little talks

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Transkript

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00:00:00: Ja, die Verhältnisse passen jetzt viel zu viel Risiko.

00:00:03: Und dann haben wir halt alle umdraht.

00:00:07: und da habe ich bei dir für mich dann lernen müssen dass immer dann ein wirklicher Tag nicht mehr abmessen.

00:00:15: Dann diesen Frieden hier auch zu schließen in Pakistan wo das ist.

00:00:20: und dann habe ich den Tag genossen hab mir da noch mal geerdet und habe für mich selber entschieden ja es war die richtige Entscheidung gewesen.

00:00:29: Die

00:00:32: Stimme, die du gerade gehört hast, gehört Andreas Noturfter.

00:00:36: Andreas trägt Verantwortung für Menschen in einer Umgebung, die sich nie ganz kontrollieren lässt – Steine fallen das Wetter dreht und trotzdem bleibt er ruhig!

00:00:46: egal welche Situation auftritt.

00:00:49: Und in diesem Gespräch geht es um Respekt und um Angst, um den Moment, in dem man nein sagt, um Gelassenheit die mit der Erfahrung wächst, um Eigenfahreantwortung, die man nicht ganz abgeben kann und um eine Morgenstunde am Großglockner mit zwei Bastrom-Beten im Rucksack.

00:01:05: Ich wünsche dir jetzt viel Spaß mit der Podcastfolge!

00:01:08: Mit dem Bergführer Andreas Noturvter.

00:01:11: Wovor hast du am meisten Respekt?

00:01:16: Ja... Größere Respekt vor der Natur.

00:01:22: Ich bin sehr viel in der Natur unterwegs und speziell, wenn man die letzten Jahre immer gehört hat, bärmefrost, gletsche Schmelze, Klimawandel und Felsstürze.

00:01:39: Und in meinem Beruf ist es halt allgegenwärtig.

00:01:44: Das sind auch wieder grüßere Respekte und eine große Erfucht vor diesen Sachen.

00:01:53: Von Naturgefahren, die ich persönlich nicht beeinflussen kann.

00:01:57: Nimmst

00:01:59: du den Respekt täglichem Wahl?

00:02:01: Oder ist das immer mal wieder so situativ?

00:02:03: Also wann hast du zum letzten Mal diesen Respekt so ganz extrem gespürt?

00:02:09: Ja jetzt war ich gerade letzte Woche in der Dolomitten unten mit einem Gast und da geht man halt dann den Zustieg Und dann fliegst du oben an den Steinen runter und schlägt irgendwo neben einem ein.

00:02:25: Dann ist man schon wieder sehr froh, dass er an der Stahne nicht getroffen hat.

00:02:30: Und auch beim Klettern selber.

00:02:35: Es ist schon ein gewisses Restrisiko immer da.

00:02:42: Man probiert natürlich so gut wie möglich alles sicher zu machen, aber die Natur ist die Natur!

00:02:47: Wir sind da nicht irgendwo im Intor oder in der Halle und passieren kann immer was natürlich.

00:02:55: Ist das deinen Gästen oder deinen Kunden auch bewusst?

00:03:00: Ja, sehr wohl!

00:03:02: Das macht es ja vielleicht aus, dass man aussieht in die freien Natur wo man nicht alles beeinflussen kann zu hundertprozentig Ja, mit denen einfach umgeben muss.

00:03:17: Wir probieren natürlich schon so sicher wie möglich unterwegs zu sein.

00:03:23: Aber ja... Die ist das sehr bewusst und wir kommunizieren auch das sehr offen.

00:03:32: Also da gibt es nichts, also das braucht man nicht irgendwie an den Teppich zu kehren sondern es gibt aber immer Gespräche.

00:03:39: Wie im August zum Beispiel drüben wollen in Zermatt, dann ist er auf der Auf der italienischen Seite ein Riesenfeldsturz gewesen und ja, da werde ich es auch besprochen.

00:03:50: Er hat zwar nicht irgendwie einen Weg betroffen aber das ist halt immer gegenwärtig.

00:03:59: Und wie gesagt, der Woche kann zufällig drüben.

00:04:02: wo das genau passiert ist Das ist auch sehr wohl auch den Gästen gewusst was sie sich hier aussetzen.

00:04:11: in dem Falle

00:04:13: Wann weißt du dass du nein sagen musst?

00:04:18: Erfahrung und ein Bauchgefühl von mir.

00:04:23: Ich kann mittlerweile ganz locker rein sagen, ich kann auch ganz locker umdrehen.

00:04:28: also das ist für mich mittlerweile überhaupt kein Problem mehr.

00:04:35: natürlich wenn Kollegen sagen zum Beispiel wir gehen jetzt heuer den Berg nehmen oder wir gehen generell gewisse Gipfel im Sommer nehmen weil einfach diese Steinschläge gefärbelt sind Das ist mir kein Problem, auch wenn wir vielleicht die Gäste ein bisschen druck machen würden und sagen, nein, könnte man nicht doch gehen.

00:04:55: Dann sage ich einfach Nein!

00:04:57: Also da ist meine eigene Sicherheit das Wichtigste.

00:05:04: Kommt es irgendwann zu Angstzuständen?

00:05:07: Also das eine ist ein Respekt, dass man Respekte vorhat.

00:05:10: aber gibt es also Momente wo du regelrecht Angst verspürst?

00:05:15: Nein, Angst habe ich überhaupt nicht.

00:05:17: Also das Wort Respekt auf alle Fälle... Das schwingt immer mit, aber Angst nicht.

