsinn zu erzählen.

00:42:20: Aber generell ist das für mich die beste Quelle.

00:42:22: und damit man jetzt nicht telefonieren oder e-mail schreiben sondern eher Angesicht zu Angesichts dann redet mir irgendwie ein okay der wird mich jetzt schon nicht anrugen und wenn er mich anruckt kommt mir meistens Eschelstein drauf versieg die Quelle für die Zukunft sozusagen.

00:42:38: Da habe ich das meiste Vertrauen drin und sonst hab' ich den meisten Vertrauen eher in Quantitative Sachen, die ich einordnen kann.

00:42:46: Also wenn ihr jetzt hundertfünfzigmal liest dass irgendwer gestorben ist dann glaube ich schon.

00:42:51: Aber aber aber ich überzeuge mich echt immer ganz gern persönlich und auch ein bisschen nach Plausibilität um einfach zu sagen also ich versuch mit immer so ein bisschen reinzuversetzen an der Seite Und wenn ich es dann irgendwie verstehen kann, erhöht das mein Glauben und das was mir der Mensch erzählt.

00:43:08: Aber im Grunde habe ich jetzt keine Quelle, die blind vertraut.

00:43:11: Also wie da irgendein Nachrichtenagentur oder irgendetwas.

00:43:15: prinzipiell bei ungefährlichen Dingen bin ich ein hochvertrauenswürdiger Mensch.

00:43:19: Wenn jetzt jemand irgendwo streitet, hat er das neue erfunden.

00:43:22: Warum soll ihm das nicht glauben?

00:43:25: Bei den Informationen, die nicht jedem zugänglich sind muss man einfach vorsichtig sein.

00:43:32: doch um was gegen.

00:43:33: Deswegen muss man es Menschen finden, die vergauert sind und dann muss man sie einfach überprüfen meistens bei den Menschen, die mit dem ja nicht so gut sind also mit der Quelle.

00:43:46: Und daraus gibt sich ein bestmögliches Bild, das schützt aber auch Verfehler nicht muss man sagen, aber es reduziert sie auf ein Minimalismus.

00:43:55: Das ist leider ein bisschen das Problem in dem Stil wie ich die Sachen schreibe.

00:43:59: Muss das immer richtig sein?

00:44:00: Wenn ich ein bisschen netter schreibe und etwas umgänglicher, dann wäre das nicht so schlimm.

00:44:04: Aber wenn man so oberlärerhaft und ein bisschen spitzbübisch lustig schreibt, muss es richtig sein.

00:44:13: Sonst kommt es total komisch daheim!

00:44:16: Ich mache noch einen Scherz.

00:44:17: Es soll natürlich immer richtig sein aber in meinem Fall ist es besonders wichtig, weil es sonst nicht zum Stil passt.

00:44:23: Man kann nicht ausdeilen und es ist dabei nicht sicher sein dass es passt.

00:44:28: Deswegen kann ich ja ganz viele Sachen nicht schreiben, weil die sind noch nicht fix bestätigt.

00:44:32: Zum Beispiel?

00:44:33: Ja!

00:44:34: Das würde jetzt... das würde den Prozess dieser Geschichte leider abrupt stoppen und ich hätte noch mehr Anwälte im Büro sitzen wie Sonne hinschaut.

00:44:44: Wann weißt du dass du auf den Sende-Button drücken kannst bei deinen Newslettern?

00:44:50: Also im Normalfall kann ich das... gibt es die Einstehinstanz, das bin ich selber.

00:44:55: dann gibts die zweite Instanz meine Frau Da kann ich das so ein bisschen mehr außerhalb meiner Wirtschaftspapel einordnen, ob da jetzt irgendwie eine Formulierung pro Teil daneben liegt oder mir irgendwie einen unverständlichen Ausdruck.

00:45:09: und die dritte Ebene ist mein Anwalt.

00:45:11: Also es gibt recht viele Dinge, die natürlich gegenchecken lassen mit den Rechtständen wie auch sonst in allen Rechtsbelangen weil ich zwar am Freitag meistens noch viel zu arbeiten habe aber nicht ausschließlich damit verbringen will dass wir irgendwelche Leute mit Klagen drohen Sachen.

00:45:28: Deswegen bin ich da deutlich vorsichtiger geworden, deswegen muss man diese Dreierinstanz... Ich muss mir selber sicher sein.

00:45:35: Meine Frau muss sich sicher sein dass jemand versteht der mir nicht kennt und mein Anmeld muss sicher sein das der Prozess so klein ausfällt das immer noch leisten kann.

