00:00:00: Zwei, drei Tage danach in meinen Schlaberklamotten abends wenn die Sonne untergeht irgendwo draußen auf den Feldern mit mir alleine.
00:00:10: Mit dieser Form und all den Innen drin.
00:00:13: Das ist der Moment wo ich unendlich glücklich bin.
00:00:16: das ist für mich Erfolg!
00:00:17: Die Stimme die du gerade gehört hast gehört.
00:00:20: Rebecca Rebekah Ruetz ist Modedesignerin, sie ist in Zams geboren aufgewachsenen Fiss und heute mit ihrem eigenen Label in Innsbruck und zweimal im Jahr findet man sie auf der Fashionweg in Berlin.
00:00:34: Und das schon über mehrere Jahre hinweg.
00:00:37: aber dieses Gespräch handelt nur am Rande von Mode wenn man so möchte.
00:00:41: es handelt von etwas anderem davon wie man sich selbst treu bleibt in einer Branche Die fast das Gegenteil belohnt.
00:00:48: Und Rebecca erzählt im Gespräch, warum sie mit einer Clan-Strategie gestartet hat?
00:00:53: Warum sie irgendwann ihre Unternehmensberater gekündigt hat und sie spricht auch sehr offen über eine Zeit in der sie etwas verloren hat dass für Sie über allem steht – Ihre Lebendigkeit!
00:01:03: Viel Spaß mit dem Gespräch mit Rebekah Ruetz.
00:01:07: Auf deiner Webseite steht ein Zitat von Recrubin Make things that reflect your soul not your strategy.
00:01:15: Was verbindest du damit?
00:01:20: Ich habe das Buch gelesen von Rick Rubin und es hat mich total inspiriert.
00:01:25: Also ich ... Das ganze Buch, die herangehensweise entspricht sehr meiner persönlichen Herangehenzweise im Sorte-Teil.
00:01:32: schön zu lesen dass nicht nur mir so geht oder dass es auch ja das Kreativität eine Lebenseinstellung sein kann und deswegen Ist meine Verbindung dazu, einfach meine Herangehensweise ans Leben würde ich sagen.
00:01:49: Wie würdest du deine Herangensweise genauer bezeichnen?
00:01:53: Also wenn man dich jetzt kennenlernt und man fragt Rebecca was ist dein Credo, was ist deine Herangehhensweise an das Leben selbst, was wäre die Antwort?
00:02:05: Spannende Frage!
00:02:06: Was ist meine Herengehensweisen ans Leben?
00:02:12: Ich liebe es oder ich finde diese Vorstellung total schön, dass mir das Leben durch die Adern rauscht.
00:02:17: Also, dass sich das Gefühl habe am Leben zu sein und ich glaube, das ist auch mein Versuch, das Leben zu leben!
00:02:23: Also, ich bin sehr neugierig, ich Bin sehr offen, ich liebe neue Sachen, ich lebe fremde Sachen.
00:02:30: Natürlich alles was Kreativität betrifft, das füttert irgendwie meinen Geist.
00:02:35: Und ich glaube auch meine Seele... gibt mir das Gefühl lebendig zu sein.
00:02:40: Und alles, was mir das Gefühle gibt lebendlich zu sein, fossiere ich und es ist wahrscheinlich könnte man vielleicht so sagen meine Herangehensweise ans Leben.
00:02:52: Warum bist du nicht in einem Sportgeschäft gelandet sondern in der Mode?
00:02:57: Weil ja eigentlich ein Sportgeschäft würde auch Lebendigkeit bedeuten.
00:03:01: Man bewegt Menschen oder im Sport selbst bewegt man sich ja.
00:03:05: Man ist ja auch lebendige.
00:03:07: wie kann das zustande?
00:03:11: Das war sehr spannend, weil seit ich, sagt man ja so schön, seit ich denken kann oder seit ich zurück denke.
00:03:17: War da dieser Wunsch Designerin zu werden?
00:03:20: Ich weiß gar nicht genau woher der kam aber ich war wirklich sehr jung und es war nur dieser eine Wunscht diesen Beruf auszuüben mit dem ich schon als Kind so viel verbunden habe und meine Eltern hatten ja früher... Hatten ein Sportgeschäft, das heißt ich wäre da sehr nah dran gewesen.
00:03:39: Der Gedanke hat aber wohl nicht den gleichen Enthusiastens bei mir ausgelöst wie diese Vorstellung neue kreative Kleidungsstücke zu schaffen und deswegen gab es nur dieses eine Ziel bis heute.
00:03:55: also das ist so kein Beruf für mich oder die seinerin zu sein und meine Lebensart.
00:04:01: Das ist das einzige was sich tagtäglich von Herzen mit voller Leidenschaft gerne tue.
00:04:10: Wenn man dann die Ausbildung genießt, was passiert denn?
00:04:14: Also wann sagt man oder wann kannst du für dich sagen ich bin jetzt Modedesignerin?
00:04:21: Wann fängt das an dass man sagt Das ist jetzt die Identität fängt da schon an.
00:04:24: wenn man versucht es zu verstehen und Dinge kreiert ist es wenn man das erste Stück kreierte hat das erste Kleidungsstück das dann verkauft wird.
00:04:35: Hast du gewusst, jetzt bin ich Modedesignerin?
00:04:37: Also wann fängt das an?
00:04:39: der Wunsch Modedesignerin zu sein und dann ist tatsächlich zu sein.
00:04:44: Interessante Frage!
00:04:46: Ich glaube ich habe nicht lange... Ich hätte nicht als Modedesignerin gesehen, weil der Ausbildungsweg ja doch ein längerer war als erwartet.
00:04:54: Also ich dachte mir dass ich viel schneller an den Punkt bin zu sagen, ich bin Modedesinerin.
00:05:01: Ich glaube so zum ersten Mal ist laut ausgesprochen habe ich mit meiner Selbstständigkeit also auch nicht in dem Studium.
00:05:07: Und es ist auch sehr interessant, wenn du mir die Frage jetzt stellst.
00:05:11: Wenn man mich nach meiner Berufsbezeichnung fragt, sag ich natürlich eine Modedesignerin.
00:05:15: allerdings hat sich so bei mir in den letzten Jahren einiges gewandelt.
00:05:18: Ich spiele gerade mit dem Griff, ich bin Künstlerin.
00:05:22: Das finde ich viel schöner für mich selbst persönlich mich so zu bezeichnen als zwingend als Modedesignerin.
00:05:32: Da bin ich grad noch in einem Prozess.
00:05:35: Du hast dich damals, wo du im Modehaus zum Beispiel in London gearbeitet hast noch nicht als Modedesignerin gesehen.
00:05:40: Habe ich das richtig verstanden?