00:05:22: Wenn ich irgendwo Angst hätte dann bin ich auch fehler am Platz und da kann ja diese Angst nicht mehr kontrollieren.

00:05:29: Darum ist für mich in meinem Beruf für mir persönlich Angst überhaupt kein Thema.

00:05:34: Wie gehst du mit den Ängsten von deinen Kunden um wenn die Angst haben?

00:05:40: Ja also das laufende Gespräch.

00:05:44: es fängt an wenn man sie trifft hinter früher weil man auch den Zustieg geht.

00:05:50: Man fragt sich gegenseitig aus, wie habt ihr geschlafen?

00:05:53: Wie geht es euch?

00:05:55: Ist alles in Ordnung.

00:05:57: Man hat immer ein sehr offenes Gespräch und sollte es irgendwann zu einer Situation kommen.

00:06:03: Vielleicht nicht die Angstarbeit, wo der Respekt noch größer wird.

00:06:07: Dann wird das natürlich von mir psychologisch intensiviert dieses Gespräch.

00:06:13: Und auch immer eine gute Hilfestellung gegeben mitunter dass man halt zum Beispiel beim Klettern ständig ein Seil zugibt, um einfach diese Sicherheit noch mehr zu gewährleisten.

00:06:26: Dass die Person sieht... Mein Bergführer, mein Guide hat mich gut am Seil und das kann überhaupt nichts passieren.

00:06:38: Sollte es einmal zu einer Angst-Situation kommen, dann muss ich natürlich sehr schnell reagieren und diese Psychologische Hilfe natürlich anbieten.

00:06:51: aussortet, dann muss man natürlich so schnell wie möglich umdrehen.

00:06:54: Das ist ganz wichtig!

00:06:58: Diese Angst die was aufkommt bei den Menschen... Ist sie begründet?

00:07:04: Also kannst du sagen okay das ist absolut nachvollziehbar dass jetzt der Angst ist oder ist er?

00:07:09: woher kommt die Angst?

00:07:11: Ja die Angst ist sehr wohl begründete.

00:07:14: also man braucht sich ja kurz vorstellen es kommt ein Gast irgendwo von Flachland, der reißt irgendwo an.

00:07:21: Ich fahre da fünf, sechs, acht, zehn Stunden in die Berge.

00:07:26: Dann ist das natürlich alles neu.

00:07:28: Die Berge stehen hoch auf.

00:07:30: Sie sind steil und bedrohlich.

00:07:34: Das ist halt mit ihr was sie nicht alltäglich haben.

00:07:38: Und dann kann ich mir schon vorstellen dass der Respekt mal zur Angst wird.

00:07:45: Da ist halt sicher meine Aufgabe ja diese Angst zu nehmen und einfach diesen Traum.

00:07:52: Das ist das Schöne, was wir ja haben.

00:07:55: Wenn wir auf dem Berg steigen... ...dann die sind den Vordergrund zu stellen und dann einfach am positiven Tag haben.

00:08:04: Also ich vergleiche es immer wenn ich jetzt zum Beispiel irgendwo ans Meer fahre und das ist einfach nicht mein Medie.

00:08:11: Und ich fahren einfach mit der Schiff raus aufs Meer und das kommt bei Sturm auf Dann habe ich Angst weil das einfach nicht meine Medie ist.

00:08:19: Ich kenne mich da nicht aus und da würde ich niemals.

00:08:22: Also ich würde mir auf alle Fälle einen Guide anschließen, der einfach mir das als Zwerg und der hat alles wenn ich Hilfe brauche.

00:08:32: Und ich denke, dass es sicher der richtige Weg ist.

00:08:39: Erkennst du sofort den Charakter des Menschen oder wird er dann erst sichtbar während der Tour?

00:08:46: Natürlich auch erst sichbar während dem Tour aber immer so.

00:08:50: in meiner Tätigkeit als zwanzigjähriger Hauptberuflicher Bergführer habe ich schon sehr viele Stammkunden und die kenne natürlich ausgezeichnet, ist zum Teil eine freundschaftliche Beziehung miteinander.

00:09:06: Aber bei Neukunden ist es natürlich schon wichtig dass man sich kennenlernt den Charakter auch kennenlernte und das geht halt nur mit der Zeit.

00:09:17: Natürlich das äußere, da bin ich schon... Da hab' ich schon einen Scan natürlich was kennst du dann?

00:09:25: die Personen ab, von oben nach unten.

00:09:28: Was tragen sie für Bekleidung?

00:09:30: Wie schaut die Ausrüstung aus?

00:09:31: und so weiter... Aber es hat halt auch meine langjährige Tätigkeit gezeigt, dass man nach Äußerlichkeiten nie gehen darf, also niemals.

00:09:42: Sondern das können wir lernen ist die Summe drauf!

00:09:45: Also wenn heute mal irgendetwas nicht passt, dann kann man das immer ersetzen.

00:09:50: Das alte Helm ist, da kann man den ersetzen Aber den Charakter kann man nicht ersetzen und da muss man sich erst einmal so richtig einfühlen.

00:09:59: Und miteinander ins Gespräch kommen.

00:10:04: In meinem Beruf ist es wirklich auch so, dass man sich nach einem Tag sehr gut kennt.

00:10:10: also die ganzen Probleme engste Wünsche von den Personen werden einfach mir mitgeteilt und das finde ich ja sehr gut.

00:10:22: Man erlebt ja zusammen auch ein wunderschönes Erlebnis miteinander, wenn man zum Beispiel diesen Gipfel erreicht.