00:45:46: Das sind so die drei Kriterien für den Sendenbacken.

00:45:49: Wie oft gibt es eigentlich Klagen?

00:45:51: Also man hört ja von anderen Medienhäusern, kleineren Medienhäuser in Österreich wird's einmal so formulieren Da gibt es ja diese Slapklagen, glaube ich.

00:45:59: Das heißt dass man von größeren einfach in Grund und Boden geklagt wird wo man sich dann nicht mehr wehren kann.

00:46:06: Wie oft kommt das vor?

00:46:09: Generell ist es so, dass es in den meisten Fällen bei der Drohung bleibt aus zwei Gründen.

00:46:15: Allerdings ist der Schaden schon angerichtet.

00:46:18: Das heisst wenn der Newsletter draußen ist, ist er da draußen.

00:46:21: Ich kann den nicht zurückholen, ich kann nichts tun.

00:46:23: Es wäre jetzt anders bei einem Monatsmagazin.

00:46:26: Wenn da schnell bist, muss ich es vielleicht einstampfen.

00:46:28: Die Unterlassungsklage muss es vernichten und die Auslieferung stoppen.

00:46:33: Beim Newsletter ist der Schaden ja sozusagen schon passiert.

00:46:37: Das erste und das zweite ist und zahlt auch das Vorher ein... ...es gibt sehr wenig zu klagen!

00:46:45: Meistens sind die Leute persönlich gekränkt angegriffen von dem Stil wie ihr das schreibt.

00:46:51: aber es gibt sehr selten was Handfestes wo man sagen kann Das ist ja komplett falsch, das ist rufschädigend.

00:46:57: Mir geht es jetzt schlechter wie vorher, ich brauche Scharnansatz.

00:47:00: Da gibt's sehr wenig weil ich da sehr vorsichtig bin.

00:47:02: D.h.,

00:47:03: das meiste was die Leute eigentlich krankt ist dass sie negativ vorkommen.

00:47:07: und dann auch vom Stil wo sie der Meinung sind, das haben sich so nicht verdient.

00:47:11: Und von dem her gibst du viele Anwaltsgespräche, viele Anwaltstelefonate aber sehr wenige klagen Weil das total lösungsunorientiert ist wenn keiner von uns beiden also Kläger und mir in den nächsten Jahren aus dem Land ausziehen möchte oder übersiedeln möchte, wird man ja auch in Zukunft sich irgendwie in die Augen schauen müssen.

00:47:35: Deswegen würde ich sagen, im positiven Sinne gibt es viele klärende Gespräche, die nicht immer zum gleichen oder guten Ergebnis führen um nicht immer für jeden zufriedenstrengend sind.

00:47:44: aber das was schon oft herauskommt ist ein Bespräch wo eine Dinge manchmal ein bisschen anders dann auch sehr wie vorher, um eher so sein eigentlich nie gänzlich anders aber zumindest ein bisschen mehr Verständnis habe, warum Dinge passiert sind wie sie sind.

00:47:59: Und auf der anderen Seite ist auch sehr oft einfach gesagt das Verständnis da, dass es keinen Sinn macht, da jetzt lächig zu werden weil was soll man machen?

00:48:11: Es ist ja schon passiert oder ich weiß nicht wie eine etwaige Wiedergutmachung aussehen könnte in den Köpfen der Betroffenen.

00:48:25: Es ist ja schon passiert, und von dem muss man eigentlich... Also ich rede immer vom Traumabwältigung.

00:48:30: Man kann nichts mehr tun aber wir können jetzt für uns beide besser machen.

00:48:33: Aber ich will es nicht übertraumatisieren.

00:48:35: Das ist jetzt wahrlich nicht jede Woche, aber das ist sehr oft.

00:48:39: Und man lernt da dann Menschen auch oft richtig kennen.

00:48:43: Also es gibt ein total professioneller Menschen.

00:48:44: Es gibt ein paar Menschen die mir anrufen sagen, Michi liebt einen Newsletter sehr.

00:48:48: Ich muss aber sagen wenn man selber vorkommt, ist gar nicht mehr so geil!

00:48:51: Das gibt's auch.

00:48:54: Also es gibt Leute, die das voll reflektiert verstehen, sind aber in der Unterzahl.

00:49:00: Wenn du einen Fehler machen würdest, würdest du über dich selbst ein Newsletter schreiben?

00:49:04: Ja natürlich!

00:49:05: Ich biete es euch immer an.