00:05:42: Ja genau also da hätte ich mich eher als... wie habe ich mich da gesehen?
00:05:51: Da war ich noch sehr in Aufsauben und in Lernen und es klingt jetzt so als wäre ich das jetzt nicht mehr was aber auch nichts stimmt.
00:06:00: Aber ich hätte damals Ich glaube, es kam erst mit der Selbstständigkeit auch eine gewisse Selbstsicherheit.
00:06:08: Mit vielen Projekten und mit vielen Kollektionen, dass ein gewisses Wissen da ist was mir auch eine Gewisse Legitimität gibt zu sagen ich kann das!
00:06:21: Und in London damals war noch viel lernen am wichtigsten für mich.
00:06:30: Welches Gedankengut lernt man in einem Modehaus?
00:06:34: weil ich nehme an, das Modehaus geht nicht her und versuche Design- und Designerinnen dazu zu animieren selbstständig zu werden.
00:06:42: Vermute ich zumindest welche Mentalität herrscht denn da auch?
00:06:45: Was versucht man da weiterzugeben?
00:06:49: Also ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen und ich fand es so toll damals in London bei Peter Pilater.
00:06:56: Ich habe einen tollen Einblick in die Branche bekommen, ehrlichen Einblick.
00:07:00: Das ist ja auch das was ich meinen Praktikantenversuche mitzugeben, wenn sie bei mir sind.
00:07:08: Ich finde das schon schön oder noch mal zurückzulonnen.
00:07:13: also das war dieser Einblick zu sehen.
00:07:15: wie ist diese glamouröse Welt die sich ja im Außen zeichnet?
00:07:20: Diese tollen Shows keine Ahnung tolle Kleidungsstücke viel Kreativität.
00:07:25: Wunderbare Gäste Stars VIPs.
00:07:28: Wie schaut denn da der Alltag aus?
00:07:30: und diesen Einblick habe ich bekommen.
00:07:31: Der Alltag ist ein ganz anderer sind sehr nüchter und ein sehr reduzierter.
00:07:37: Das sind viele Arbeitsstunden, das sind viele Momente wo... vielleicht der Idee nicht klappt oder man die Tools noch nicht hat, die Menschen auch nicht hat.
00:07:45: Und wenn man dann in diesem Spannungsfeld ist zwischen da möchte ich hin das ist meine Vision an dem Punkt stehe ich.
00:07:54: wie komme ich dahin?
00:07:54: Das ist jetzt der spannende Prozess überhaupt der Weg dahin und diesen Einblick habe ich damals bekommen und ich glaube dass war auch der Moment wo dann bei mir der Entstoß gefallen ist.
00:08:04: Ich möchte es auch machen weil ich wollte ja nie selbstständig sein eine eigene Brand haben.
00:08:11: Ich wollte immer für ein großes internationales Modehaus arbeiten und irgendwas, das in Launam passiert, dass ich da meine Meinung geämmert
00:08:17: habe.".
00:08:19: Und dann ist deine Seele so zum Ausdruck gekommen?
00:08:23: Also wenn man wieder bei dem Zitat von Rick Rubines, hast du einfach den inneren Ruf verspürt, wenn ich das richtig deute... Meine Seele sagt, da kannst du dich selbst zum Ausdrück bringen, wenn du selbstständig bist aber nicht die Modehaus.
00:08:38: kann man das so deuten?
00:08:40: Das würde ich gar nicht sagen, also ich hatte da viele Möglichkeiten mitzuarbeiten um vieles über mich zu lernen und auch einen gewissen Selbstausdruck zu entwickeln.
00:08:53: Aber natürlich hat es eine andere Sprache wenn man selber machte.
00:08:56: Ich glaube das war einfach diese Challenge.
00:08:57: Also ich challenge mich gerne, sei es privat oder im Beruf.
00:09:02: Ich wollte wissen ob ich es kann.
00:09:04: Also das ist auch so ein Leitspruch, den mich immer begleitet und vor allem in Situationen wo ich sehr große Respekt vor etwas habe.
00:09:10: Ich muss dann wissen ob ich es kann!
00:09:14: Und die Selbstständigkeit... Es war verrückte Idee.
00:09:18: Das war über Nacht da und ich dachte mir, okay, wo mache ich das jetzt noch?
00:09:22: Bleibe ich in London?
00:09:23: Komme ich zurück nach Österreich?
00:09:25: Ich habe damals auch eine sehr große Sehnsucht wieder nach meiner Heimat, weil ich einfach viele Jahre nicht zu Hause war ... Ja dann entstand es!
00:09:35: Und das war so Challenge accepted, das mache ich jetzt.
00:09:41: Würdest du sagen, du kannst es oder gibt's da immer noch Momente, wo wir zweifel da
00:09:47: sind?!
00:09:49: Gute Frage.
00:09:50: Die beantwort ich dir, wenn ich es weiß... Also für mich persönlich bedeutet selbstständig zu sein.
00:09:58: kreative Künstlerinnen wurde diese andere Instanz jeden Tag eine neue Entscheidung dafür.
00:10:01: Es gibt Tage da hab' ich das Gefühl, dass ich kann und es gibt Tage, aber das Gefühl ist überhaupt nicht!
00:10:06: Das wäre jetzt der Teil gelogen zu sagen Ich feier da meinen Sein jeden Tag total ab.
00:10:13: Es fordert mich ständig.
00:10:14: Es bringt mich an meine Grenzen und schubst mich immer ein kleines Stück drüber hinaus.
00:10:20: Was mich interessieren würde ist, wann hast du gewusst dass das jetzt wirklich dein Weg ist und dein Schritt ist?
00:10:26: Weil ich versuche jetzt einfach mal so diesen Vergleich zu ziehen.
00:10:31: Es gibt ja auch Menschen die was sagen sie Werden jetzt Priester Und wollen dann beispielsweise Priester werden Aber nicht unbedingt weil es ein weg zu etwas ist sondern meistens oder es gibt auch Momente wo man versucht von etwas wegzulaufen.
00:10:51: Wann weißt du, dass es für dich der richtige Weg war?
00:10:53: Weil das kann sein.
00:10:54: Kann ich das?
00:10:56: oder man könnte auch erkennen und ich will jetzt eigentlich so die Frage stellen, dass die Zuhörerinnen etwas mitnehmen können.
00:11:06: Es kann ja auch sein, dass man sagt okay Das kann nicht im Modehaus Ich kann nicht soweit kommen wie ich mir das vorstelle.
00:11:14: Also gehe ich jetzt den Weg in die Selbstständigkeit Und schaue da kann ich das.
00:11:18: also ist es ein weg zu etwas?
00:11:20: Oder ist es ... von etwas weg, wo man sagt das ist jetzt einfach der andere Weg.