00:10:31: Also diese Kletterroute durchklettert wieder abseilt, weil man in einer Grenzsituation ist und dann ist es für die Person unnatürlich auch für mich eine wundeschöne Wertschätzung oder einen wunderschönen Tag was wir da zusammen verbringen.

00:10:49: Wie würde das der Dining-Charakter beschreiben Andreas?

00:10:57: Mein Charakter würde ich so beschreiben, dass ich ein sehr geerdeter Mensch bin.

00:11:08: Ich bin ja von meinen Eltern sehr christlich-katholisch erzogen worden.

00:11:13: Spingt auch noch sehr stark mit.

00:11:18: Bin auch in der Sommerferien viel bei meinem Großvater auf der Alm gewesen.

00:11:28: wieder zurück zur Natur bringt.

00:11:31: und ich denke in meiner Tätigkeit kommt mir das ja zugute, dass ich einfach eine gewisse Gelassenheit habe.

00:11:40: Dass sie mit gewissen Problemen oder gewissen Sachen die halt immer wieder passieren auch bei der Tour, weil an der Tour dass ihr mit denen gut umgehen kann.

00:11:54: Und natürlich diese Lehrmeister die ich gehabt hab zur Bergerät umgegangen bin.

00:12:03: Diese Ausbilder von mir, die haben mir das auch gelehrt, dass man einfach nachdenken sollte und mit voreilig handeln sondern einfach gelassen mit der Professionalität, einfach die Situation so gut wie es geht abzuarbeiten und abzuhandeln.

00:12:28: ja

00:12:30: Wie denkst du, kann das jeder lernen gelassen zu bleiben in Drucksituationen?

00:12:34: Weil ich glaube, das will ja am Ende jeder.

00:12:40: Ja, das wird an Ende jeder aber es kann nur gut gehen würde ich sagen in dem dass man eine Lebenserfahrung hat und in dem das macht was die Passion ist und was einen gut tut.

00:12:59: Es ist ja für mich nicht nur mein Beruf, sondern auch meine Hoppe.

00:13:04: Ich habe das Hoppe zum Beruf gemacht und es ist diese Gelassenheit mit der Erfahrung, hätte ich jetzt gesagt.

00:13:17: Und natürlich, jeder Mensch ist anders, jeder Charakter ist anders aber einfach ein bisschen... Wenn jeder Mensch so ein bisschen gelassener wäre dann denke ich auf unsere Welt um ein Stück besser, hätte ich jetzt gesagt.

00:13:37: Ich

00:13:39: glaube das Gelassen hat ein bisschen auch mit dem zusammengehängt dass man ja die kleinen Dinge wieder selben so gefällt macht wie die großen Dinge oder also dass man als gewisses Qualitätslevel halt immer bei allen Tätigkeiten hat und lasst sich halt einfach nicht stressen von dem was ausgeschiede.

00:13:54: egal ob man jetzt etwas grösser oder kleiner macht?

00:13:58: Ja, ja, auf alle Fälle.

00:14:01: Ob grosses oder kleines Es fängt ja schon an, wenn ich zum Beispiel einen Berg besteige, dann sicher ist der Fokus des Großen.

00:14:15: Der Berg, der Gipfel und damit er gut unten anzukommen aber der Weg auch zum Berg und das Kleine zu sehen, dass da vielleicht einmal ein Schuhsternagel, eine schöne Blume wächst oder dass dort eine Gemse oben steht oder dass hier noch ein Dachs der Natur ist oder auch, dass man ein gutes Gespräch hat.

00:14:39: Das sind ja da die kleinen Dinge, was diese ganzen Basel zusammenfügen, dass dieses Mosaik am Ende des Tages halt wunderschön wird.

00:14:48: und ich denke wenn das jeden einigermaßen so gelingen würde dann denke ich kommt auch die Gelassenheit von alleine.

00:15:00: Glaubst du es hängt mit dem Ego zusammen?

00:15:03: Weil ... Vielleicht immer mehr, oder?

00:15:06: Und sagt, okay.

00:15:07: Ich muss nachschneller den nächsten Gipfel reichen und nachschnell und noch weiter und noch höher.

00:15:12: Aber wenn man halt diese Glassenheit hat... ...und ich glaube das hängt ja mit einer Erdung zusammen,... dass man einfach dieses Ego mal beiseite legt und dann hat man halt einfach diesen Genussmoment,

00:15:21: oder?!

00:15:21: Ganz

00:15:22: genau!

00:15:24: Ich denke, es ist das Naturale von dem Menschen,... dass wir die vielleicht auch differenzieren können oder müssen.

00:15:34: wenn ich sage okay, ich will jetzt irgendwas schneller schwerer weiter höher dann ist es auch vielleicht für einen erfüllend.

00:15:48: in meinem beruf hat das wenig bedeutung hätte ich jetzt gesagt weil es geht da ums erlednis.

00:15:56: Es geht hier um die Schönheit und um die Sicherheit natürlich und dort natürlich schnelligkeit oder dieses leistungsstreben wenig Platz.

00:16:07: Natürlich darf man sich fordern, natürlich darf man an die Grenzen gehen mit der professionell Begleitung aber sonst muss das nicht immer sein dass man so schnell wie möglich irgendwo rauf muss und dann wieder runter.

00:16:28: Wann sind deine Grenzen erreicht?

00:16:34: Ja für mich ist Die Grenze erreicht, wenn eben dieses Bauchgefühl also diese... ...achtundvierzig Jahre Lebenserfahrung einfach das Bauch-Gefühl mir sagt.

