00:00:00: Dann hat die Katharina Gabel aus unserem Team, die User-Tests machte.
00:00:05: Die die Research leitet und sich angefangen in einer Nacht- und Nebelaktion seine Weitbordwand, die wir haben einfach mal mit Zitaten vollzuschreiben.
00:00:17: Zitate von Aususer-Test von Ratsuchenden was sie rausbekommen haben und warum sie das was ihr machen schätzen.
00:00:24: Die Stimme die du gerade gehört hast gehört Nicole Traxler.
00:00:29: In Österreich ist es so, dass viele Menschen ihre Angehörigen pflegen und es ist aber immer noch ein Tabuthema.
00:00:36: Man spricht darüber nicht und man möchte auch nicht eingestehen, dass man eventuell Hilfe braucht.
00:00:41: und dann holt man sich wirklich meistens nur die Hilfe wenn das absolut notwendig ist Vielleicht auch, wenn es bereits zu spät ist.
00:00:51: Und Nicole Draxler versucht das eben... ...zu beheben!
00:00:54: Sie versucht Präventionen zu leisten und dass alles mit der App alles klarer.
00:00:58: Alles klarer ist eine Plattform die pflegende Angehörige mit professioneller Begleitung verbindet und das Ganze ist komplett anonym und es ist auch kostenlos und jeder kann es vom Handy aus machen.
00:01:11: Wir sprechen im Gespräch über dieses Thema wie sie eigentlich dazugekommen ist Warum es ab und zu noch ein Darbut immer ist, warum man sich auch Hilfe holen sollte wie lang solche Gespräche auch dauern.
00:01:25: Und was sie sich für die Zukunft wünscht?
00:01:28: Ich wünsche dir jetzt viel Spaß mit dem Gespräch mit Nicole Traxler!
00:01:33: Noch ein
00:01:33: kurzer Hinweis falls du
00:01:35: alles klarer testen möchtest findest Du in der Beschreibung
00:01:39: einen Zugangscode.
00:01:41: Welchen Sinn erkennst Du bei dem was Du tust Nicole?
00:01:47: Ich ergän ganz viel Sinn Weil das, was wir machen und dass man sich täglich mit meinem Team umsetzen darf betrifft letztlich alle Familien in Österreich oder eigentlich in der ganzen westlichen Welt.
00:02:04: Und deswegen glaube ich, dass ist das, we machen, dass es das braucht.
00:02:11: Das gibt mir täglich Sinn!
00:02:17: in die Welt getreten oder bei dir in der Welt getreeten?
00:02:25: Bei mir ist das Thema pflegende Angehörige im Sommer zwanzig-zwanzig in die weltgetreten und retrospectiv auf zwei Ebenen.
00:02:36: Auf einer Ebene, bei uns im privaten in der Familie wo meine Mama ins Krankenhaus gekommen ist um neue Hüften zu bekommen und ich ganz kurz in ihre Rolle schlupfen durfte Und wir gleichzeitig gemeinsam mit den Pflegeorganisationen ein Forschungsprojekt gestartet haben.
00:02:58: Mit der Fragestellung, wer sind pflegende Angehörige und kann man pflegen an Gehörigen mit Digitalisierung unterstützen?
00:03:08: Das war ein Startschuss für das Thema glaube ich in meinem Leben und so hat die Rolle meiner Mutter einen Namen bekommen.
00:03:14: So ist uns bewusst geworden dass es in fast allen Familien diese Rolle einfach gibt, dass es selbstverständlich übernommen wird und sie auch mit sehr starken Belastungen verbunden ist.
00:03:27: Und man damit die Digitalisierung sehr wohl unterstützen kann.
00:03:33: Genau das war der Startschuss für alles klarer auch.
00:03:37: Stand die Idee von Anfang an fest oder gab's am Anfang ganz eine andere Idee wie Alles klarer sein könnte?
00:03:47: Ich glaube es gab ganz viele Ideen.
