00:00:00: und Vollzeit bei Gründern heißt nicht vierzig Stunden, sondern eben sozusagen selbst und ständig an der Idee gearbeitet.
00:00:09: Und so tiefer wir gingen umso mehr Potenzial haben wir
00:00:13: gesehen.".
00:00:14: Die Stimme die du gerade gehört hast gehört Matthias Drenkwalder.
00:00:19: Die Frage, die heute im Zentrum steht ist einfach und groß zugleich.
00:00:23: Wie wird aus einer Idee ein Unternehmen?
00:00:25: Und das kann Matthias Trinkweiler sehr gut beantworten denn er hat verschiedene Seiten kennengelernt und hat bereits zweimal einen Exit von seinen Unternehmens miterlebt.
00:00:35: Ein Unternehmen wo auch heute noch als CEO tätig ist, ist Raidboard.
00:00:40: Das hat er mitbegründet und es war eigentlich ein Projekt aus der Studienzeit und ist eine Plattform für Revenue Management.
00:00:47: Und wir sprechen in diesem Gespräch über Hotelbetriebe, über die lange Durchstrecke am Anfang.
00:00:52: Über Glück und Ausdauer, über KI in der Hotellerie... ...und über den Moment, in dem aus einer Idee ein Unternehmen wird!
00:01:00: Ich wünsche dir jetzt viel Spaß mit dem Gespräch mit Matthias Drenkwalder!
00:01:05: Wie wird aus eine Idee ein Unternehmen Matthias?
00:01:10: Jung und wild, glaube ich beschreibt es ziemlich gut.
00:01:16: Wo wir gestartet sind, waren wir relativ frisch aus der Uni-Zeit draußen.
00:01:22: Wir haben im Prinzip verschiedene Problemfälle in der Hotellerie analysiert mit potenziellen Kunden, mit hotelliers eben gesprochen und haben dann Schritt für Schritt über die Gespräche erkannt dass das Potenzial im Bereich Pricing Das heißt, im Prinzip haben wir die Idee gemeinsam mit den Kunden erarbeitet.
00:01:46: Insbesondere in der Ferienhotellerie war es seinerzeit zu fünfzehn noch so dass vorwiegend saisonale Preislisten angeboten wurden.
00:01:57: Wir haben uns dann den Markt angeschaut dem Markthanalysen gemacht gesehen okay das Thema ist eigentlich schon Standard bei Hotelketten und in größeren Hotels.
00:02:07: Es gibt auch in den USA erste Start-ups, die das Thema in die Eigentümer geführte Hotellerie bringen möchten.
00:02:17: Und wir sahen dann eine Riesenmarktschance im Ferientourismus, in gesamter Europa und sind da Schritt für Schritt in das Thema reingewachsen.
00:02:29: Das heißt ich habe zuerst gefragt und dann hat es geschaut welche Lösung können wir anbieten?
00:02:36: Aber ihr wart ja beide keine Technik oder?
00:02:38: Richtig, das war auch sicher im ersten Jahr eine riesen Herausforderung.
00:02:43: Wir sind schon mit der Feststellung in die Gespräche rein dass die Eigentümer geführte Hotellerie im alten Raum im Bereich Digitalisierung noch erhebliches Potenzial nach vorne hat.
00:02:56: aber genau auf das Thema Revenue Management Preisen sind wir dann wirklich bei tieferen Gesprächen und tieferer Analyse reingekommen.
00:03:04: Weil ganz zum Start war eigentlich die Idee, die gesamte Wertschöpfung oder die gesamten Softwarearchitektur umsatzmäßig abzudecken.
00:03:18: Die Idee kam wahrscheinlich daher, dass wir keine Techniker waren und auch sehr jung waren.
00:03:23: Und etwas blauäugig was vielleicht auch wichtig ist.
00:03:27: und dann in Gesprächen mit IT Firmen haben wir festgestellt okay das ist ein zu großer Brocken alles zu machen und haben uns dann voll ins Thema Revenue Management gestürzt.
00:03:39: Zu Beginn waren wir tatsächlich zwei Gründer ohne IT Hintergrund.
00:03:46: Wir haben dann auch nach einigen Monaten, wo wir gemerkt haben da gibt es Potenzial mit einer Agentur zusammengearbeitet die uns geholfen hat zumindest einen ersten Dummy zu bauen den wir Kunden zeigen konnten und mit einem Freelancer zusammenzuarbeiten.
00:04:04: Einen ehemaligen Freund der IT Background hat der uns zumindest geholpen hat mit ersten Hotelprogrammen auf technischen Levels zu sprechen.
00:04:14: Und unser CTO ist dann tatsächlich nach ungefähr fünfzehn Monaten dazugekommen, wo wir dann endlich komplett waren im Themen.