00:11:25: Und wie hast du das für dich wahrgenommen?
00:11:27: Wie hast du für dich die Entscheidung getroffen?
00:11:29: Das ist sehr umgelenkt formuliert und es tut mir leidere Becher.
00:11:32: Aber ich hoffe du verstehst das, wo ich hinaus möchte.
00:11:36: Ja, das ist eine super spannende Frage!
00:11:40: Ich glaube wenn ich zurückschaue auf meine Entscheidungen, auf diesen Werdegang... und es von oben betrachte, dann war jede Entscheidung eine Entscheidung zu mir hin.
00:11:56: Wie ich noch ganz klein war, ich hatte dieses große Bild das ich gar nicht so genau beschreiben kann weil bei mir geht vieles um Fülle.
00:12:01: Dieses Bild von diesem sein als kreativer Mensch als Designerin Man fängt an, man geht den Weg.
00:12:08: Dann geht die ersten Schritte und dann merke oder ich muss es auf mich beziehen.
00:12:12: Ich habe dann gemerkt, das gefällt mir nicht zu gut oder es gefällt total gut.
00:12:17: Dann gehe ich da weiter und ich glaube in London war das so ein vielleicht auch sehr naiver Blick im Sinne von die Kochen ja auch nur mit Wasser.
00:12:25: Das kann ich glaube ich auch.
00:12:27: Und dadurch entstand dann dieser Schritt hin zur Selbstständigkeit.
00:12:35: Weil das andere habe ich gesehen.
00:12:36: Das habe ich erlebt, gelebt in diesem Modehaus zu arbeiten und ja... Ich hatte dann das Gefühl, da gibt es vielleicht noch etwas besser passen könnte.
00:12:47: Und genau!
00:12:49: Das war dann der Schritt hin zur Selbstständigkeit.
00:12:51: aber es waren Schritte zu mir.
00:12:52: also jede Entscheidung hat mich näher an mich herangeführt im Laufe meiner Karriere.
00:13:02: Warum fühlt denn wieder die Wahl auf Tirol zurück?
00:13:05: Was hat dich da näher gebracht, also wie kann man sich das vorstellen?
00:13:11: Das hatte was mit der Art zu tun oder es hat etwas mit der art zu tun.
00:13:15: Wie meine Kreativität fließt Ich war ja vor London habe ich in Deutschland mein Studium absolviert und war innerzeit auch ein halbes Jahr in Delhi tätig in Indien.
00:13:29: Man muss wissen, dass ich zu der Zeit ... Ich habe es geliebt in Großstädten zu leben.
00:13:34: Also die Anonymität einer Großstadt des ... Keine Ahnung, das Gebuse ... Das Laute des Lebendiges hat für mich so pulsiert.
00:13:43: Es war so lebendig!
00:13:45: Und je weiter weg von Tirol desto besser.
00:13:48: und in London kam dann der Punkt wo ich gemerkt hab mein Kreativität fließt nicht mehr.
00:13:55: So.
00:13:56: also ich habe sehr viel Input bekommen von außen, aber das darauf ich dann hinaus wollte.
00:14:01: oder wenn ich selber kreativ tätig bin möchte ich ja etwas aus mir herauskreieren und es hat nicht funktioniert.
00:14:09: Und Tirol war dann für mich so ein Ruhepol.
00:14:13: auch die Natur hier vor allem also dieses kraftvolle ruhige stetige Pulsieren der Pergit zum Beispiel oder der Wiesn des gibt mir die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen Und wenn ich kreativ bin, aus mir etwas herauszukreieren.
00:14:34: Genau und das habe ich auch gemerkt es ist so.
00:14:36: mein Zugang da fließt dann total leichts und das fällt mir hier sehr leicht.
00:14:40: Es fällt mir aber in der Großstadt wie London nicht leicht weil da bin ich... Das sauge ich auf!
00:14:46: Wenn du in London geblieben wärst hätte dann Slow Fashion eine Rolle gespielt?
00:14:51: oder hängt das auch mit Tirol zusammen?
00:14:54: Slow Fashion hängt mit Indien zusammen.
00:14:58: Auf jeden Fall wäre das, ich weiß nicht ob ich es als Slow-Fashion bezeichnet hätte.
00:15:02: Aber das Thema Nachhaltigkeit hat mich in Indien so dermaßen geprägt weil... Ich habe dafür für Firma gearbeitet bzw war das Arbeitspraktikum und wir hatten da die Möglichkeit, die haben für Brands wie Evercroming Fitch produziert, Oliver etc.. Und wir haben dann wahnsinnig ehrlichen klaren Blick in die Branche bekommen und es war der Schock meines Lebens, wie produziert wurde unter welchen Bedingungen produziert wurden.
00:15:34: Das hat sich so eingebrannt in mir, dass ich das auch nicht mehr ablegen könnte wenn ich wollte.
00:15:39: Das heißt egal ob sag' ich jetzt mal so, ob's da weg gewesen wäre für jemanden zu arbeiten, ich hätte immer die Richtung gesucht, die sich für mich so aufrichtig und ehrlich wie möglich anfühlt.
00:15:50: Jetzt versuche ich es in meiner Selbststelligkeit umzusetzen.
00:15:56: Nochmals zu Rick Rubin, make things that reflect your soul and not your strategy.
00:16:04: Dann bist du da und durch dich tritt dir etwas in Erscheinung weil man so möchte.
00:16:07: also durch dich kommen ja kreative Designs, Musterwerke, Kleidungsstücke in die Welt, in die Realität.
00:16:19: aber was wäre wenn's der Markt nicht gewollt hätte?
00:16:21: Also, wie sehr wärst du bereit gewesen mehr Richtung Strategie zu schauen?
00:16:26: Was wollen die Leute?
00:16:28: vielleicht wollen sie nicht nur zweimal im Jahr eine neue Kollektion sondern viermal im Jahr.
00:16:33: Vielleicht wollen Sie lauter sein.
00:16:36: ja weniger Nachhaltigkeit zum Beispiel.
00:16:40: was wäre dann gewesen?
00:16:42: also Wie kann man sich das was durch dich zum Ausdruck kommt so wie kann man es sich vorstellen?
00:16:51: Also diese Situation hatte ich total oft.
00:16:54: Also wie ich gestartet bin, ich bin natürlich strategisch gestartet.
00:16:57: Ich hatte ein Unternehmensberater und wollte alles richtig machen.
00:17:00: Ich wollte den Markt rein.
00:17:01: Ich habe im Jahr twohntausend neun gegründe.
00:17:03: Das war auch noch eine Zeit wo Social Media keine Rolle in dieser Hinsicht gespielt hat.