00:03:49: Also wir haben gestartet mit dem Forschungsprojekt eben, wo wir uns gemeinsam mit den großen Pflegeorganisationen aber auch mit der Kalansteiner Uni, mit der Uni Wien gemeinsam angeschaut haben.
00:04:01: Wer sind Pflegendeangehörige?
00:04:03: Was macht diese Rolle aus?
00:04:04: Welche Bedürfnisse oder welche Herausforderungen haben Menschen die diese Rolle annehmen?
00:04:11: in welchen Situationen befindet man sich da?
00:04:14: Und dann haben wir klassisch einen Designpicking Workshop drauf gesetzt, mit der Zielsetzung damit der Idee rauszukommen die wir dann umsetzen ins Leben rufen und ja damit quasi eine Lösung anbieten.
00:04:30: So schnell war es nicht!
00:04:32: Wir hatten eine Vielzahl von Lösungen.
00:04:35: Einer davon hieß tatsächlich klarer.
00:04:37: Also aus diesem Workshop, den wir damals aufgesetzt haben ist der Name inspiriert worden oder der Name letztlich geblieben.
00:04:45: und so wie es oft in solchen Prozessen ist kommt dann immer der Ruf das man braucht die Lösung und die Superlösung und man könnte doch all diese schönen Lösungen, die ihnen im Workshop rauskommen sie noch zusammenbringen und sich noch größer machen.
00:05:01: Und wir haben dann viele Wochen damit verbracht, das eigentlich wieder das Ganze einzudampfen und kleiner zu machen.
00:05:07: Und nochmal in die Daten zu schauen, nochmal in alle Interviews zu schauen um dann rauszubekommen.
00:05:16: Wir haben auf einer psychosoziale Ebene eine emotionale Ebene in dieser Rolle des pflegenden Angehörigen, die immer da ist und die immer mitschwingt weil ich... Koheverantwortungen für eine sehr nahestellende Person übernimmt und das einfach emotional belastend ist, mal weniger, mal mehr.
00:05:34: Und dann stehe ich aber auch vor den Herausforderungen, dass sich die richtige Information zur richtigen Zeit auf meinen individuellen Fall hinuntergebrochen
00:05:42: bekommen.".
00:05:44: Das war eigentlich dieses minne Bedürfnis bei dem wir angefangen haben und angedockt haben und gesagt haben wir ja passt... Das war dann die nächste Idee und die letzte Idee, die mit den Stadien geblieben ist.
00:05:59: Wir machen eine Plattform, die spuckt immer die richtige Informationen raus.
00:06:03: Damals im Herbst zwanzig, als all die KI-Modelle jetzt auch noch nicht so weit verbreitet waren wie heute vielleicht aber sie heute auch weiter Limitierungen haben Und wird damals schon gesehen haben Die Technik schafft das nicht dass wir haben auch nicht die Datenbasis um ein Algorithmus Valide zu füttern.
00:06:23: Und das war dann letztlich die letzte Situation, um zu sagen okay wenn die Technik das nicht kann.
00:06:29: Menschen können das!
00:06:30: Wir haben tausende Menschen draußen und damals an mobile Pflegekräfte gedacht.
00:06:37: Die gehen in den Haushalten ein- und aus, die kennen die Situationen, sie wissen was man tun sollt, welche Möglichkeit man hat und die können auf fünf Schritte voraudenken.
00:06:47: Dann haben wir gesagt na gut... Dann verbinden wir halt die, da machen wir ein Tinder.
00:06:51: Ein klassisches Klassischer Tinder-Ansatz der auch in jedem guten Innovationsprojekt rauskommt als Idee und dann verbinden wird.
00:07:01: die, die Ängste haben besorgen haben, die Fragen haben mit denen, die die Antworten haben und die da auch begleiten können und die einfach wissen worum es geht.
00:07:10: Und so ist das die Grundidee online Beratung und Begleitung von alles klarer, der bis heute Kern von alles klare ist.
00:07:20: Und so einfach die Idee uns so herausfordert man an den nächsten Schritte.
00:07:27: aber genau es war nicht eine Idee.
00:07:29: aber dass dann die Idee geblieben ist
00:07:33: Warum habt ihr immer weitergemacht?