00:04:23: Wenn du sagst, ihr wart keine Technik her, seid's hin zu einer Agentur?
00:04:27: Dann hat sie schon sehr an die Idee geglaubt oder was?
00:04:30: Ansonsten macht man es wahrscheinlich eher nicht
00:04:34: richtig.
00:04:35: definitiv also wir haben eigentlich relativ schnell beide Vollzeit gearbeitet und Vollzeit bei Gründern heißt nicht vierzig Stunden, sondern eben sozusagen selbst und ständig an der Idee gearbeitet.
00:04:52: Und so tiefer wir gingen umso mehr Potenzial haben wir gesehen.
00:04:57: die Hürden haben wir dann auch erst später mitbekommen also die wirklich schwierigen technischen Hürde im Thema.
00:05:05: ich glaube sogar im Nachgang.
00:05:07: das ist gar nichts schlecht gewesen weil man sozusagen auch mit diesem Spirit reingegangen ist ins Thema und dann einiges an Bionierarbeit technisch leisten musste, um eben diese IT-Infrastruktur zu schaffen, um überhaupt Revenue Management zu ermöglichen.
00:05:27: Weil es auch bei vielen Hotelprogrammen Keine Need gab vom Kunden, gab es auch keine technische Infrastruktur, sprich Schnittstellen und das Preis Setup war nicht für das gedacht.
00:05:40: Und da haben dann beide Seiten Radeboard und eben die Hotelprogramme mithelfen müssen, dass sie überhaupt dem Kunden so ermöglichen.
00:05:49: Es gibt im meisten zwei Bewegungen in den Markt, diesen Push- und diesen Pull.
00:05:53: Also entweder man muss die Lösung in den Markt drücken oder man wird in den Market gezogen.
00:05:58: Wie war es bei euch?
00:05:59: Klingt eher nach Push, zumindest derzeit.
00:06:02: Ja definitiv!
00:06:03: Also das war eigentlich rund vier Jahre Push würde ich sagen und danach ist der Markt richtig gekommen
00:06:11: Weil dann die Hotels verstanden haben Die Ferienhotellerie-Bost für mehr war da eigentlich der Hinterstück.
00:06:15: Genau richtig weil im Prinzip die Ferienhotellerie bei uns extrem vernetzt ist.
00:06:21: Das ist auch ein Katalysator für unsere Erwachsenen gewesen.
00:06:27: drei, vier Hoteliers im Ort funktioniert.
00:06:32: Dann werden es relativ schnell zwanzig und dreißig Kunden beileben sozusagen die Hotellerie so dick dass man sich extrem austauscht, sich sehr barnderschaftlich weiter hilft und eben sozusagen die Branche extrem verzehnt ist zwischen Beratern, Hoteliers, Tourismusverbänden IT-Partnern.
00:06:52: Und wenn was funktioniert wird es stark weiter empfohlen.
00:06:56: Das dauert natürlich bis man auf dem Level ist aber jetzt merken wir das sehr viel im Innenbau und reinkommt mit der Empfehlung von Beraternen oder Kunden.
00:07:06: Wieviel Glück und Zufall hat dazu gehört dass ihr die ersten vier Jahre überhaupt überstanden habt wo dann eigentlich dieser Pull Effekt stark gefunden hat.
00:07:18: Schon jede Menge Glück auch, das muss man auch sagen und sehr viel Schweiß und Tränen.
00:07:24: Hintergrund einfach ein Startup hat laufen kosten.
00:07:27: wir hatten und brauchten Mitarbeiter.
00:07:30: am Anfang waren es drei vier dann ab dem zweiten Jahr ging sie in Richtung acht bis zehn Köpfe um eben alles voranzutreiben.
00:07:39: die Software Vertrieb Support Admin gibt es ja auch in der kleinen Phase schon Und somit hatten wir natürlich erheblich relevante Kosten.
00:07:51: Aber die Umsätze sind noch nicht reingekommen.
00:07:55: und das Interessante war, es gab Monat für Monat Auftragserteilungen von Hoteliers.
00:08:01: Das heißt, wir haben den Proof gehabt der Kunde Wilders Produkt aber bis die Auftragsserteilung in die Verrechnung ging, das dauerte sehr lange zum Teilen dieser schwierigen Phase Auch zwei Jahre.
00:08:17: Das heißt, wir wussten der Kunde möchte starten aber das Hotelprogramm hat aktuell noch nicht die Möglichkeit sich mit Rator zu verbinden und wir sind natürlich auf eine Schnittstelle zum Hotelprogrammen angewiesen.
00:08:32: Wir hatten eine lange Durchsstrecke, die wir nur mit Investoren finanzieren konnten.