00:49:07: also wenn mich Leute anrufen und sagen mir, dass alles falsch ist was du dann geschrieben hast oder links dann sage ich mal, wenn das so ist muss ich mich total entschuldigen.

00:49:15: da mache wir nächste Woche eine Sonne-Elektion vom Newsletter.

00:49:18: großes Erratum.

00:49:19: Entschuldige mich und stelle es als richtig.

00:49:22: In den wenigen Fällen, wo das passiert ist, war die Antwort immer, nein.

00:49:26: Das bringt jetzt auch nichts, das Ganze nochmal aufzuwärmen und so mir lassen.

00:49:29: Lieber so!

00:49:30: Das ist dann für mich die Bestätigung, dass ich kann einzig fehlen.

00:49:34: Also natürlich würde ich das machen.

00:49:36: Man kann ja da wirklich Schaden anrichten und wenn ich das mache, würde ich mich... Ja, ich würde wahrscheinlich gar nicht warten, weil vielleicht würde ich dazwischen einen Newsletter machen, wo ich mich entschuldigt würde, weil ganz ehrlich habe es eh für morgen schon immer persönlich in einer Welt leben, wo man keine Fehler macht.

00:49:52: Kann mir natürlich genauso passieren.

00:49:55: Und ich bin mal bewusst, dass es dann viel Schadenfreude gibt und das ist auch okay so und wird wahrscheinlich irgendwann passieren.

00:50:02: Nein habe ich kein Problem damit!

00:50:04: Ich mache einen ganzen Tag Fehler.

00:50:06: die sieht man leider nicht so weil sie nicht irgendwo publik erscheinen werden.

00:50:09: also von dem habe ich keine Probleme zu entschuldigen und zu Kreuzer zu kriegen.

00:50:14: wenn ich wirklich einmal einen Mist bauen würde kann ich jetzt schon versprechen weil ich das machen.

00:50:20: Wir haben jetzt viele Übermeinungen gesprochen.

00:50:23: Was ist denn deine Meinung gegenüber Events?

00:50:27: Gegen über Events!

00:50:30: Du meinst das wahrscheinlich eher so Filmen-Events und halt irgendwelche Business-Laddinge, oder?

00:50:35: Ja also... Da habe ich jetzt eine berufliche und private Meinung.

00:50:41: Ich sage mir private Meinung, ich bin eigentlich sehr dankbar wenn ich mal die Zeit nach achtzehn Eins in Uhr nach meiner Versorgung gestalten kann.

00:50:48: Ich bin mir aber bewusst und hier wechseln wir zu beruflichen Meinungen, dass Menschen Events lieben.

00:50:52: Also ich glaube das ist ein ganz wichtiger Punkt.

00:50:55: Ich habe dies eigentlich nie ganz verstanden warum es so ist.

00:50:58: Aber ich bin ja lernfähig und vielleicht wäre es eines Tages verstehen.

00:51:02: Und ein lustiges Beispiel, wir haben vor zwei Jahren den Top Tirol Club gegründet.

00:51:07: Das ist quasi der Unternehmerclub zur Top-Tirol Marke.

00:51:11: Auch wieder der Wolfgang Meier hat damals sagen müssen unbedingt Events machen!

00:51:15: Und auch wieder ich.

00:51:16: Ich habe gesagt, dass es so blöd ist, wenn kein Mensch braucht nur irgendeine Event, das sind schon jeden Abend drei Sachen.

00:51:21: Ich glaube, es ist unäutig zu erwähnen, dass das wahrscheinlich einer unserer Hauptzugpferde ist.

00:51:27: Auch hier lag ich falsch.

00:51:28: Die Menschen mögen einfach gerne Events und da hab' ich dann ganz eine einfache Meinung für super.

00:51:33: Wenn's eh klar ist was die Leute machen, dann muss man das natürlich auch anbieten!

00:51:38: Und ich bin mir da total gebessert.

00:51:39: Ich mag sie inzwischen auch lieber wie früher... Und verstanden habe ich es immer noch nicht, worum sich jeden Abenteuer für Sachen gebrochen werden kann.

00:51:47: Generell ist es immer das Gleiche.

00:51:49: Wenn man mal tot ist, ist es jetzt immer wahnsinnig weit.

00:51:52: Aber dass der Mensch so sehr sich danach sehnt... ...ist man in dem Bereich nicht ganz klar.

00:51:58: Ich verstehe es wenn jemand keine Ahnung Oasis Fan ist, dass er jedes Oasis Konzert gehen will.