00:17:09: Es gab gewisse Strategien den Markt zu erobern.
00:17:12: Oh mein Gott!
00:17:12: Ich bin total gescheitert weil die Artenweise Designs gemacht habe.
00:17:19: und was der Markt, gerade der deutschen Markt, ich hab in den deutschen Markt gestartet.
00:17:22: Der ist sehr konservativ war.
00:17:24: Also es hat niemand auf mich gewartet.
00:17:26: Es hat niemand applaudiert und es hat niemals gesagt wow Rebecca wir brauchen dich.
00:17:31: Das heißt von Anfang an wurde ich irgendwie oder hat mich dieser Beruf so gechallengedrückt dass ich mir immer wieder die Frage gestellt habe okay möchte ich das wirklich?
00:17:42: Und wenn ja vertraue ich meine Handschrift, vertraube ich drauf den richtigen Weg für mich finde oder lasse ich es bleiben.
00:17:53: Und weil dieser Wunsch und dieses Bedürfnis und dieser Tragen so groß war, habe ich da meinen Weg gefunden aber der wahnsinnig viele Sackgassen gehabt.
00:18:02: Der hat wahnsinnige viele Fehler-Einschätzungen gehabt.
00:18:06: und von diesem strategischen Punkt, den ich am Anfang hatte, dann habe ich immer mehr Verlassen hinzu... Was höre ich denn das?
00:18:19: hin zu meinem persönlichen Ausdruck, hin zu einem persönlichen Weg den ich für richtig fanden und der hat überhaupt nicht dem wirtschaftlichen Weg entsprochen oder keine Ahnung einer wirtschaftlichem Vorgehensweise.
00:18:30: Denn irgendwann nach all meine Unternehmensberater gekündigt weil mir das nicht geholfen hat.
00:18:38: Genau, hast du doch das deine Folge jetzt geantwortet?
00:18:41: Definitiv!
00:18:45: Wenn du aber er ist interessant.
00:18:49: Also ich versuche jetzt gerade weiter zu denken, weil wenn du sagst, dass die Unternehmensberater gekündigt und bist dann quasi deinen eigenen Weg gegangen.
00:18:57: Was war denn die wichtigste Entscheidung, die den Bändepunkt eingeleutet hat?
00:19:04: War es die Kündigung der Unternehemsberater?
00:19:07: und zu sagen Ich denke kann das anders machen oder wie hast du dich dann etabliert ab diesem Zeitpunkt?
00:19:17: Es war nicht nur ein Berater, ich hatte viele Berater in jeglicher Hinsicht.
00:19:20: Ich hatte auch Mentoren-Mentorinnen.
00:19:24: Mentorinnen habe ich übrigens immer noch... Das war nicht eine Entscheidung und es war nicht einer Situation.
00:19:30: Es waren viele kleine Entscheidungen die dazu geführt haben dass mir immer mehr bewusst geworden ist das sich auf mein Gefühl vertrauen sollte.
00:19:40: Und jetzt nicht dass ich glaube dass ich hier allgistend bin im jeglicher hinsicht.
00:19:45: aber wenn man guten Zugang zu seiner eigenen Kreativität hat, entwickelt man irgendwann den Gefühlen dafür.
00:19:52: Ich glaube das ist mein Weg und des Außen gibt einem vielleicht im ersten Moment nicht immer recht und sagt natürlich ist es dein Weg sondern dass sie seinen tiefes Vertrauen in sich selbst und ein tiefes vertrauen in das was man tut und darauf dass sich der Weg zeigen wird.
00:20:08: Das waren viele kleine Entscheidungen, die dazu geführt haben.
00:20:11: Da bin ich übrigens auch noch mittendrin im Prozess.
00:20:13: Das ist für mich keine abgeschlossene Geschichte so... Ha!
00:20:16: Jetzt weiß ich wie es geht und so funktioniert die Welt weil die Welt tritt sich weiter Ich verändere mich.
00:20:22: Es ist ein ständiges Neues herausfinden Wo möchte ich hin?
00:20:26: In all meiner Das blöde Wort, aber es ist richtig in all meiner Behoftigkeit und all meiner Kreativität.
00:20:34: Und auch in all meine Ehrlichkeit kann ich das vertreten bin nicht.
00:20:37: das sehe Ich mich so.
00:20:38: und wenn nicht was muss ich tun?
00:20:40: dass ich mich und allen wieder finde
00:20:42: Wenn du dich fragst wohin möchte ich gehen wie kannst Du dann dem wege auch beibehalten?
00:20:54: Ich glaube indem ich die dignitur dieses gefühl von lebendlichkeit in mir weg.
00:20:59: und wenn es Projekte sind oder Kooperationen sind, oder zusammenarbeit mit anderen Menschen und das Gefühl ist nicht da.
00:21:11: Dann lasse ich es also... Ich schaue einfach was passt zu mir und was passt nicht.
00:21:16: Das ist viel.
00:21:17: ein Testen an einen Menschen finden mit denen es total toll ist und auch Menschen finden uns sagt okay danke das war jetzt toll so ein cooles Projekt aber es ist nicht für die Zukunft eigentlich meins.
00:21:29: Ich glaube, es bedarf auch einer gewissen Ehrlichkeit sich selber gegenüber und natürlich dann den Gegenüber auch.
00:21:36: Wie behält man da noch die Verbindung?
00:21:38: Weil man kann sich ja in die Idee verleben gegen über was andere dann über dich beispielsweise denken.
00:21:45: also wenn du jetzt diese Kooperation zum Beispiel mit Zworowski, die du ja hast, da kann man sagen okay das matched und das fühlt sich gut an und du fühlst dich lebendig oder der Gedanke selbst.
00:21:55: Ja, dann sehen Leute ich habe mir Zworowski kooperiert oder mit Skechers kooperieren das eigentlich mehr das Ansehen auf einmal im Vordergrund steht und dieses Ansehen diese Reputation Lebendigkeit erzeugt und nicht das Produkt selbst.
00:22:10: Ich glaube da muss ich kurz erwähnen dass ich kein Mensch bin dem es wichtig ist zu sagen mein Haus, mein Garten, mein Pferd whatever Diese Dinge haben für mich überhaupt keine Bedeutung.
00:22:27: Was mich wahnsinnig beeindruckt bei Menschen ist, wenn ich ihnen in die Augen schaue und ich sehe dass jemand glücklich ist.
00:22:35: Also ich finde das beeindruckend, wenn Menschen authentisch ehrlich und gerade aus sind so was beeindrucket mich.
00:22:41: Das heißt Ich fand die Kooperation jetzt im Beispiel zwei auf sie toll weil es war ein tolle Mensch.
00:22:46: Es war ein tolles Produkt.