00:08:39: Die an uns geglaubt haben natürlich zum Glück!
00:08:43: Welche Erfahrungen, die du vor dem Jahr warst, hat dir geholfen immer weiterzumachen?
00:08:50: Also ich habe mich schon im Studium ganz stark für das Thema Digitalisierung interessiert.
00:08:56: Auch für Startups interessiert bin deshalb nach dem Studium in die Venture Capital Ecke gekommen.
00:09:05: Ich war in München bei Venture Stars, ein Start-up in Cubato der eben auch in Startups investiert, neue Ideen ausgründet aus diesem Incubator Programm.
00:09:20: Habe mir das angeschaut habe eine Passion dafür entwickelt und da eben auch mitgenommen.
00:09:25: Schau, es dauert einfach bis was funktioniert.
00:09:29: Es gibt sehr wenige Ideen die nach ein, zwei Monaten Erfolg haben und habe sozusagen auch vor Raidboard schon ein erstes Startup erfolgreich gegründet und verkauft.
00:09:43: Da hatten wir diese technische Limitierung, die so lange dauert nicht.
00:09:48: aber bei Raid Board hat man einfach gesehen Monat für Monat der Erkunde möchte das Produkt.
00:09:54: Und das war extrem hilfreich, das hat uns den Rücken gestärkt immer weiter zu machen weil wir eben Lauf- und Aufträge bekommen haben und wussten okay wir müssen es einfach jetzt nur noch technisch fixern und so weit bringen dass der Kunde mit uns arbeiten kann.
00:10:13: Woher kommt das Knowhow bezüglich Pricing?
00:10:17: Beziehungsweise können wir genauer mal beleuchten was ist Revenue Management?
00:10:21: Voll gerne!
00:10:22: Revenue Management bedeutet im Prinzip, meinen Umsatz intelligenter zu managen.
00:10:28: Ich habe in der Hotellerie eine limitierte Anzahl an an Gütern, die ich verkaufen kann täglich und das sind die Betten.
00:10:36: Das bedeutet, ich habe keine Produktion, die nachliefert wenn die Nachfrage steigt sondern ich habe ein fixes Angebot aber eine schwankende Nachfrage.
00:10:47: Das bedeutete einen Hotelier hat zum Beispiel dreißig Zimmer und weiß jeden Tag verfallen diese Zimmer.
00:10:55: Die haben jeden Tage einfach falsche Daten.
00:10:57: Und es bedeutet, wenn sie leer sind oder wenn fünf Zimmer leer sind dann war es das praktisch.
00:11:03: Dann hast du den potenziellen Umsatz nicht verdient.
00:11:08: und das bedeutet natürlich, dass die Hotels selbst schon auf das Thema reagiert haben.
00:11:13: auch schon in den siebziger Jahren gab's Hochseissohnen oder Mindestaufenthalte in der Hochseison wo man einfach wusste da ist die Nachfrage hoch.
00:11:22: Da kann ich einen Mindestauffenthalt von sieben Tagen setzen und eine relativ hohen Preis setzen.
00:11:29: Revenue Management ist eigentlich die Stufe darauf, ich optimiere live und täglich.
00:11:35: Ich schaue mir viele Datenpunkte an und versuche eben das Beste aus dieser Limitierung rauszuholen, aus dieser Limited an Zimmern und in Nachfrage wenn sie kommt abzuschöpfen, das bedeutet mit den Preisen nach oben zu gehen Aber auch gleichzeitig, wenn die Nachfrage nicht reinkommt oder wieder erwartend schlechter ist wie prognostiziert.
00:11:59: Kanäle zu öffnen eventuell eben auf Preise nach unten zu senken und auf weitere Maßnahmen.
00:12:06: das bedeutet revenue management heißt nicht nur preis rauf runter sondern geht gerade jetzt im KI Zeitalter viele viele Schritte nach vorne um den gesamten Umsatz zu optimieren und auf sehr viele kleine Stellschrauben zu achten die zum Schluss das Jahresergebnis ausmachen.
00:12:26: Was sind so Schritte nach vorne bei der KI?
00:12:29: Schritte nach vorn sind, dass wir eigentlich jetzt zum ersten Mal die Möglichkeit haben, eigentlich immer geführte Hotels mit Informationen auszustatten bis vor wenigen Jahren nur große Hotelketten.
00:12:46: Das bedeutet große Hotelketten, ich spreche jetzt wirklich von den führenden Ketten wie Hilton und Marriott.
00:12:53: Die haben Riesenteams, wir sprechen hier von hundert Personen die nur Datenanalysen betreiben, die nur Revenue Management machen für die Kette, Hotel für Hotelzimmer für Zimmer optimieren und eben darauf achten wenn es eine Datenanomalie gibt sofort zu handeln.