00:07:38: Weil der Bedarf massiv ist weil wir knapp über eine Million Menschen in Österreich haben, die diese Rolle einnehmen und die Unterstützung brauchen.
00:07:53: Oft sind Situationen, wo sie Unterstützung brauchen und wir in unseren Familien bis zu achtzig Prozent der Pflege- und Betreuung abdecken.
00:08:04: Damit sind wir familiär systemisch und gesellschaftlich einem massiven Säule und Basis für unser Gesundheitspflege-und Sozialsystem und wenn wir zusammenbrechen, dann bricht alles zusammen.
00:08:20: Und das ist glaube ich die Motivation, die bei uns allen dabei ist zu sagen Wir brauchen Unterstützung der Familie, wir brauchen Entlastung der Familien im Bereich Pflege- und Betreuung heute schon und in den kommenden Jahren wahrscheinlich noch viel mehr.
00:08:36: und Digitalisierung hat einfach das Potenzial Neues zu verbinden, hat das Potential Brücken zu bauen, die sonst vielleicht nicht da sind, der über Familienstrukturen entsprechen und neue Zugänge zu bieten.
00:08:52: Und das wollten wir nutzen – ja und glaube ich nutzen wir ganz gut und ganz smart in alles klarer und sehen da wenn Radsuchende in alles klare finden dann kriegen sie die Unterstützung, diese brauchen und die Begleitung auch diese brauchen.
00:09:15: Und die Sicherheit diese brauchen in ihrer Rolle um diese Rolle, die wir ja alle oft gern einnehmen weil es, weil man gerne zurück gibt was eine Selbstverständlichkeit ist, weil's um die Mama geht, um den Partner geht, Um die Kinder geht, die Unterstützung brauchen.
00:09:35: Weil diese Rolle will man ja gerne einnehmen aber Man braucht halt auch Selbstunterstützung, weil man für viele Aufgaben, für viele Fragestellungen und für viele Entscheidungen nicht ausgebildet ist.
00:09:46: Und wenn man da eine professionelle Begleitung hat, die einem die Sicherheit gibt, gute Entscheidungen zu treffen – für die eigene Situationen oder für die Situation der nahestehenden Personen?
00:09:59: Ja!
00:10:00: Dann ist das ein Faktor, der treibt.
00:10:03: Ich kann mich erinnern….
00:10:06: Zum ersten Mal seit langem wieder, dass wir haben gestartet in so einem ganz kleinen Büro und es gibt natürlich immer einen Downs.
00:10:14: Und da war mal wieder eine Down-Phase.
00:10:17: wo die Frage, was werden wir das je schaffen?
00:10:20: Dass wir das irgendwie am Boden bringen und dass dann auch wirklich also Zielsetzung ist, dass alle Menschen in Österreich kostenlosen Zugang zu dieser Beratung und Begleitung bekommen.
00:10:33: Und dann hat die Katharina Gabel aus unserem Team die User-Tests macht, die die Research leitet und sich angefangen in einer Nacht- und Nebelaktion.
00:10:45: So eine Weitbordwand, die wir haben einfach mal mit Zitaten vollzuschreiben.
00:10:51: Zitate von Aususertest von Ratshochenden was sie rausbekommen haben und warum Sie das machen schätzen?
00:11:00: So was gibt dann Motivation, wenn man sieht okay das ist das, was man da gemeinsam mit vielen, vielen Partnern schafft.
00:11:09: Er gibt Sinn und bringt Wirkung dort und so ein Impact dort wo er gebraucht wird.
00:11:17: Welches Bewusstsein würdest du dir in der Gesellschaft wünschen?
00:11:26: Aus der Rolle heraus die ich gerade habe also mit alles klar raus setzten im Bereich der Pflegenbetreuung das Bewusstsein, dass wir alle gut altern wollen und dass es zum Gutaltern können viele Themen gibt die man angehen muss.