00:16:51: Fühlen mich immer wohl und dann ist meine Grenze erreichend und dann... ...dull ich mal ganz leicht auch umzutrehen.

00:17:00: Im kleinen Bühnen sind die Alpen oder bei meinen Bergtouren irgendwo in meiner Heimat umzudrehen ist es ganz, ganz einfach!

00:17:09: Man war sich ganz genau okay.

00:17:11: Wenn es wieder mal schön ist und man hat Zeit, dann probiert man das halt noch mehr.

00:17:16: Aber ich habe auch schon auf Expeditionen gewesen, auf Achttausende Expeditione.

00:17:23: Und... ...man bereitet sie sehr lange vor auf so eine Expedition.

00:17:27: Es ist sehr mühselig.

00:17:29: Ich bin da mit zwei Freunden von Zillertal gewesen.

00:17:34: Das war ein schwerer Achtdausender.

00:17:37: Aber jetzt hat er einfach die... Die Verhältnisse haben nicht gestimmt.

00:17:41: Und wir wohnen nur auf den Berg der internationalen Bergscheibe.

00:17:46: Wir haben gemerkt, dass auf einer gewissen Höhe die Verhältnisse viel zu viel Risiko passen.

00:17:53: Dann haben wir hier alle umdreht und da habe ich für mich dann lernen müssen, dass ich mir einen Tag nimmer abmessen und diesen Frieden zuschließen in Pakistan.

00:18:10: Und dann habe ich den Tag genossen, hab mich da noch mal geerdet und hab für mich selber entschieden.

00:18:16: Ja das ist die richtige Entscheidung gewesen!

00:18:18: Und ich bereue es bis heute nicht dass ich da umgedreht bin und sollte es mal sein und sich das wieder geben, kann man ja nochmal probieren.

00:18:29: aber auf mich hat in der Situation nur eins gegeben was umdrehen und das höchste gut, dass man auf der Welt ist natürlich... Wie geht es

00:18:49: dir körperlich?

00:18:59: Es ist

00:19:02: natürlich schon sehr vorgehend für den Körper.

00:19:09: Das ist ein Fallefalle.

00:19:10: Ich habe auch schon gewerzt, dass ich das hatte.

00:19:12: Also sehr viele Operationen, aber immer eine gute Therapie gemacht und immer gute Ärzte gehabt, die wir operiert haben.

00:19:19: Was ich sagen muss... Man muss einfach auch mit der Zeit in den Körper investieren.

00:19:28: also ich gehe ja immer wieder zum Heilmasseur, ich gehe für diese Therapie was mir ganz gut geholfen hat schon seit, ich glaube, sechzig-siebzigmal Pilates.

00:19:44: Mit einer super Trainerin und... Ich muss da ein Beispiel nennen also je beständig Kreuzweg habt meiner Tätigkeit mit den schweren Rucksächtragen und einfach mit der kompletten Belastung Und ich glaube wie fünfzehn oder zwanzig Mal Pilates gelangen waren.

00:20:02: wenn man Pilates sauber ausführt ist es mega anstrengend und wir gesagt mit einem guten Trainer oder so mit einen guten Trainerinnen Es sind auch fünfzehn bis zwanzig Mal ist dieses Kreuz wieder hingewiesen.

00:20:14: Und ich bin einfach so happy, dass ich das gefunden habe und ich probiere es natürlich jetzt seit Arme der Woche zu machen, eine Stunde ganz konzentriert für mich diese Pilatesstunde und ja, bietet zurzeit einmal schmerzfrei und das probieren natürlich so vorzuführen, dass das auch noch ins hohe Alter so funktioniert.

00:20:39: Bis Sechzehn kann man es wahrscheinlich dann machen, oder?

00:20:43: Ja ja.

00:20:43: Das kann man schon länger machen auf alle Fälle.

00:20:46: Also irgendwann ist der Pension und das gibt ja auch Berufskollegen die das auch noch in der Pention ein bisschen machen so als Hobby mit ihren Stammgästen, die sie heute noch haben.

00:20:57: Da sind einfach noch eine gute Zeit verbringen.

00:20:59: Dann ist halt die Kletterroute nicht mehr so schwer oder der Berg wird noch nie mehr so steil aber man verbringt eine gute zeit miteinander.

00:21:07: Ich sag halt immer, der Körper ist ein Werkzeug und dieses Werkzeug muss halt verwendet werden.

00:21:12: Es ist wie Stemmeisen also das will ja verwendete werden aber ab und zu muss man es halt wieder mal schärfen dann schneidet das halt wieder ausgezeichnet und dann kommt auch wieder Spaß in der Natur und am Berg kommen.

00:21:32: Also ich hoffe schon, dass ich sehr lang leistungsfähig bleibe und dass ich so lange wie möglich natürlich auf meinen geliebten Berg gehen kann.

00:21:41: Was denkst du?

00:21:41: Kann jeder Person lernen wenn sie einmal solche Erfahrungen mit dir teilt?

00:21:48: Wie geht es denn der Person danach?

00:21:49: oder denkt sich an das ist vielleicht ein bisschen Angst befreit oder vielleicht ein wenig gelassener.

00:21:55: was kann man da lernen?

00:21:57: also ich denke Genau das, was du jetzt gesagt hast.

00:22:00: Ein bisschen gelassener und ein bisschen angstbefreiter.

00:22:04: Natürlich sehr stolz, natürlich ganz stolz dass sie dieses Ziel erreicht haben.