00:13:11: Eigentümer geführte Häuser haben Diese Möglichkeit natürlich nicht.
00:13:15: Es gibt hier keine Vierundzwanzig Sieben Teams oder keine Profis, das würde sich einfach im Budget nicht ausgehen, hier ein Team aufzusetzen, dass sich nur Daten anschaut und sofort reagiert.
00:13:29: KI ermöglicht jetzt auch eigentlich immer geführten kleinen Häusern, Daten mit einer Geschwindigkeit zu analysieren und Auffälligkeiten herauszufinden bevor es zu spät ist Und das ist eine riesige Chance für die Ferienhotellerie und für die typische Hotellerie, die Europa ausmacht.
00:13:50: Wir wissen neunzig Prozent der Hotels in Europa sind Eigentümer geführt.
00:13:55: Die haben keine Revenue-Teams oder Data Teams wie Marriott aber mit intelligenter KI haben sie jetzt die Möglichkeit hier Schritt zu halten.
00:14:07: Was bedeutet das unterm Strich?
00:14:09: Also wie viel mehr Umsatz könnte dann am Ende des Tages dabei rauskommen oder zum Teil.
00:14:14: Also was wir bei unseren Kunden sehen, wir launchen im Helpst Raidboard Next eine neue Generation von Revenue Management für die Ferienhotellerie, die nochmal deutlich mehr Potenzial ermöglicht die weit über Preising hinausgeht und die meiner Meinung ermöglicht, die Umsätze sicherlich nochmal um vier fünf Prozent zu steigern nur durch schnellere Erkenntnisse.
00:14:49: Oftmals auch mehr.
00:14:50: Wir merken bei Kunden im operativen Stress zum Beispiel konkretes Beispiel in der Hochseison werden oft Stellschrauben gesetzt die man dann aber übersieht im operativen Alltag.
00:15:05: Ein Beispiel davon sind Mindestaufenthalte, Hoteliers setzen am Anfang der Saison mindestens auf und halte zum Beispiel vier Nächte, weil man davon ausgeht dass an bestimmten Events die Nachfrage so hoch ist das sich vier nächte gut verkaufen kann.
00:15:22: Die Saison ist dann schon am Laufen.
00:15:26: Man hat keine Data oder Revenue Teams die darauf achten ob das so reinkommt wie gedacht.
00:15:32: Aber die Restriktion ist gesetzt.
00:15:35: Das fällt dann eine Woche oder zwei Wochen zuvor auf.
00:15:40: Hoppla, ich habe hier vier Nächte mindestens aufenthalt gesetzt Ich hab viel zu wenig Buchungen und in Nachfrage sucht er eigentlich zwei bis drei Nächten und nicht vier Nekte.
00:15:52: Und hier geht es dann sofort um tausende, zigtausende Euros, die liegen bleiben weil man natürlich schon viele potenzielle Buchungen verspielt hat, weil Gäste oft ein Monat zwei Monate zuvor suchen und ein Hotel mit vier Nächten mindestens aufenthaltsbeschränkungen in den Suchergebnissen gar nicht auftaucht.
00:16:14: Das ist dann konkretes Beispiel dass wir mit Readboard Next Schritt für Schritt lösen werden.
00:16:21: Beim klassischen Pricing wie du das vorhin angesprochen hast also man ist mal so hoch man ist vielleicht einmal zu billig Ist eigentlich dann die Preisgestaltung?
00:16:32: Also wann weiß man, dass das jetzt der richtige Preis ist und was sie verlangen kann.
00:16:37: Also in der Preisgestaltung geht alles um Prognosen.
00:16:40: Das ist die Basis.
00:16:42: Um Vorkasts.
00:16:43: deshalb gibt es bei Redboard ein Team, Data Science Team, das sich nur darum kümmert unseren Vorkast für unsere Kunden zu verbessern.
00:16:55: Für KI ist da größte Hebel relevante Daten zu bewerten.
00:17:02: Wir haben hier einen riesen Vorteil, ein riesen Beitbewerbsvorteil.
00:17:06: wir haben tausende Kunden genau in dem Zielmarkt wo wir unterwegs sind und diese Benchmarks helfen uns den Vorkast immer besser zu verfeinern.
00:17:17: für eine Destination das bedeutet du kannst XKI Modelle nutzen aber wenn die KI-Modelle nicht Daten haben Real sind, wo man sieht okay in der Destination haben dreißig Hotels.
00:17:34: In der ersten Septemberwoche unter fünfzig Prozent Auslastung dann kann die Kaida mit nichts anfangen.
00:17:42: das heißt wir haben die proprietären Daten um Prognosen und Vorkast zu erreichen.