00:11:50: Und dass zum Gut-Altern die Unterstützung der Familie Freunde Nachbarn Community wenn du so willst großen Beitrag irgendwie leistet, gerade in unserem System und dass diese Community um ältere Personen ja einen Wertschafft in der Arbeit die sie machen.
00:12:22: Und dabei auch unterstützt werden können und dass dieser Unterstützung nicht nur eine Bürde für das System sein kann sondern dort genauso mehr wert schaffen kann.
00:12:36: oder was braucht es auch für ein Bewusstsein, um Hilfe anzunehmen?
00:12:41: Weil das ist ja im Endeffekt, dass er Hilfe hat und ich glaube, dass es ja gerade wenn man jetzt zum Beispiel den Ehepartner oder die Ehepardnerin pflegt.
00:12:50: Dann ist das ja quasi ein Schatz dem, was man behüten möchte.
00:12:53: also man will ja alles richtig machen und man informiert sich und man sorgt oder man will dafür sorgen, dass alles gut geht.
00:13:05: Dass man Hilfe braucht und dass man das vielleicht gar nicht kann, so wie man das tun möchte ist vielleicht schwierig einfach auch einzugestehen oder?
00:13:15: Weil man sagt immer ich will für einen Partner.
00:13:17: Für die Partnerin beispielsweise da sein oder für Mutter-Vater da sein Und in dem Moment müsste man dann sagen Ich kann das nicht und brauche
00:13:26: Hilfe.
00:13:29: Ja also so wie das Framster stimmt Das was Sie sehen es ist massiv schwer Hilfen Anspruch zu nehmen.
00:13:38: Wenn ich Hilfe in Anspruch nehme, der Rollesprägenden angehörigen ist es selten präventiv auch wenn wir sagen wir wollen Familienfruitsatige erreichen.
00:13:48: Es ist eher fünf bis zwanzig nach zwölf und ich glaube da kommt einiges zusammen.
00:13:57: Einerseits das Thema Pflege ist weiterhin ein Charme- und Tabuthema einfach auch in den Familien ist, also wenn ich an unsere Familie denke der unbenannte Elefant.
00:14:16: Der Kustant im Raum steht aber man spricht ihn halt nicht an weil es wird wieder vergehen.
00:14:24: wenn mich jetzt an Kunden keine Ahnung die man zur Lehrkrankungen zum Beispiel denkt das heißt schon mal in der Familie und dann wenn man die Nachbarn denkt in kleine Gemeinden da kann ich mich erinnern wir haben am Anfang in den Forschungsprojekten, zum Beispiel Fokusgruppen gemacht im Sommer zwanzigzwanzig über Österreich hinweg.
00:14:42: Und ich kann mich hier rinne über eine, ich glaube, zweihundert Seelengemeinde im Burgenland und haben dort mit Bürgermeistern und einigen Vertreterinnen aus der Gemeinde gesprochen.
00:15:00: Geschichten ist ganz klar, dass das Caritas Auto zwei Häuser weiterparken muss weil man ja nicht will, dass die Nachbarn wissen, dass man Unterstützung braucht von einer Pflegeorganisation.
00:15:12: Und wo aber das ganze Dorf eigentlich ebescheidbar ist?
00:15:16: Also es ist schon ein Thema, das wir noch gerne – obwohl's zum Leben dazugehört und obwohl's eigentlich was Normales sein sollte – gerne wegdrücken und so lang wie möglich auch wahrscheinlich daran festhalten, dass wir uns nicht eingestehen wollen.
00:15:36: Dass jetzt vielleicht die Familie anders wird oder sich die Situation, die davor vielleicht gut war, zum Schlechteren ändert.
00:15:46: und wenn ich dann in der Rolle des Angehörigen bin, der Pflege, der Betreut, der sich sorgt, dann habe ich immer eine Person, der schlechter geht als mir.
00:15:57: Das heißt, der Fokus liegt nicht auf mir es mir gut gehen muss, damit ich die andere bei so einem Gut versorgen muss.