00:22:13: Das kann man gar nicht hoch genug hervorstreichen in der Situation wo wir uns verabschieden.

00:22:24: da ist es noch gar nicht so richtig im Kopf ankommen oder einen ganzen Körper die Person oder die Personen dieses Ziel erreicht haben.

00:22:34: Aber dann fahren sie home und vielleicht auch zwei, drei Tage später der Home kommt es dann so richtig erst auf.

00:22:40: So quasi wir haben jetzt das Ziel erreicht und ich bin sehr stolz.

00:22:44: Und dieses Stolze und dieses Aufdanken für Selbstvertrauen ist natürlich auch für den Alltag das größte was es gibt.

00:22:56: Das ist für das Umfeld, für die Familie und für die Freunde in der Arbeitswelt.

00:23:02: Wo die Personen dann mit eintauchen, ist das ja das Größte wenn du mit einer Positivität oder so eine Lebensfreude wieder in den Arbeitsalltag zurückkommst.

00:23:12: Und das ist halt mit einem erreichen eines Ziels sicher eine schöne Sache was man da miteinander leben darf.

00:23:26: Und wenn ich ab und zu wieder einen Nachricht oder ein Telefonat nachher bekomme, oder man trifft sie wieder einmal auf eine Bergdauer.

00:23:34: Man spricht über die vergangenen Berge zusammen und sind auch zu überglücklich und stolz.

00:23:39: Dann ist das für mich natürlich auch herzerwärmend und dann weiß ich ganz genau, dass ich auch vom richtigen Weg

00:23:45: bin.".

00:23:47: Ist es vielleicht da die Eigenverantwortung gegenüber sich selber?

00:23:50: Weil ich glaube, wenn wir an diese Seite gelassen und Verantwortung für andere übernehmen kannst du ja nur, weil du die Verantwortung für dich selbst übernimmst.

00:23:59: Also dann die Leute irgendwie nach Hause gehen und sagen, ich muss halt auch Selbstverantwortung werden.

00:24:05: Man kann ja nicht immer die ganze Verantwortung bei dir abladen oder?

00:24:07: Also man muss ja schon sicher selbst so einen gewissen Teil sichern.

00:24:11: Man muss ja selbst an die Schritte gehen und dass man dann wieder einfach zu diesen Selbstverantwurtungen zurückkommt, kann das sein?

00:24:20: Ja auf alle Fälle!

00:24:23: Man muss das schon manchmal den Kundschaften bewusst machen.

00:24:30: Wenn ich jetzt einen Zustieg gebe und das ist Absturzgeländer, da sieht dann ein Bewusstsorg so, jetzt passt man auf gegen konzentriert.

00:24:38: Das sind nur nicht am Seil du darfst keine Fehler machen der Fehler wäre fatal.

00:24:45: Dann schärft man halt das Bewusstsein.

00:24:47: aber ich denke halt dass auch das sehr wichtig ist, dass man nicht immer die komplette Verantwortung geben abgibt sondern dass wir eben auch die Verantwortung bei dem Menschenanlass und dann denke ich auch diese ganze Tour noch viel intensiver.

00:25:09: Hat schon einmal jemand gesagt, er hat während des Aufstiegs oder Abstiegs das Spielmehr das Lied vom Tod gehört?

00:25:17: Hat es das auch schon einmal gegeben?

00:25:20: Nein, das hat uns jetzt noch nicht gegeben!

00:25:22: Also mir gefällt dir dieses Lied sehr gut.

00:25:23: als Musikant, muss ich wirklich sagen... Wahnsinns Titel, also ich denke wenn man die ersten Takte einspielt und weiß fast jeder Mensch um was sich da handelt.

00:25:36: Aber in meiner Tour, in meine Tour hat es das noch nicht gegeben.

00:25:43: Was hast du von Musikieren für deinem Beruf lernen können?

00:25:48: Ja für meinen Beruf ist das Musikieren der absolute Ausgleich.

00:25:53: Ich sage auch immer zu meinen Kletterfreunden, also immer noch kleine Griffe halten und immer steil.

00:26:00: Und Leistung und Berg kann es ja nicht sein!

00:26:03: Also man muss wirklich den Horizont öffnen... ...und für mich ist das Horizont Öffnen die Musik.

00:26:09: Und da bin ich heute auch meine Vater dankbar, der das mir ermöglicht hat, dass er selber bei der Musikkapelle lange war, dass ich den Instrument lernen habe dürfen.

00:26:21: Die Musik habe ich mir immer begleitet und diese innere Schwingung, die brauche ich einfach ganz dringend.

00:26:28: Darum tut es mir eben so gut, dass ich den absoluten Ausgleich in der Musik habe und dann bin ich immer wieder motiviert auf dem Bär zu

00:26:38: gehen.".

00:26:39: Und beides hat ja absolute Flohrerlebnisse oder?

00:26:41: Dass man halt einfach so tief in der Zone ist und alles läuft und alles greift ineinander.

00:26:47: weil das hat mich eigentlich hauptsächlich beim Sport beim musizieren oder Jazz.

00:26:52: Musiker sagen, dass sie immer gar nicht mehr bewusst waren eigentlich und alles ist nur mehr so geflossen.

00:26:59: Ja ja ganz genau also das bei mir auch so.

00:27:02: wenn ich dann in diesen Musikstück drin bin dann kann ich ja alles rundherum um mich vergessen und es ist für mich auch herzerwärmend und dieser Gegensatz dieser Kontrast macht es für mich total aus Das ist komplett andere.