00:52:03: In diesem Business-Bereich wo man doch echt immer wieder ähnliche Gruppen hat und ähnlere Dinge.

00:52:09: Ja, vielleicht ist das das Aufdauerwerk von früher.

00:52:11: Das kann auch sein.

00:52:11: Vielleicht ist es aber die Menschen, die nichts mehr trinken?

00:52:14: Vielleicht haben wir da noch was gefunden.

00:52:16: Dadurch dass es keine Lokale oder keine Anbiete mehr gibt wo man hingeht nach der Arbeit oder verblasen wird.

00:52:23: Wie das tatsächlich noch vor dem Jahrzehnten sehr massiv war.

00:52:27: Vielleicht isst das das neue Aufdauwerk.

00:52:28: Es kann auch durchaus sein, dass man sich austauscht können lernt und miteinander dann doch ein Gläßchen trinken.

00:52:33: Aber in Kurzfund... Events mega wichtig und gerade für die Medienbranche eine Mega Chance nach außen zu kommen, neue Wege der Monetarisierung zu finden präsent zu sein bei den Leuten zu sein und neue Formate auszubringen.

00:52:46: Also da ein Wiesn-Thema!

00:52:50: Eine Frage habe ich noch?

00:52:52: Was möchtest du noch sagen, Michael?

00:52:56: Was ich noch sagen möchte... Wir haben lang über setzend zwanzig geredet auch ein bisschen über top Tirol.

00:53:06: was ich noch Sagen möchte je nachdem wann das gute Teil hier erscheint Sechti zwanzig Fahrrad wirklich Geburtstag.

00:53:13: Ist jetzt auch Werbung in eigener Sache, wir wären fünfundzwanzig Jahre alt also wie man sagt so alt wie unsere Zielgruppe immer schon gewesen ist.

00:53:20: keine Angst ich bin nicht mehr maßgeblich inhaltlich bei sechti Zwanzig beteiligt.

00:53:24: das machen wir zwischen jüngeren und glaubwürdigere für die Zielgruppen.

00:53:28: aber wenn ich noch was sagen darf mir dran uns zum ersten mal es ein echter Wildbahn zu feiern.

00:53:34: Wir machen ganz oldschool wie vor zwei Feste In Innsbruck, in Maria Theresa einmal am achtem November ein Mario Cartonier und dann samstellt er auch da eine richtige Partie so mit Benz, Ditche, Alkohol.

00:53:49: Lustig!

00:53:51: Und ich bin gespannt, bis so dieser Echtweltcheck von den ersten zwanzig da ein bisschen funktionieren wird weil wir gleichzeitig, man das ist vielleicht fachlich ein bisschen breiter, interessanter uns jetzt auf zum Geburtstag erst einmal getraut haben doch in die digitale Welt zu gehen und zwar nicht mit Inhalten sondern mit einem neuen Online-Angebot, das nennt sich sechzigzwanzig.dils.

00:54:12: Gedanke ist relativ einfach als Magazin sind wir da ein monatlicher City Guide.

00:54:16: Wir wollen jetzt auch eine tägliche Abgündung des Innsburger Lebens bieten und dort haben Betriebe unternehmen aus den Bereichen Gastronomie Handel Kultur die Möglichkeit jeden Tag Angebote an einen Sechzig Zwanzig Community zu rechnen.

00:54:31: Es ist ein Web App wo ich nach dem Zelenio Lounge Prinzip im siebenender Früh Wenn die Angebote online, kann ich reinschauen.

00:54:37: Da gibt es so zehn-fünfzehn Angebote und dann kann ich schauen, ah okay da gibt's ja Pizzaansprache, das ist gratis!

00:54:43: Da gibt's nur zwanzig Rächtlichbrötchen.

00:54:44: heute Abend diese Veranstaltung der hat minus zwanziv Prozent auf Wasserriemern sind alles exklusive Angebote, die gibt's außerhalb dieser Elbe in diesen Nähen oder in diesen Betrieben nicht Und das haben wir vor zwei Tagen gestaltet waren fast ein bisschen aufgeregt wie damals z.A.

00:55:00: bei den Gründern, dass sie hat die zwanzige Stadtmagazine aber noch fast weiß schon was ganz was Neues ist.

00:55:05: Und es ist so unser Versuch, eine sinnvolle digitale Transformation in dem von den Zusatzangebote zu schaffen.

00:55:13: Das auch zu Sächsig-Zwanzig passt.