00:16:06: Weil ich trotzdem schauen ... weil ich trotzdem den Fokus eher auf meinen Vater und meiner Mutter und meine Partner haben und mir erst Hilfe suchen wenn ich merke okay jetzt geht gar nichts mehr so auf der Art und das ist sicher auch ein gesellschaftliches umdenken notwendig.
00:16:28: Natürlich sind wir jetzt eingetaucht, oder bin ich eingetauchten mit dem mit alles klar.
00:16:34: Jetzt ganz stark in dieser Blase sozusagen.
00:16:37: Ich habe so das Gefühl dass mehr darüber geredet wird einfach auch weil der Druck im Gesundheits- und Pflegesystem größer wird und man das auch in den Medien einfach stärker wahrnimmt.
00:16:49: also ist es vielleicht eine Chance da auch in Familien ein bisschen zum Umdenken zu animieren dem Thema das Schamgefühl stärker zu nehmen.
00:17:00: Es gibt und oft den Vergleich, gerade wenn noch Erwerbssichtigkeit ein Thema ist, wenn ich die Rolle einnehme – es ist das Vereinbarkeitsthema genauso da wie in der Kinderbetreuung.
00:17:13: nur dass wir da halt auch sehen, bei der Kinder Betreuung ist es auch schwer die Vereinbarkeit.
00:17:20: aber das Thema ist positiver besetzt weil ich rede über meine Kinder und die werden immer größer.
00:17:26: Ich habe viele Erfolgsgeschichten und am Lebensende dreht sich das um.
00:17:32: Da bin ich auch in einer Betreuungssituation, nur dass die Themen nicht positiver sondern potenziell negativer werden und die ich die Rolle oft verliere wenn mein Angehöriger stirbt.
00:17:50: Und damit ist es halt schwieriger einfach Darüber zu reden, es abzuschätzen wie lange diese Rolle dauert.
00:18:00: Das sollte man eigentlich, wenn man so denkt, früher Hilfe in Anspruch nehmen.
00:18:05: Aber aufgrund des Themas ist es wahrscheinlich viel schwieriger, das dann auch wirklich umzusetzen und zu tun.
00:18:14: Ist es ein Derboothema?
00:18:16: Weil man Angst davor hat dass die Menschen im Außen denken man schafft das nicht alleine.
00:18:23: Ist das deswegen ein Tabuthema oder ist es, also ich sehe da jetzt zwei Welten.
00:18:28: Ist es vielleicht eher dass man gedacht hat, man führt ein gutes Leben und dann bricht das perfekte Leben was man sich vielleicht aufgebaut hat perfekt unter Anführungsstrichen?
00:18:40: Das ist ja sehr individuell.
00:18:42: Bricht dann zusammen weil ein Krankheitsfall eintritt.
00:18:48: diese zwei Welpen sehe ich jetzt worum das eventuelle in der Budema sein könnte.
00:18:55: Es ist möglicherweise eine Mischung aus beiden Weil, ich glaube das haben wir einfach öfters auch schon gehört im Umgang mit dem Thema dass man sich das anders vorgestellt hat alt zu werden.
00:19:17: Dass man das eigentlich ganz anders geplant hätte und wenn man sie einnehmen muss weil was vielleicht schon von früher gekannt hat von den eigenen Eltern oder Schwiegereltern Das hätte man sich nicht so vorstellen können.
00:19:34: Oder das habe ich mir nicht so gedacht, es sei ein Geflügel der Satz in dem Ganzen.
00:19:39: Das sind sicher diese Ängste und hat aber so meine Vermutung zumindest auch was mit einer gesellschaftlichen Weiterentwicklung in den Familien zu tun die vielleicht noch nicht so stark in unseren Systemen umgesetzt ist.
00:19:59: weil Wenn man sich die unter Anführungszeichen jetzt klassische Rolle einer Frau anschaut, die Kinder großgezogen hat da vielleicht Teilzeit arbeiten war und dann aus der Teilzeit es vielleicht gar nicht mehr zurück gekommen ist weil dann die Betreuung und Pflege von Angehörigen gestartet hat.
00:20:21: Und sie dann sehr viele ja Angehörung oder Familienmitglieder einfach gepflegt und betreut hat.