00:27:23: Und natürlich, was der positive Neneffekt ist von musizieren Man kommt halt mit ganz anderen Personen zusammen als wie mit den Personen die auf dem Berg gehen.

00:27:35: Sicher gibt es auch Personen die diese Kombi auch machen Mit Berge und Musik oder Musik und berg Aber nicht so viele und andere Gespräche.

00:27:49: Das ist einfach, das eine hat miteinander für mich ein gutes Symbiose und das macht mir halt auch in meinem Beruf vielleicht auch noch stärker.

00:28:03: Und es lädt mich heute auch noch zusätzlich auf!

00:28:08: Man kann ja beides kombinieren.

00:28:10: am Großglockner?

00:28:14: Ja, das ist natürlich auch ein Lebenstraum gewesen.

00:28:17: Ich bin da mit einer Einheimischen Familie von Großdachsner gestiegen.

00:28:24: Sabine ist ein Schulkollegin von mir gewesen und für jeder Mann ist es auch bei der Musikkapelle.

00:28:32: Sie haben sich dann entschieden, mit der Tochter zu dritt mit mir am Cross-Lockner zu steigen.

00:28:39: Und dann spielt das gleiche Instrument wie ich bei der Musickapele den Ohr holen.

00:28:44: Wir haben dann zwei Basternbetten geschnappt die in der Rucksäuche gegeben sind auf dem Crosslockner gestiegen.

00:28:52: Eine Stunde früher von den ganz vor den anderen, dass wir halt alleine am Großdochner sind und haben halt oben dann drei schöne Bläserweisen gespielt.

00:29:04: Auch in die Berg bin ich gern!

00:29:06: Und das war natürlich als Bergsteiger auf dieser Höhe, auf dem höchsten Berg Österreichs natürlich sehr ergreifend und wunderschön, ganz einzigartig.

00:29:18: Also bin ich froh, dass ich das gemacht habe mit Hannes uns da mehr oder weniger einen bläserischen Lebenstraum erfüllt haben.

00:29:29: Wie hast du dir dabei gefühlt?

00:29:30: Kann man das mit irgendetwas anderen in deinem Leben vergleichen?

00:29:35: Ich glaube, dass kann man nicht groß verglichen.

00:29:38: Das ist wieder eine ganz eigene Situation.

00:29:43: Es muss so viel zusammenpassen.

00:29:44: Man muss erst einmal dort rauf kommen und dann die Instrumente, den Freund... Mit so einem, der auch das spielt und leidensfähig ist.

00:29:57: Das Instrument wiegt ja auch ein paar Kilo.

00:30:05: Das Fühlen ist einfach auch wieder fast.

00:30:09: Ein Flow-Zustand, ein übertrüberer Zustand... Und man realisiert es auch wieder erst später!

00:30:19: Man kann sich hier auch das schon so vorstellen.

00:30:22: Es ist dann schon kalt da oben, es geht ein bisschen der Wind, es ist ein bisschen unangenehm.

00:30:27: Es war oben die Felsen mit einer Eisschruste überzogen und man hat aufpassen müssen wo man hin steht.

00:30:35: Und trotzdem, es hat eine halbe Stunde vor der Sonne aufgegangen Aber trotzdem, wir haben da den Fokus gehabt und haben dann zusammen gespielt.

00:30:45: Und die Harmonie dann zusammen... ...und das würde eigentlich schon so beschreiben dass es für uns eine Situation oder ein Zustand war der als Musikant und das Bergsteiger einzigartig ist in dieser Kombination.

00:31:09: Willst du das nochmals erleben?

00:31:12: Oder sagst du okay Also was kommt danach, habe ich mir jetzt gerade gefragt.

00:31:15: Wir haben ja vorhin gesagt so Ziele also einfach diese Glassenheit und dass man nicht ein Berg nach anderen besteigen muss.

00:31:22: aber hast du dir dann auch überlegt kann man das noch topen?

00:31:26: Kann man es vielleicht irgendwo anders machen?

00:31:28: Vielleicht bei acht tausender der was ihr noch aussteht?

00:31:31: oder was kommen da denn für Gedanken?

00:31:35: Man topen kann mal was, man kann zum Beispiel Mathehulner-Weißern spielen oder Mamblant oder auf einmal nach tausendern nie die Sache, also solche Sachen müssen reifen.

00:31:50: Ich habe dann sehr viele Kommentare bekommen nach dieser Besteigung des Großlokners mit den Spielen und wo auch dann Personen gesagt haben ja sie würden auch gern mit mir auf ein GroßlOKner steigen und würde nicht rauchten das Flügelhorn oder die Trampete mitnehmen um mich da spielen wollen oben.

00:32:14: Ja Wenn es sich so gibt, dann sehr gerne.

00:32:18: Ich bin da sehr offen mit diversen anderen Bergen aber es muss immer reifen und es darf keine Horrückaktion sein.

00:32:27: und das geht ja die Sicherheit immer vor.

00:32:29: und wie gesagt ich muss den Menschen nicht mehr kennen wenn man solche Sachen macht Dann wird es zu einem schönen Erlebnis und nicht zu einer Desaster.

00:32:42: Das will er erwachsen

00:32:44: Das will glaube

00:32:46: ich niemand.

00:32:50: Wann fühlst du dich sicher?

00:32:55: Also bei dir ist wahrscheinlich der Gedanke von Sicherheit ein anderer, wie bei allen anderen Menschen.