00:17:47: dass ist die Basis.
00:17:49: diese Prognose geben dann Empfehlungen für den Hotelier Mit welcher Preisgestaltung ich in dem nächsten zwölf bis fünfzehn Monate reingehen und die werden dann vierundzwanzig sieben fein justiert.
00:18:04: Das bedeutet, die Prognose wird konstant neu berechnet.
00:18:09: kommt die Buchungskurve wieder erwartend rein das heißt kommen Woche für Woche für den gewünschten Zeitraum die Buchungen rein wie prognostiziert Dann hält der Vorkast Kommen Sie schneller rein neu berechnet und eventuell eben die Preisempfehlung nach oben angehoben.
00:18:34: Kommen Sie wieder erwartend nicht rein, dann gibt es auch Preisempfehlungen nach unten um das Ergebnis nicht zu gefärben.
00:18:43: also das bedeutet im Prinzip vierundzwanzig sieben, fünfzehn Monate in der Zukunft jeden Tag jede Zimmerkategorie neu berechnen, optimieren und sofort rausfinden wo muss gehandelt werden.
00:18:59: Und das automatisieren wir mittlerweile für die meisten Kunden.
00:19:06: Wie verändert sich dass man wieder so ein Event eintritt wie Covid beispielsweise?
00:19:10: Was passiert da?
00:19:14: Das sind Extreme Events und man muss sagen diese Dynamik.
00:19:18: es gibt ja nicht nur Covid vermehrt Krisensituationen, jetzt der Iran-Krieg zum Beispiel.
00:19:31: Das sind extreme Ereignisse wo wir menschlich natürlich eingreifen und das ist auch bei unseren Kunden mit das Wichtigste warum sie Redboard schätzen.
00:19:43: es ist ein Zusammenspiel von Mensch und Maschine Und hier gibt's dann im Prinzip Eingriffe von unserem Data Science Team dem System zu erklären oder das System fein zu justieren.
00:20:00: Das ist jetzt kein mathematischer Case mehr, sondern hier muss der Mensch der Maschine sagen oder die Maschine steuern was hier los ist weil zum Beispiel aus den Golfstaaten keine Buchungen mehr reinkommen.
00:20:13: Das muss man menschlich verstehen.
00:20:16: so weit ist die Technik noch nicht wird auch da hinkommen und das System feindjustieren.
00:20:22: Und da muss dann der Mensch reagieren, und Hoteliesti zum Beispiel im Sommer viele Gäste von den Golfstarken hatten mussten sich natürlich hier neu orientieren und Challenge so schnell wie möglich neue Gästen und neue Märkte zu aktivieren.
00:20:41: Hättest du dir jemals gedacht dass sich Raidbots so weiterentwickelt?
00:20:45: Also wenn wir jetzt über zehn Jahre bestehen, ich glaube elf Jahre sonst jetzt oder?
00:20:49: Also wir haben schon eine Mega-Markt Chance gesehen, einfach weil es tausende potenzielle Kunden gibt.
00:20:57: Gerade im Kernmarkt also nur schon im alten Raum unterschätzen viele das Marktpotenzial.
00:21:03: wie viel Tausende Hotels wir nur in den starken Tourismusdestinationen Südtirol, Tirol Salzburger Land Graubünden und so weiter haben.
00:21:14: Das sind tausenden potentielle Kunden.
00:21:19: Wir haben aber damals wohl nicht gedacht, dass so viel Nachfrage kommt und das Potenzial was ich heute sehe ist um ein Vielfaches größer wie zum Start.
00:21:34: Also ich glaube da... Ich glaube das was sich jetzt für uns auftut daran dachten wir mich.
00:21:42: also da gibt es noch sehr sehr viel Platz.
00:21:46: Werden da geplant, dass es noch ein zusätzliches Produkt nehmen?
00:21:50: Revenue Management.
00:21:50: Also alles was Revenue management next auch betrifft, das es noch eine zusätzliches Produkt gibt und sich weiter zu diversifizieren.
00:21:58: Richtig!
00:21:59: Ich würde sagen dieser KI Revenue Manager den wir im Oktober lauschen werden man kanns fast als zusätzlicher Produkt sehen und es wäre vor einigen Jahren noch unvorstellbar gewesen ein Produkt dieser Art rauszubringen, wo ich wirklich dem Kunden sagen kann du hast einen digitalen Revenue Manager im Haus.
00:22:25: Früher nur auch leistbar für große Ketten jetzt für jedes Eigentümer geführte Haus der auf einer Qualität Sparring Partner für die Voteliers wird wie sicherlich vor einigen Jahren undenkbar gewesen wäre.