00:22:50: Es ist toll, überhaupt meiner Kreativität freien Lauf zu lassen.
00:22:54: Ich konnte mich da total ausspinnen rauf und runter... ...und es war auch ein ganz neuer Bereich für mich.
00:22:59: Das heißt das war der Himmel auf Erden, der kreative Himmel an Erden.
00:23:03: Deswegen war das so eine tolle Kooperation!
00:23:05: Wenn jetzt dann noch andere sagen, wahh coole Brand.
00:23:07: natürlich ist es im Außen wichtig.
00:23:09: ich weiß keine Unternehmen für dich bin achtzig Prozent meiner Zeit Unternehmerin am Ende des Tages.
00:23:13: aber es ist nicht das wonach ich suche oder mich ausrechte sondern es ist dieser Prozesses dieses Zusammenarbeiten mit den richtigen Menschen, die Lebendigkeit schaffen und ... Mit denen man dann in diesem besonderen, jetzt mal Weih schafft etwas total Tolles zu präieren wo jeder Stück reinsteckt.
00:23:35: Wo ganz viel Leidenschaft dahinter steckt, wo ganz viel Zusammenhalt dann auch drin steckt.
00:23:40: Und ja das ist einfach für mich das tollste was es gibt.
00:23:44: Wie ist deine Definition von Erfolg?
00:23:54: Meine ganz persönliche Definition von Erfolg ist als Beispiel, zum Beispiel nach der Fashion Week wenn ich zu Hause bin und all diese wunderbaren Erinnerungen in mir trage.
00:24:10: Den Stress die hektischen Situationen wenn ich müde bin, von diesen vielen Wochen durcharbeiten und auch an alle kleinen größeren Verpasstänke oder Fehler die passiert sind.
00:24:21: Von dem vorne niemand was mitbekommt aber wir natürlich hintergrund Lösungen suchen dieses Sammelsurium an Emotionen gefühlen auch dieses Gefühl von sich präsentiert zu haben um ihr etwas sehr sehr persönliches gezeigt zu haben.
00:24:35: das nehmen vielleicht andere gar nicht so wahr weil in dem Moment präsente ich sehr viel von mir Wenn ich alles habe, in mir trage... Ich bin zu Hause.
00:24:44: Ich bin zurück hinter die Ruhe zwei oder drei Tage danach in meinen Schlaberklamotten abends wenn die Sonne untergeht irgendwo draußen auf den Feldern mit mir alleine Mit dieser Form!
00:24:58: Mit all denen in mir drin.
00:25:00: Das ist der Moment wo ich unendlich glücklich bin.
00:25:02: das ist für mich Erfolg.
00:25:07: Warum hast du da kein Game Over?
00:25:10: Also das Gefühl der Lehre Viele Menschen, also wenn die ja viel Stress haben auf etwas hinarbeiten zum Beispiel bei dir ist es jetzt die Fashion Week.
00:25:19: Die fallen ja danach immer in ein Loch.
00:25:21: so nach der Saison nach dem Wettbewerb, nach dem Iron Man kommt immer so ein Loch.
00:25:26: Warum ist das bei dir nicht?
00:25:29: Was denkst du?
00:25:30: Keine Ahnung ich weiß nicht.
00:25:31: Ich habe dann noch meistens ein sehr großes Gefühl von Fülle.
00:25:35: Also es wirklich so... Oh hab' ich keine Gefühle an Lehrer.
00:25:40: Also ich bin sehr froh dass ich kein Gefühl an Lehrer habe.
00:25:45: Keine ahnung ich bin einfach unendlich dankbar!
00:25:47: Ich finde, das ist so der Moment wo ich so dankbar für mein Leben bin.
00:25:50: Für alles was ich erfahren darf und ich klamre dabei vor allem.
00:25:54: Ich glaube es ist mir persönlich auch sehr wichtig.
00:25:56: Ich klamere keine negativen Erfahrungen aus.
00:25:58: Es sind die Summe des Ganzen was zu dieser Fülle und zu diesem dankbaren Moment führt auch mir selbst gegenüber dass man das gemeistert hat vielleicht mal besser, vielleicht auch mal schlechter und es darf alles stehen.
00:26:11: also es gibt da kein... es gibt doch keinen richtigen Fall!
00:26:15: Das ist einfach Der Moment, wo ich das Leben spüre.
00:26:20: Wann fahren die Gedanken wieder an?
00:26:22: Es muss weitergehen... Was ist jetzt der nächste Schritt?
00:26:25: Wohin geht es jetzt?
00:26:26: Was passiert jetzt?
00:26:27: Wann kommen diese Gedanken wieder?
00:26:29: Die sind parallel da!
00:26:30: Ich arbeite nicht nur an einem Projekt sondern es sind viele Projekte.
00:26:34: Das heißt in dem Moment, als eine Show abgeschlossen ist wie jetzt gerade auch uns mit Sponsor sich arbeitet an zwei neuen Kollektionen unter einem Event.
00:26:42: Das heisst Leerlauf im Sinne von dass gar nichts ansteht gibt es nicht.
00:26:47: vielleicht Das ist der Grund auch, wieso keine Lehre entsteht bei mir.
00:26:52: Und ich finde nach diesen Gedanken sehr schön wenn man etwas abgeschlossen hat dann ist man ja total bereit für Etrus Neues.
00:26:59: also dann fängt ihr das nächste tolle Kapitel an und da entstehen bei mir auch sehr viel Euphorie.
00:27:08: Welche Ideen hältst du fest?
00:27:09: Weil du denkst sie sind nicht bereit noch außen zu gehen.
00:27:15: Ich höre dir nichts fest.
00:27:19: eine einzige Liste in die ich Titel eintrage, die ich schön finde für eine Kollektion.
00:27:25: Aber im Sinne von kein Stricted Bass in mir, da würde ich gerne mal was dazu machen.
00:27:32: Es gibt jetzt nichts, dass ich festhalte weil es nicht nach außen darf.
00:27:38: Man weiß du das etwas bereit ist?
00:27:40: Nach außen zu gehen...
00:27:41: Es wäre keine Ruhe mehr lässt.
00:27:43: Wenn es mich einfach nicht mehr loslässt, dann weiß ich jetzt ist der Moment da, mich in das Thema einzulesen und mit meinem Team einzuarbeiten und meine Sprache zu bringen, meine Sprach in meiner Mode, so meine Kommunikation.
00:27:59: Was denkst du kann durch dich eigentlich noch zum Ausdruck kommen?
00:28:03: Abgesehen von Mode!
00:28:04: Das ist eine sehr gute Frage und die versuche ich gerade für mich zu beantworten.