00:33:00: oder also du führst dich vielleicht sicher mit weiß nicht an Dekrophaden am Klettersteig und Andere halt nicht!

00:33:09: Also wann fühlste dich sicher und wie verschiebt sich das auch mit der Zeit?

00:33:16: Es gibt ja einen ganz bekannten Kletterer, den Alexander Huber.

00:33:19: Der hat diese schwere Route an der Großenzine-Nohlwand, die heiße Brandler im oberen Machten und unter dem neunten Schwierigkeitsgrad Frisolo geklettert ist.

00:33:28: Und wenn man ihm dann fragt danach, wieso hast du das gemacht?

00:33:34: Dann sagt er, er hat das Bedürfnis irgendwie gehabt dass der Diskon, dass der einige Schwierigkeiten gerade drüber klettert dass er vom Kopf so weit gewesen ist.

00:33:54: Das steht auch aus der Frage, aber ein Mensch klettert dann da rauf und hat die absolute Freiheit.

00:34:05: Und dort gibt es nur mehr ihm und den Felsen und ich kann das auch ein bisschen auf mich übertragen.

00:34:13: Natürlich nicht in dieser Schwierigkeit, aber für mich ist es auch... Wenn ich in einer gewissen Schwierigkeit gerade ohne Seil klettern, dann ist das für mich absolut sicher.

00:34:26: Was für andere die sagen, wie kannst du da ohne Seils raufklettern?

00:34:31: Aber das ist auch mitunter mein Beruf und meine Leidenschaft.

00:34:34: Und wenn ich bereit bin oder mich bereit fühle, dann kann ich das auch machen!

00:34:40: Natürlich beginnt schon diese absolute Sicherheit, indem man ein Seil verwendet.

00:34:48: aber ein SeIL verwenden ohne... Haken ohne Fixpunkt ist dann auch wieder ein Risiko.

00:34:57: Darum ist ja diese Führung am kurzen Seil ohne Fixpunktsicherung eine ganz gefährliche Führungen, wie es zum Beispiel an Matterhorn vielfach praktiziert wird um einfach schnell am Berg zu sein weil wenn man alles sicher würde dann braucht mehr zwei Tage für die Aktion und das will er keiner.

00:35:14: aber wenn wir mit dem Seil verbunden sind seinen Seilpartner vertrauen kann und da diese Fixpunkte hat, die zuverlässig sind.

00:35:24: Nachher gibt es für mich schon eine sehr große Sicherheit.

00:35:31: Und das schätzen sich die Leute oder überschätzen sie sich?

00:35:33: Die Leute wenn sie im Berg oder in der Natur oder im Gelände unterwegs sind?

00:35:41: Ich glaube zum Teil kann man das ja bei uns im Rohrfahren gut erkennen.

00:35:52: Die Leute fahren irgendwie mit der Seilbahn rauf, haben nichts dabei.

00:35:59: Auch nicht das passende Schuhwerk.

00:36:01: Und wenn sie oben nur zur Hütte gehen und da einen Kaffee trinken dann wäre ja alles gut.

00:36:08: aber die fangen halt zu wandern an und sehen vielleicht ein Gipfelkreuz und dann kommt diese Eiergeiz Und der Ehrgeiz sagt hat dann, es ist ja das Anatoral von Menschen.

00:36:23: Jetzt muss ich da unbedingt rauf!

00:36:25: Also kostet was sie wollen, wir haben nichts zu trinken mit, keine Jacke, kein Stilfepakett.

00:36:32: und dann stehen sie oben und beim Abstieg kommen sie drauf doch falsche Schuhwerke sind schott, das ist steil und es fängt vielleicht an nur zu regnen an.

00:36:42: Dann wissen Sie vielleicht schon, was Sie viel falsch gemacht haben oder halt auch... mir zum Hankus kommen mit der Bergheitung, wenn halt irgendwas passiert.

00:36:50: Dass wir die dann retten müssen.

00:36:53: aber ich denke dass wenn man diese Erfahrung hat, kann man das schon ganz gut einschätzen und da bleibt man auf dem Niveau was man hat.

00:37:12: Und ich sag halt immer so Wenn man in diesem Fall mit mir unterwegs ist mit einem Bergführer, dann darf man schon ruhig ein bisschen an die Grenzen gehen.

00:37:24: Also das kann schon nicht ständig.

00:37:27: aber wenn man bei einer Kletterdauer zum Beispiel den vierten Schwierigkeitsgrad ohne Probleme mehr nach und da wähle ich halt eine Route aus wo man vielleicht die Schlüsselstelle der oberen vierte Schwierigkeit gerade ist, dann sage ich es wirst du auch schaffen.

00:37:45: also du kannst ja gerne an die Grenze gehen.

00:37:48: Ich bin ja vorgestiegen, du bist im Nachstieg und es kann überhaupt nichts passieren – das Seil, das Held.

00:37:54: Und ich denke ab und zu ein bisschen an der Grenze zu kratzen, wenn man führungsmäßig unterwegs ist, ist durchaus auch

00:38:05: ernaubt.".

00:38:08: Ich glaube, da bist du der richtige Ansprechpartner bzw.

00:38:13: an den Grenzen zu krazen.

00:38:15: Andreas, ihr hättet noch drei Fragen an dich!

00:38:19: Ja.

00:38:19: Jetzt zum Ende und zwar es geht um den Auf- und den Abstieg, was magst du eigentlich lieber?

00:38:25: Also wenn du jetzt mit der Gruppe unterwegs bist... Was ist dir lieber?

00:38:31: Aufstieg oder Abstieg?