00:22:44: Und ich kann mir vorstellen, das ist in vielen, vielen Branchen der Fall.
00:22:49: Die Geschwindigkeit, wie sich KI-Modelle entwickelt haben, ist astronomisch da.
00:22:57: Ich glaube, jeder wird unterschreiben und jetzt ist man auf einem Level, wo man wirklich KI anwendbar machen kann für eigentlich immer geführte Hotels.
00:23:09: Welches Hotel gewinnt dann unter Anführungsstrichen?
00:23:12: Wie du gesagt hast?
00:23:13: oder dann hat man zum Beispiel diese Restriktion mit vier Tagen, aber die Leute wollen eigentlich zwei Tage.
00:23:18: Sie buchen ja trotzdem irgendwo, höchstlich wahrscheinlich wo es zwei Tage gibt.
00:23:22: Wenn jetzt jeder euren Revenue Manager verwendet, wer gewinnt dann am Ende des Tages?
00:23:27: Weil irgendwo fehlen ja dann die Gäste oder also irgendwo buchen die Geste, aber es kommen ja nicht mehr Gästen auf dem Markt wenn man so möchte.
00:23:35: Also ich glaube im Prinzip verlieren werden Hoteliers, die mit der Technologie nicht mitgehen.
00:23:45: Das war in den letzten Jahrzehnten eigentlich schon immer so.
00:23:50: Die Hotellerie ist sehr stark technologiegetrieben deutlich technologie getrieben noch wie vielleicht viele andere Branchen wie zum Beispiel Handwerk oder Produktion zum Teil weil eben der Konsument, der Gast online bucht weil portale extremen Innovationsdruck reinbringen wie eben Booking und Co.
00:24:17: Und ich sehe es auch in diesem KI-Bereich ähnlich wie es bei vielen Innovationen in der Hotellerie war wenn man sich anschaut.
00:24:28: damals haben Hoteliers gewonnen die relativ schnell eine professionelle Website haben.
00:24:35: Und natürlich gab es Unternehmer mit der Meinung, ich brauche das nicht!
00:24:40: Die Geiste kommen sowieso... ...die waren dann im Rückstand und dieser Rückstand wird immer schwerer aufzuholen weil die Geschwindigkeit immer höher wird.
00:24:52: Und KI katapultiert das Thema nochmal nach oben,
00:24:56: d.h.,
00:24:57: die Geschwindigkeit wird noch höher werden Und ich glaube, wer nicht mitgeht ist eben relativ schnell im Rückstand.
00:25:05: Ich finde es auch wichtig dass der Unternehmer selbst versteht okay wie funktionieren die Modelle?
00:25:11: das muss man nicht in Detail verstehen aber ich glaube es ist schon Kriegsentscheiden zu verstehen wo die Technik jetzt hingeht.
00:25:19: Wann hast du das Gefühl für dich dass es so schnell geht und dass du vielleicht nicht mehr Schritt halten kannst?
00:25:27: Ganz schwierige Frage.
00:25:30: Wir tun das Beste, wir experimentieren mit allen Innovationen am Markt umgehend.
00:25:39: Um hier zu verstehen kann das spannend sein?
00:25:41: Kann das nicht spannend
00:25:42: sein?!
00:25:42: Wir investieren hier bewusst und warten nicht, bis ein Trend am Markt angekommen ist!
00:25:49: Dann ist es halt schon spät als IT-Firma sondern schauen uns alles sofort an, investieren hier Zeit.
00:25:58: Und ich glaube das ist der beste Weg eben konkret neue Technologie und Innovationen sofort selbst zu testen auf alle relevanten Konferenzen in dem Bereich zu gehen und die Themen ernstzunehmen und keine potentielle Innovation vielleicht in das Lächerliche zu ziehen oder zu unterschätzen.
00:26:25: Da ist die Geschwindigkeit viel zu hoch!
00:26:30: Wie geht es dir eigentlich in deiner aktuellen Rolle?
00:26:33: Ihr habt ja einen Exit gehabt mit der Zuchettgruppe, du bist nach wie vor da geblieben, du hast ja verschiedene Seiten gesehen... Du hast, wie du gesagt hast, die München auch sozusagen die Investorenseite und Anführungsstrichen gesehen.
00:26:46: Du hast den ersten Exit miterlebt wo du nicht mehr dabei warst.
00:26:50: Wie geht es dir jetzt mit der Rolle, dass eigentlich das was du mit aufgebaut hast über Jahre?
00:26:53: Ich glaube der Exit war zwanzig-zwanzig.
00:26:56: Kann das sein?
00:26:58: Zwanzigzwanzig!
00:26:59: Genau.
00:27:00: Wie geht's dir damit?
00:27:04: Also zu Cathy ist mittlerweile top drei weltweit im Hoteldeckmarkt.