00:28:08: Ich bin in einem Wandel, deswegen auch, wie ich vorhin schon mal kurz erwähnt habe das Thema Künstlerin finde ich es sehr toll.
00:28:14: Ich habe aber eine To-do-Liste.
00:28:17: To do liste sind blödsfort.
00:28:18: Ob ich aber eine Liste von Dingen, in denen ich mich gerne noch ausprobieren möchte im kreativen Bereich?
00:28:24: Und ja da challenge ich mich gerade.
00:28:29: Ein
00:28:30: bisschen wie Karl Lagerfeld oder also der war dann auch viel... Fotografieren, also der hat ja da noch seine Seele sozusagen zum Ausdruck gebracht oder?
00:28:39: Genau.
00:28:39: Also sind verschiedenste Bereiche ist die Molerei.
00:28:45: Konzeptarbeit mache ich auch sehr viel, aber es sind ganz andere Dinge als in Musik schreiben.
00:28:53: Vieles kann ich aber nicht mehr dazu sagen.
00:28:57: Und dann testest du das einfach Oder ist es... Also einfach machen und schauen wie geht der Weg weiter in dem Bereich zum Beispiel.
00:29:07: Genau, und es geht nie da in erster Linie nicht darum ein neues Feld zu etablieren für meinen beruflichen Werdegang.
00:29:14: Sollte sich das ergeben?
00:29:15: Super!
00:29:17: Sondern es geht darum diese Lewendigkeit zu spüren und ich würde die eben gerne auch in anderen Bereichen spülen.
00:29:21: ist was ganz auch sehr persönliches.
00:29:26: Ich möchte einfach wissen ob ich gewisse Dinge kann oder ob ich sie nicht kann und ob ich freue dabei spüre so einfach oder zippel.
00:29:34: Ich frage mich gerade was deine Meterberufung sein könnte.
00:29:38: Also was ist quasi so dieser übergeordnete Berufung von all diesen Tätigkeiten, die du anstrebst?
00:29:53: Ich glaube ich hört keine Antwort drauf.
00:29:55: Ich weiß es nicht!
00:29:57: Was die Frage gerade bei mir triggert, ist der eine Punkt... also ich beschäftige mich immer wieder sehr gerne mit dem Tod weil ich das einen wichtigen Aspekt finde wenn es um Lewendigkeit geht Und das ist für mich auch ein guter Parameter mir vorzustellen, wenn mein Leben morgen vorbei ist.
00:30:21: Wie gehe ich?
00:30:23: Mit welchen offenen Punkte lasse ich zurück?
00:30:27: Welche gelebten Momente nehme ich mit?
00:30:31: und ich habe diese Vorstellung, wenn ich gehe, wann auch immer das sein wird, wie sich mein Leben rückwirkend anfühlen sollte, soll diesen blühten Begriff aber was schön wäre.
00:30:45: Also welcher Rückblick es schön wäre.
00:30:47: und dementsprechend will ich auch oder das ist eine gute Möglichkeit zu merken bin nicht verdrechtig oder bin ich werde nicht rechtlich.
00:30:58: Brauche ich etwas Neues suche ich was Neues?
00:31:00: und ja was schafft Lebendigkeit?
00:31:07: Ist es so eine Art Verpflichtung schon fast oder ein Leben zu führen wo man dann Rückblickens sagt, das war gutes Leben.
00:31:13: Und die Definition was ein gutes Leben auszeichnet ist ja sehr individuell.
00:31:20: Es kann sein dass Menschen sagen ich hätte gerne eine Familie es kann aber sein, dass Menschen eigentlich würde gern reisen.
00:31:25: also Die Definition davon ist ja jeden selbst überlassen.
00:31:31: Aber ist es nicht diese Verpflichtung worum es geht im Leben?
00:31:34: Selbst für sich die Frage zu beantworten
00:31:37: Ich glaube schon Ja, wobei ich stört darüber das Wort Verpflichtungen.
00:31:43: Aber ich weiß, worauf du hinaus willst.
00:31:45: Ich finde auch das ist doch das wunderbarste Geschenk überhaupt ein Leben zu haben.
00:31:51: und wenn ich das jetzt auf mich beziehe... Oh mein Gott!
00:31:54: Wer wäre ich nicht des Beste rauszuholen?
00:31:57: Beim besten meine ich nicht den tollsten Karriereweg, das tollste Auto, das größte Haus sondern also es sind nicht meine Parameter Sondern eben ich bin beim Gefühl von Lebendigkeit, bei dem Gefühl von Kreativität Dankbarkeit oh mein Gott.
00:32:11: oder das Gefühl Momenten, das absoluten Friedens mit mir selbst.
00:32:18: Ich liebe Momente wenn ich in den Spiegel schaue und mir denke ich mag was ich sehe und das beziehe nicht auf meine Aussehen sondern die Persönlichkeit, meine Werte wie ich mein Leben beschreite auch wenn es keine Ahnung nicht immer rund läuft.
00:32:30: aber das ist so das Ziel des Ganzen.
00:32:32: einfach um die fühlt volles Leben zu leben.
00:32:40: Man hast du für dich entdeckt dass es um Lebendigkeit geht?
00:32:43: Und auch um.
00:32:45: Ich bin zufrieden mit das, was ich sehe.
00:32:47: Weil bei mir war auch so der Change, wo ich mir selbst gesagt habe... ...ich möchte den Tage erleben, in dem ich in den Spiegel schaue und sage... ..."Ich bin gut so wie ich bin".
00:32:56: Und das war bei mir eigentlich dieser Trigger- und Ausschlaggebende Punkt, dass ich gesagt habe,... "...Aber wie komme ich denn da
00:33:02: hin?".
00:33:04: Was muss sich in mir entdecken damit sich diese Sichtweise ändert?
00:33:09: Was war bei dir ausschlaggebend?
00:33:10: Dass du die Lebendigkeit für dich entdeckt hast!
00:33:14: Also ich glaube grundsätzlich, dass sich immer schon ein sehr lebendiges Kind war.
00:33:20: Und der Kurs ist sozusagen das größte Box zum Hobby wirklich in meiner Selbstständigkeit erreicht.
00:33:29: Man geht da ja oder Ich bin mit sehr viel Enthusiasmus und Naivität da reingegangen und dieser erste was ich gelernt habe war, dass die Welt wieder auf mich gewartet hat noch dass mich irgendjemand oder jemand mit meinen Produkten braucht.
00:33:45: und das heißt in dieser Zeit habe ich meine Lebendigkeit verloren.
00:33:51: Also, das hat viele Jahre gegeben, wo ich versucht habe, in ein System einzukommen, das nicht meinem naturellen Sprach um dann irgendwann natürlich zu lernen, dass es da eine Position gibt oder einen Weg für mich.