00:20:30: Wenn es überhaupt in der Erwerbssätigkeit war, dann hat sich das heute einfach – muss man sagen auch zum Glück – geändert.
00:20:40: Dass Frauen selbst arbeiten, erwerbstätig sind und dass sie das auch wollen.
00:20:49: Und dass aber die Pflege- und Betreuung viel einfach auch in den Familien stattfindet.
00:20:56: Das ist ein Spannungsfeld.
00:20:59: nicht so leicht aufzulösen ist.
00:21:02: Und wo man dann fragen kann, welche Betreuungsmöglichkeiten bräuchts denn überhaupt
00:21:10: um
00:21:12: Angehörige?
00:21:15: Vielleicht eine sehr weite Analogie aber um Annehörigen vielleicht während ich arbeiten gehe auch gut betreut zu wissen.
00:21:24: Ähnlich wie Kinder.
00:21:25: also ich weiß das manche Unternehmen spielen mit dem Gedanken um die Erwerbstätigkeit unserer weiblichen Belegschaft aufrecht zu halten.
00:21:34: Wie könnten wir dann da Betreuungsstrukturen anbieten, damit in dieser Zeit diese für uns tätig sind und auch wissen, dass ihre pflegebedürftigen Angehörige gut versorgt sind?
00:21:47: Ich kenne persönlich noch keine Beispiele dafür aber ich weiß das diese Gedanken so manchen Arbeitgeber bewegen weil wir einfach sehen, dass wir uns alle brauchen in den Jobs die wir machen und aber eben trotzdem unsere Familie auch gut versorgt wissen wollen.
00:22:07: Und das betrifft dann Arbeitgeber wie Arbeitnehmer selbstständige oder unselbständige Männer wie Frauen und damit letztlich eh unser Allem.
00:22:18: Welchen Platz nimmt alles klarer für pflegende Angehöriger oder auch Pflegebedürftiger im Leben ein?
00:22:25: oder welche Bedeutung hat auch alles klarer für die Menschen mittlerweile?
00:22:29: Jetzt über die letzten Jahre, ich glaube ihr habt es ja ... ... im Jahr ... ... der App launchen, oder?
00:22:34: Also jetzt gut vier Jahre.
00:22:40: Wir sehen das immer mehr Menschen in alles klar reinfinden und alles klar auch nutzen.
00:22:46: und dass das was am Anfang Einzelberatungen waren, dass dann mittlerweile das heißt, die zurückkommen und mit neuen Fragestellungen kommen.
00:23:03: Das Ziel ist ja, dass ich mal reinkomme und alles deponiere was mich gerade bewegt wo ich gerade Unterstützung brauche dann begleitet werde um die Themen und die Frageställungen so abzuarbeiten bis die Situation wieder stabil ist, bis ich wieder gut meine Rolle ausfüllen kann.
00:23:31: Dann die Beratung und Begleitung zu schließen.
00:23:35: Das ist im Schnitt ein bisschen über zwei Monate das Ratsuchen da begleitet werden.
00:23:43: Und dann kann ich wieder neu öffnen, wenn immer was passiert, wann immer ich wieder Bedarf habe... und wieder neue Unterstützung bekommen.
00:23:53: Und das war natürlich am Anfang, waren die Leute dann gut aufgestellt?
00:23:59: Und jetzt sehen wir, dass im Dreißig Prozent der User nach einem Jahr das nächste Mal was haben, wo sie zurückkommen.
00:24:08: Manche schon, manche früher bei manchen sind schon länger Nutzer und kommen jetzt erst wieder.
00:24:16: Das heißt wenn ich so interpretieren würde ist, ein bisschen das Fallback haben, wenn ich Fragen und Unsicherheiten habe.
00:24:25: Ich hab's auf meinem Handy dabei!
00:24:27: Ich kann es ungesehen von anderen, wann immer ich den Bedarf verspüre, kann ich über mein Handy eine Beratung anfragen und die dann Orts- und Zeitunabhängig auch bekommen und da Unterstützung finden vom Pflegekräften, vom Psychologinnen was gerade quasi ansteht sozusagen.