00:27:14: Da hat sich in den letzten zehn Jahren in dieser Gruppe extrem viel getan in diesem Bereich.
00:27:24: Zouketti ist einer der größten IT-Player in Europa, wir verstehen uns menschlich extrem gut und die Gruppe steht im Prinzip für viele Lösungen, die die Nits der Hoteliers abdecken und für keine generalistische Gesamtlösung sondern man möchte wirklich wie im Basel schauen, dass der Tec-Stack zum Hotelier passt.
00:27:56: Ob das jetzt eine Kette mit fünfzig Stadthotels ist oder eben ein Ferienhotel mit zehn Zimmern liefert man dementsprechend die maßgeschneiderte Softwarelösung und ich finde es extrem spannend und natürlich das Wachstumspotenzial in dem wir stecken ist unbeschreiblich groß in diesem Zucchetti Portfolio mit dabei zu sein.
00:28:24: Also das Potenzial hast du natürlich als kleine oder eigentümer geführte Firma nicht und deshalb finde ich es extrem spannend, auch international passiert extrem viel bei Zucchettis Und für uns ist das eine mega Chance und für mich eine ganz spannende Reise die so in der Erfolgen natürlich nicht erleben könnte, jetzt auch Hotels zum Beispiel in den USA mit Redboard auszustatten.
00:28:58: Denkst du noch das es ein Start-up ist?
00:29:00: Obwohl es ein Exit gab... Gibt's noch diesen Start up Spirit im Unternehmen?
00:29:05: Ich sehe uns nicht mehr als Start Up!
00:29:08: Das sind wir sicherlich nicht mehr, da sind wir zu groß und mittlerweile auch zu strukturiert Und ich glaube das ist auch wichtig für die Firma.
00:29:19: Die Firma muss ihren Weg gehen, braucht Strukturen in der Größe mit so vielen Kunden aber der Spirit ist definitiv geblieben und das freut mich sehr.
00:29:35: also wir haben ein extrem motiviertes cooles Team dass im Prinzip die letzte Meile geht Und deshalb macht es auch extrem Spaß, muss man sagen.
00:29:49: Und was jetzt extrem spaß ist zu sehen wie sich Personen entwickeln im Unternehmen?
00:29:57: Das hast du in den ersten Start-up Jahren auch nicht.
00:30:00: Wo du miterleben kannst wo die Personen vor vier fünf Jahren gestartet sind bei uns und jetzt in ganz einer anderen Liga spielen und sich weiterentwickelt haben Und das macht extrem Spaß, dass auch mitzuerleben und zu sehen.
00:30:20: Und die Personen zu entwickeln, zu challengen... ...und ist eine sehr große Freude.
00:30:29: Welchen Belach hast du dich vom meisten weiterentwickelt in der Zeit?
00:30:34: Von der Außenperspektive, du redest über Daten,... ...hast ja auch die technische Perspektive.
00:30:39: Am Anfang war es wahrscheinlich einfach nicht da.
00:30:41: Also abgesehen von diesem Wissenschatz, den du in der Jahr angeeignet hast, wie denkst Du hast du Dich
00:30:45: weiterentwickelt?!
00:30:47: Ich glaube jetzt ist sicherlich einfach eine gewisse Erfahrung mittlerweile da, die du dir nicht lernen kannst oder nicht kaufen kannst.
00:31:03: Die eine gewissen Ruhe auch reinbringt wenn was aufflackert weil du verschiedene Cases eben schon ein zwei Mal gesehen hast.
00:31:14: Und ob das schwierige Situationen mit Kunden sind, mit Konkurrenten, mit Partnern und mit Mitarbeitern hast du jetzt eine gewisse Ruhe.
00:31:28: Eine gewisse Routine.
00:31:30: Und dich bringt nichts mehr so schnell aus dem Häuschen.
00:31:38: Ich glaube, dass ist schon die größte Weiterentwicklung.
00:31:42: Drei Fragen habe ich noch in dich Matthias?
00:31:44: Wenn du nochmal ... Jetzt ein neues Unternehmen bauen würdest.
00:31:48: Was wäre das?
00:31:49: Also in welchem Bereich?
00:31:54: Ich finde den gesamten Bereich rund um Cyber Security extrem spannend, ich glaube da wird es in den nächsten Jahren Marktschancen geben gerade auch wieder bei kleine mittelständischen Unternehmen.
00:32:17: Ich glaube, das ist ein spannender Markt und ich finde natürlich alles im Bereich KI extrem spannend um die KI sozusagen in Unternehmen reinzubringen Anwender freundlich einzubringen wird meiner Meinung nach eine Riesenmark, eine Risenmark-Chance der nächsten Jahren sein.