00:55:15: Weil das war immer ein bisschen meine Sorge.

00:55:16: Ich wollte immer nur was machen, was wirklich auf die Marken und auf die Keitenweite einzahlt.

00:55:21: Und das ist für uns da glaube ich ganz gut gelungen.

00:55:25: Aller Anfang ist schwer.

00:55:26: Wir haben schon fast tausende Registrierungen nach der ersten drei Tage oben an USAM.

00:55:30: Wir sind sehr freud, wir haben hier gute Angebote aber... Da würde ich mich sehr freuen, wenn das von allen Seiten laufen und immer noch mehr angenommen wird.

00:55:38: Ich glaube da könnte was richtig cooles entstehen gerade für diese kleinen stationären Geschichten.

00:55:43: Das riechten sich nicht mit irgendwelchen großen Ketten sondern es riechten sich wirklich einen stationären Handel Ein Menschen die selber in ihren Betrieb stehen Die vielleicht ein bisschen die Schnauze voll haben von irgendwelche Instagram Stories Und irgendwelcher Mailings die sie rausschicken und irgendwelches sonstige Aktionen und ein bissel mehr die direkte Innsbruck-Community ansprechen wollen und steuern wollen, in ihre Angebotswelt Kunden wollen.

00:56:09: Mir taugt es total – und ich hoffe, dass es den Unternehmern oder den User nahe ähnlich taugts, weil es einfach so regionale Antwort wäre, total Mikro klein.

00:56:18: Er hat ja auch kein großes Wachstumspotenzial, weil Innsberg ist Innsburg aber gerade für die Studentenschaften und für alle, die viele in der Stadt sind, ist das echt eine Chance!

00:56:27: Es gibt wirklich coole Angebote, coole Schnecken, cole Dills Und das ist sowas, wo ich schon ein bisschen Hoffnung habe.

00:56:34: Dass der alte Zeitungsdinosaurier da jetzt nicht total daneben liegt und eben was gefunden hat, dass in der Community und in einer neuen Welt auch funktioniert kann ich mir gerne bei Zeiten noch mal berichten.

00:56:45: Ich finde es jeden Mal cool, dass die digitalen Variante von den Sechzig-Zwanzig erfunden hat und nicht wie ein anderer weil das denke man schon seit fünfundzwanzig Jahren.

00:56:55: Aber wann kommt denn jetzt endlich jemand und räumt uns vom Markt?

00:56:58: Zum Glück finde ich bis heute nichts passiert und bis ausschaut ... haben wir unseren guten Start da hingelegt, für unser digitales Spin-off.

00:57:05: Kann ich nur empfehlen?

00:57:07: Ist kostenlos in der Verwendung.

00:57:09: Bitte registrieren!

00:57:10: Wir brauchen jeden User.

00:57:12: Also ich werde es auf jeden Fall machen... also ich werde mich auf jeden fall registriern.

00:57:15: Da hätte ja aber nur eine Frage kommt auch diese Idee vom Wolfgang Mayer

00:57:20: an oder stammt die von dir.

00:57:22: Habe ich den Falschen im Boot

00:57:24: krass?!

00:57:28: Ja, diese Idee kommt tatsächlich mehr.

00:57:34: In dieser Form.

00:57:35: aber jetzt muss ich was dazu sagen.

00:57:37: den Grundanlass dafür hat der Sohn von Wolfgang Meier-Gi etwas noch ein bisschen anders konzentriert und ein bissel anders gesehen.

00:57:49: Aber zu einem Produkt in der Ausschauung haben wir es dann gemeinsam gemacht und jetzt zu Ende gebracht.

00:57:55: Da bin ich da einen Ranniengek, das kalt mir sehr gut.

00:58:02: Und wie gesagt würde mich freuen wenn du es ausprobierst und wenn sie ein paar Hörer ausprobieren.

00:58:07: Ich finde dass man jetzt nicht nur weil's unseres ist, dass man regionale Online-Produkte einfach eine Chance geben sollte, aber das bringt jetzt nichts, wenn wir uns aufregen, dass die amikranischen Großkonzerne böse sind und alle gemeinsam sind und dann nicht zumindest zu seiner regionalen Alternative einmal eine Chance gibt, was zu bitten!

00:58:27: Definitiv.

00:58:29: In diesem Sinne viel Erfolg bei der Fünfundzwanzig-Jahrefeuer.

00:58:32: und vielen Dank fürs Gespräch, danke Michael!

00:58:35: Ja ich

00:58:35: sage vielen Dank, danke!