00:34:02: aber das war eine lange Durststrecke und dadurch meine Lebändigkeit komplett verloren.
00:34:07: und irgendwann war dann der Moment, da habe ich nach... Okay!
00:34:10: Ich hab dieses Unserbar tolle Glück zu wissen, was ich möchte in meinem Leben.
00:34:15: Und auch zu wissen das es mich glücklich macht.
00:34:18: aber auf die Art und Weise wie ich jetzt mache oder wie ich es glaube zu machen weil es außen die Wirtschaft whatever mir sagt so ist der Weg.
00:34:25: Das funktioniert nicht!
00:34:26: Das heißt ich möchte aber glücklich sein.
00:34:30: Was muss ich tun um da hinzukommen?
00:34:31: Ich habe dann einfach mit Ministats angetragen und so meinen Weg gefunden.
00:34:37: bisher und suche ihn auch noch Entdecke immer auch noch Neues, hast du es beträgt.
00:34:44: Und das kam quasi aus diesem Moment heraus wo die Lebendigkeit nicht mehr darung.
00:34:48: Die war weg!
00:34:50: Wann hättest Du die Selbstständigkeit beendet?
00:34:53: Oh Gott ich hätte die Selbstverständlichkeit schon tausendmal beendete.
00:34:56: Also ich geh zu überhaupt nicht so dass... Ich arbeite in der Mode.
00:35:00: Das ist ein ständiger Punkt mit dem man sich auseinandersetzt.
00:35:05: Sei es der wirtschaftliche Faktor sei es das Thema Nachhaltigkeit weil es wirklich nachhaltig was ich mache.
00:35:12: und Es ist immer die Frage, will ich das noch?
00:35:19: Und wenn ja, ja und dann unter welchen Bedingungen.
00:35:22: Ich habe immer ein Jahr gefunden aber ich frage mich auch immer wieder, es ist es noch...es ist es wirklich?
00:35:27: macht mich das wirklich glücklich!
00:35:29: Wenn nicht wie würde es mich glücklich
00:35:30: machen?!
00:35:35: Zum Thema Fülle also im Reich der unbegrenzten Möglichkeiten
00:35:40: bzw.,
00:35:40: wenn man in Füllen denkt und auch selbst an seinen Selbstwert arbeitet kommt ja unweigerlich die Frage was sind denn eigentlich meine Werke?
00:35:48: oder durch mich in Erscheinung tritt?
00:35:51: Wert.
00:35:54: Wie findest du den Wert von dem, was du machst?
00:35:58: Es ist ein sehr spannender Prozess gewesen.
00:36:04: Für mich hat es sehr viel auch mit meiner persönlichen Entwicklung zu tun gehabt meinen eigenen Wert zu finden und das hat sich danach im Außen gezeigt.
00:36:23: Natürlich hat man da auch wieder den Wert im Außen.
00:36:25: Man hat einen wirtschaftlichen Wert, ich habe Produktionskosten und Materialkosten.
00:36:29: Man kann es genauso auch so zusammenstellen – das ist auch wichtig, weil am Ende des Tages muss ich immer wirtschaftlich arbeiten.
00:36:38: Gleichzeitig bekommt schon der Wert von meiner Arbeit dazu.
00:36:45: Und genau wie du sagst, wie bemisst man den Wert der eigenen Aureiht?
00:36:49: Das war bei mir ein langer Prozess die Wertigkeit zu finden, auch als Frau.
00:36:54: Die Wertigkeit meiner Arbeit zu finden mir den Platz auch einzuräumen und auch
00:37:03: dahinterzustehen.".
00:37:09: Und wann weißt du das der Preis angemessen ist?
00:37:13: Weil du könntest ja auch beispielsweise mehr verlangen!
00:37:16: Also es sind...die Frage geht jetzt sehr in wirtschaftliche Dimensionen oder in eine wirtschaftlichen Perspektive?
00:37:26: aber natürlich Denke ich mir, wenn man seinen Selbstwetter kennt und das was man tut.
00:37:31: Und auch wer die Person durch deine Kleidungsstücke sein kann, was dadurch zum Ausdruck kommt, kann ja einen maßgeblichen Beitrag dazu leisten den richtigen Preis zu finden.
00:37:43: weil ich habe gerade wo ich eigentlich die Frage gestellt hab an Ralph Lauren gedacht mit dem Bären.
00:37:48: da ist ein Bär oben und alles ist auf einmal signifikant teurer.
00:37:53: Ein Bär oben ist.
00:37:54: Aber du schaffst ja einen enormen Welt, wann weißt du für dich das ist der angemessene Preis?
00:37:59: Das passt so für mich!
00:38:02: Ich glaube auch dass es ein ständiger Prozess.
00:38:05: Auch ein immer wieder neues Fragen gehört... muss ich was anpassen, gehört etwas angepasst und allgemein gesprochen je länger es eine Brand gibt oder je besser ihr Image ist als sie kreiert hat, desto leichter fällt es natürlich auch um gewissen preis anzusetzen weil bei Brandsville Ralf Laurensink und Co.
00:38:24: Da geht es ja dann nicht nur um Wirtschaftlichkeit, also da ist schon sehr viel Sponne drauf.
00:38:28: zum Thema Image Und das ist bei mir ein bisschen ein anderer Punkt, weil das Thema Nachhaltigkeit sehr wichtig ist.
00:38:36: Das heißt ich produziere Fähr in meinen Ketten.
00:38:40: Meine Produktionskosten auch aufgrund meiner Größe, also meine Brands wie kleiner sind auch viel höher, auch weil ich in Deutschland produziiere.
00:38:47: D.h.,
00:38:47: einerseits gibt es diesen Punkt, wo ich mich ja möchte, dass der Wert meiner Arbeit bezahlt ist und gleichzeitig möchte ich aber auch Fähr produzieren durch die Bank.
00:38:59: Das heißt, dass auch alle fair bezahlt werden und am Ende des Tages – das ist noch so ein Wunsch, den ich an mich habe aber das ist oft sehr schwierig – wenn es natürlich schön, wenn auch meine Produkte für so viele Menschen wie möglich zugänglich sind was den Preis betrifft also einen gewissen Punkt nicht mehr möglich ist.
00:39:14: Aber es ist trotzdem der Versuch da diese drei sehr widersprüchlichen Punkte in einen Preis zu bekommen.
00:39:24: Wenn du in die Zukunft blickst Wie denkst Du entwickelt sich die Fashionwelt weiter?
00:39:33: Das wird sehr spannend werden.
00:39:37: Ich glaube, dass das Thema Nachhaltigkeit auch aufgrund des Klimawandels immer wichtiger wird bzw.
00:39:46: wir den Themen nicht mehr ausbekommen werden.