00:32:40: Wie denkst du entwickelt sich die Hotellerie in den nächsten Jahren weiter?
00:32:46: Ich glaube die Hotellerie wird im alten Raum, wo wir natürlich sehr viele Kunden haben deutlich dynamischer.
00:32:58: nochmals.
00:32:58: Sie ist jetzt schon viel dynamischer wie früher.
00:33:01: Es gibt nicht mehr diese klassische Saisonslogik.
00:33:05: es gibt auch nicht mehr dieser klassischen Stammgäste, die aus dem selben Land kommen oder sogar aus der selben Stadt und jedes Jahr kommen.
00:33:18: Es wird Herausforderung oder deshalb?
00:33:20: Ich glaube, die Hotellerie funktioniert nicht nur mit Standardprodukten sondern muss wirklich im Prinzip Marken bilden, USBs bilden Zielgruppen ganz gezielter Ansprechen und auch dahinter stehen authentisch.
00:33:42: Und ich glaube, das klassische Standardprodukt wird sich immer schwerer tun im Bereich Preisdurchsetzung.
00:33:53: Spannend!
00:33:56: Wird es sich zeigen?
00:33:57: Also da bin ich sehr gespannt aber...
00:34:00: Voll!
00:34:01: Ja.
00:34:01: Und die letzte Frage Matthias Es ist immer dieselbe Frage Was möchtest du noch sein?
00:34:08: Ich bin gespannt auf die Auf die nächsten Jahre, ich freue mich schon sehr stark wie unsere Kunden ab Oktober KI operativ anwenden können.
00:34:20: Ich glaube wir sind hier wieder am Bionier der Anwenderfreundliche KI mit Oktober in tausende Betriebe reinbringt.
00:34:33: Das erste Feedback ist extrem positiv von Beta-Testern und ersten Kunden Und deshalb ist das aktuell im Prinzip, dass mein täglich Brot mich am meisten beschäftigt natürlich.
00:34:47: Da bringen wir ein neues erspannendes Produkt in die Hotellerie und ich freue mich wirklich schon auf Feedback dazu.
00:34:57: Was mich am Ende jetzt noch interessieren würde... ...und dann bin ich gespannt was du sagst.
00:35:04: Welche Daten schaust du dir eigentlich am liebsten an?
00:35:11: Ich schaue mir wahrscheinlich von unserer Seite die selben Daten an, wie es ein Hotelier bei seinen macht.
00:35:22: Ich schau mir an, Wie viele Kunden haben wir live?
00:35:29: Stand Monat für Monat?
00:35:30: Wie viel gewinnen wir dazu?
00:35:33: Wo gibt es kritische Fälle?
00:35:35: Wie hoch ist unser MRA?
00:35:38: Das ist das monatliche Lizenzvolumen.
00:35:41: Wie schaut's kostentechnisch aus?
00:35:45: Und gleichzeitig schaue ich mir natürlich an, wie läuft es im Tourismus.
00:35:50: Weil in dem Markt sind wir unterwegs.
00:35:54: Schauen wir Reports an um zu verstehen, okay, wie ist da eigentlich die Gesamtsituation in unseren Märkten?
00:36:01: Das sind so die Daten mit denen ich mich beschäftige.
00:36:04: Wie ist die Stimmungslage der Hoteliers?
00:36:07: und was ich immer... verstärkt mache.
00:36:12: Seit rund einem Jahr, wo früher auch wenig Zeit blieb und jetzt deutlich mehr Zeit reinfließen soll sind persönliche Gespräche mit den Kunden um wirklich zu verstehen was müssen wir im Produkt ausbauen?
00:36:29: wie geht's dem Kunden?
00:36:30: Wie geht es dem Markt?
00:36:32: Und das sehe ich als oberste Priorität.
00:36:37: nicht den Zugang zum Kunden zu verlieren und in Dashboards zu landen, sondern eben diese persönlichen Face-to-Face Gespräche wo ich mich mit dem Kunden einfach auf einen Kaffee treffe.
00:36:50: Und ganz offen Frage wie es ihnen mit Rateboard geht und wie es Ihnen im Arbeitsalltag geht.
00:36:55: Da kommen dann natürlich die neuen Ideen auf für unsere Produktentwicklung und für unsere Services die wir anbieten.
00:37:04: das Ohr am Kunden zu haben ist, als der wichtigsten Ding eine bescheinliche.
00:37:07: Ja genau.
00:37:09: Cool!
00:37:09: Dann bin ich gespannt wie es mit dem Launch dann ist im Herbst.
00:37:12: Vielen Dank für das Gespräch Matthias und ich hoffe wir hören uns einmal wieder.
00:37:17: Vielen dank.