00:38:34: Ich muss eigentlich sagen das ist für mich beides reizvoll.

00:38:39: Es hängt natürlich auch ein bisschen ab ob wir im Sommer unterwegs sind oder auch im Winter.

00:38:44: Im Sommer ist mir oft der Aufstiege lieber Als Wiederabstieg, der kann auch oft sehr kräftig sein.

00:38:54: Also da bin ich ja immer mit einem Begleitstock unterwegs um mir ein bisschen abzustützen und ein bissel mehr oder weniger einen Freund mitzuhaben.

00:39:07: Im Winter ist das Thema anders weil wenn da guter Schnee ist und man spurt eine schöne Spur auf dem Kipfel macht eine wunderschöne Skidour Und dann erwartet die eine wunderschöne Tiefschneeabfahrt.

00:39:22: Dann ist das natürlich schon ein Traum, wenn man oben fährt und da wischt einem gute Schnee oder im Frühjahr einen guten Fern, dann ist es natürlich auch die Abfahrt in dem Fall für mich schon fast schöner als wie der Aufstieg.

00:39:40: Wenn du dein Leben lang nur mit einer einzigen Route gehen könntest... Was wäre das für eine Route?

00:39:50: Ich habe mir da ein Lebenstraum erfüllt.

00:39:59: Bei uns im Kavendl, am Sonjoch, ich habe hier eine Longelein, eine Kletterroute errichtet alleine mit thousand neunhundert Klettermättern und achtunddreißig Seilingen.

00:40:14: Das war einfach von mir so ein innerer Antrieb.

00:40:17: Ich habe auch dort sehr lange Zeit gebraucht, dass ich diese Rute vervollständigen habe können.

00:40:24: Und die Route heißt auch Circle of Life Und da steht darunter auch in der Dopografie Lebenswerk.

00:40:34: Das ist mein persönliches Lebenswerk, das ich bis jetzt geschaffen habe als Erstbegehr über sehr viele Sailingen und sehr viele Kletterrouten erst begangen.

00:40:45: Wenn ich den einmal gehen könnte, wäre es wunderschön!

00:40:49: Es ist interessant... also wie spürt man das?

00:40:52: Dass man jetzt dann... dass man das macht?

00:40:56: Also wo kommt er...?

00:40:57: Warst du einfach das Bedürfnis gehabt und gedacht, da fehlt was?

00:41:00: Und die kann einfach diese Route ziehen.

00:41:02: oder wie entsteht es.

00:41:05: Ja des Erstbegehens ist schon ein innerer Antrieb.

00:41:11: Wir haben auch von unseren Lehrmeistern mitgekommen, wie das auch funktioniert, wie es auch technisch funktioniert.

00:41:19: Das sind ja immer noch viele freie Flächen.

00:41:25: Viele Felsen, die unberührt sind um dieses Neuland zu betreten und in dieses Ungewisse reinzuklettern, ob sich diese Route dann aufgeht.

00:41:35: Ob sie sich auflöst oder an der Schwierigkeit gerade nicht so hoch wird, dass man das auch gar nicht mehr klettern kann.

00:41:43: Es sind also Komponenten die mir persönlich extrem reizen und natürlich mit einem Freund eine ganze intensive Zeit zu verbringen.

00:41:54: Und halt die Gewissheit es hat noch nie im Leben Ein Mensch, der die Hand an den Griff angelegt.

00:42:00: Ich bin jetzt so der Erste, der diese Seilänge eklätert.

00:42:06: Diese Seilenge einrichtet und diese Seillenge auch dann frei klettert.

00:42:10: Das ist für mich in der Freizeit einer der schönsten Aktivitäten, was ich mir vorstellen kann.

00:42:19: Dann hoffen wir mal dass nur viele Erlebnisse dazukommen wo du beheisterst bist?

00:42:24: Eine Frage habe ich noch Andreas!

00:42:26: Was möchtest Du noch

00:42:27: sagen?!

00:42:30: Ja, ich möchte sagen dass ich ein stolzer Vater von einem wunderbaren Sohn bin.

00:42:37: Mit ihm aus mittlerweile dreizehn ist für mich mein Lebensinhalt.

00:42:43: Das ist das Schönste was mir im Leben passiert ist mit der Freundin und ich bin so stolz daß ich einen Hab und um ihn dreht sie mein Leben gesund ist und er glücklich ist, dann bin ich das auch.

00:43:03: Und ... Dann kann ich ja auch diese ganzen Sachen, diese ganzen Erlebnisse, ob es jetzt der Berg ist oder die Musik ist natürlich die Freunde um mich herum, dann kann ich das mit denen gut teilen.

00:43:18: Das ist mir das Wichtigste!

00:43:20: Schön dass man das sagen kann.

00:43:21: Ich glaube weil wir das angesprochen haben mit einem Nein-Sagen vielleicht ist auch der Tim ab und zu der Grund für's Bauchgefühl oder dass man halt nicht Nur ein Schritt weitermacht, sondern sagt genau.

00:43:32: Da wartet noch etwas auf mich zu Hause und dass man dann untereht vielleicht ist er das mit Untergrund?

00:43:38: Ja ich habe es davor auch gut gekannt aber natürlich schwirrt das immer im Kopf umher und darum bliebe einmal umdrehen, einmal löften, einmal so nein und immer gut hause kommen, das ist das Wichtigste.

00:43:57: Daran steht noch länger

00:43:59: Perfektes Abschlusswort.

00:44:02: Vielen Dank,

00:44:04: Andreas!