00:39:49: Gleichzeitig wird ja auch dieses Thema Fast Fashion immer verrückter.
00:39:57: Da fehlt mal auch die Prognose.
00:39:59: ich glaube einfach, dass es spannend wird und ich kann nur für mich sprechen.
00:40:09: Ich freue mich auf die Zukunft, egal welche, welche Parameter da stehen und ich freue mich über jede kleine oder über die neuen Brands.
00:40:18: Über neue Ansätze, über neue Technologien, über nachhaltige Ansätze also das ganz viel in Umbruch und... ...ich hoffe einfach dass auch die Menschen anfangen umzudenken weil am Ende des Tages braucht es uns glaube ich alle.
00:40:39: Denkst du das ist ein Marken?
00:40:42: Buch geben wird, wo die großen Marken im Fast-Fashion-Bereich die Bodenhaftung verlieren bzw.
00:40:52: in der Bohnen unter den Füßen weggerissen wird weil einfach sich der Konsument so radikal ändert
00:41:00: war.
00:41:00: in der Hinsicht fehlt mir da fehlt mal die Expertise.
00:41:07: Was ich glaube ist, als es so lange der Kapitalismus funktioniert wird mit den großen Fast-Fashion Brands auch funktionieren und wenn's da nicht politische Vorgaben gibt oder die Leute einfach wirklich gar kein Geld mehr haben, dass sie sich was leisten können.
00:41:19: Dann gibt sicherlich ein Umbruch aber das ist ja ins Szenario wo wir dann ganz andere Probleme haben.
00:41:26: Ich vertraue einfach darauf, dass die Menschen so wie es bei Lebensmitteln ist, dass man drauf schaut Wo es herkommt, ob's nachhaltig produziert wurde.
00:41:39: Dass das einfach auch überschraubt auf die Mode dass da ein anderer Sinn dafür oder anderes Gefühle für ihn steht und auch ein anderes Wissen dahinter steckt weil viele Leute ja heutzutage noch nicht immer wissen wie ein Kleidungsstück entsteht und wie viel stundenmenschliche Arbeiter schon drin entstecken.
00:41:54: Ja und ich werde am einen keine zu beitragen, dass da hoffentlich mehr Wissen in die Welt getragen wird.
00:42:00: Drei Fragen habe ich noch an dich Rebecca?
00:42:04: Wem könntest du stundenlang beim arbeiten zusehen?
00:42:12: Also auch bei welcher Berufsgruppe, also nicht speziell eventuell auf eine Person bezogen.
00:42:16: Sondern welchen Beruf?
00:42:18: Welche Ausübung?
00:42:18: Welcher Tätigkeit könntest du stundenlang zusehen?
00:42:22: Ich... also was ich wirklich will mich wirklich gerne zuschauen das sind Künstler an die Mahlen.
00:42:27: Wenn jemand meint, das berührt mich ungemein Das finde ich richtig toll!
00:42:33: Wenn man dir beim Arbeiten zuschaut Was kann man da lernen und wie kann man sich das vorstellen?
00:42:39: Also wenn man dich jetzt über zwei drei Stunden beobachtet Mit welcher Einstellung oder mit welcher Perspektive geht man dann raus, wenn man die einfach still und heimlich zugeschaut hat?
00:42:51: Der süß dich selber gerne.
00:42:52: Das ist eine interessante Frage!
00:42:53: Ich habe keine Ahnung... Da musste ich mal meine Mädels trauen.
00:42:58: Bei mir passiert ja sehr viel in mir drin, sehr viel im meinem Kopf.
00:43:00: Also ich designe auch meinen Gedanken.
00:43:03: Ich designe meistens, wenn ich schlafe.
00:43:05: Deswegen wird es ein bisschen schwierig hier zuzuschauen.
00:43:09: Ich weiß es leider nicht.
00:43:13: Und dann hab' ich noch eine Frage Rebecca an Was möchtest du noch sagen?
00:43:17: So jetzt generell oder aus Leben bezogen,
00:43:20: was du möchterst.
00:43:22: Das möchte ich nicht sagen!
00:43:36: Ich glaube, ich lasse die Stille sprechen.
00:43:43: Eine gute Antwort für sich jeder nachwirken lassen kann.
00:43:50: Es gibt das Buch Stille von Erlin Kacke.
00:43:55: Genau ja also der ich glaube darin ist die Frage enthalten was sagt die Stile zu dir glaube ich?
00:44:03: Und tatsächlich habe ich heute in der Früh gejournelt und genau da war die Frage Rebecca.
00:44:09: Also ja, also ich hab mir heute die Frage gestellt was sagt die Stille zu mir?
00:44:12: Ja also das war wirklich obwohl ich das Buch von Early Kage vor vier Jahren gelesen habe.
00:44:18: Ich glaube vier oder drei Jahre ist es.
00:44:20: Heute in der Frühe habe ich mich hingesessen... ...und haben mir einfach so die Frage gestellt okay wenn ich Journal bei mir steht immer eine Frage im Vordergrund... ...die was halt einfach hoch kommt und dann beantworte ich sie mit freien Gedanken Und heute in der Früh einfach hingesetzt und dann kam die Frage, was sagt die Stille zu mir?
00:44:38: Und dann habe ich halt einfach alles niedergeschrieben.
00:44:40: Also eigentlich witzig...
00:44:42: Super!
00:44:43: ...alles zum Fahrschein kommt auch in dieser Folge.
00:44:47: Super wenn man gleich einen Weib kauft.
00:44:49: Ja genau absolut.
00:44:51: Absolut.
00:44:51: Die Intuition wie man so schön sagt
00:44:54: ja
00:44:55: aber vielen vielen Dank.
00:44:56: also ich glaube die Stilde könnte ich jetzt noch am Ende fragen, Was sagt die stelle zu dir?
00:45:01: Wenn du in die stille kommst?
00:45:10: Wenn ich in die Stille komme, momentan dann wird's ganz ruhig und ganz friede vor Ihnen.
00:45:17: Das ist einfach Ruhe und Frieden!
00:45:22: Keine Gedanken.
00:45:24: Schön... Ich hoffe dass das jede Zuhörerin und jeder Zuhöre auch einmal erfahren kann weil es ist das größte Lebensglück meiner Meinung nach.
00:45:34: Ich sterbe auf ja?
00:45:37: Vielen Dank lieber Rebecca.
00:45:38: Vielen vielen vielen Dank.
00:45:39: es hat mich super gefreut das war ein tolles Gespräch.
00:45:42: Ich hätte es auch gefreut.
00:45:43: Vielen, vielen Dank und weiterhin alles Gute!
00:45:45: Danke!
00:45:45: Danke wünsche ich dir auch alles alles Gutes.