00:24:55: Wie schnell bekommt man da eine Antwort?
00:25:00: Also Montag bis Freitag normal in wenigen Minuten, also ich würde mal von einer halben Stunde ausgehen um auf der Safe-Side zu sein.
00:25:10: aber wir schauen immer dass wir so gut wie möglich einen Beratern mit denen verbinden die oder der im gleichen Bundesland ist wenn du regionale Fragen hast, damit die auch gut abgefangen sind.
00:25:28: Und die im Idealfall gerade eben Dienst hat und das heißt du dann innerhalb von kürzester Zeit eine professionelle Kraft an deiner Seite hast wo du mal reinschreiben kannst.
00:25:43: also da öffnet sich ein datensichere Messenger in der alles klarer App.
00:25:50: Haupt-Kommunikationskanal ist Asyn Corona Chat.
00:25:52: Das heißt, du musst eigentlich gar nicht zur gleichen Zeit online sein wie die Beraterin und du startest auf jeden Fall in der Schrift.
00:26:01: Die Beratung endet auch auf jeden fall in der schrift.
00:26:04: Ninzig Prozent bleiben auch in der skrift weil wir sehen Beziehungsaufbau ist auch in einer schrift extrem gut möglich Und es ist einfach eben zeitlich unabhängig.
00:26:16: wenn ich Wenn ich erwerbssätig bin, Kinder habe und Sorgen um die Eltern mache.
00:26:22: Dann hab' ich vielleicht erst im Zehnen am Abend Zeit reinzuschreiben oder lieg mit einer Frage wach in der Nacht.
00:26:27: Also ich mach das immer dann zeitlich sehr flexibel in meinen Alltag integriert und beratberaterin antwortet, wenn man auch immer eher den Dienst wieder hat.
00:26:38: Und wenn mir die Schrift zu eng wird... Es gibt auch Ratssuchende, die unbedingt telefonieren wollen.
00:26:47: Das ist es auch möglich.
00:26:48: dann kann man daten sich über die alles klarer einfach telefonieren wobei Datiberaterinnen im Nachhinein wieder eine Zusammenfassung in die Schrift bringen damit ich meine Zettel, die ich vielleicht mitschreib, dich dann irgendwo verliehe, verlegt nicht mehr lesen kann dass das alles weg fällt sondern dass ich wirklich die Zusammenfassung habe mit allen Links und bei allen Weiterführenden Informationen und den richtigen Stellen, die ich vielleicht brauche.
00:27:14: Und dann noch jemanden habe an meiner Seite der vielleicht nach dem Telefonat oder nach dieser Chat-Nachricht nach einer Woche wieder nachfragt ob das funktioniert hat?
00:27:25: Ob ich was ausprobiert hab?
00:27:26: Also mir hilft es ein bisschen dran zu bleiben und mir auch hilft wenn das nicht die richtigen Handlungsempfehlungen waren, vielleicht nicht die richtige Gerichtung.
00:27:35: Ich muss nicht funktionieren als andere Möglichkeiten zu finden.
00:27:40: Ich kann mir vorstellen, dass das schwierigste ist Vertrauen aufzubauen oder?
00:27:45: Kann das sein?
00:27:46: also, dass die Angehörigen dann auch bereit sind Informationen zu teilen was aber auch irgendwie zugleich ein wenig komisches weil in Google gibt man es ja bereithüllig ein.
00:27:57: Zu einem gewissen Tag Aber lege ich da richtig mit meiner Thesion vermuten
00:28:07: Wir waren uns nicht sicher am Anfang, wie das sein wird.
00:28:09: Das ist von vielen Seiten, wir haben es ja ganz eng mit Karitas Diakonie Hilfswerk Rotenkreuz und Volkshilfe aufgebaut Und die kommen aus dem Pflegesektor,
00:28:20: d.h.,
00:28:20: die Wismarums gehen und da war immer so das Ding, dass das wird nicht funktionieren.
00:28:24: Also dieses Vertrauen, diese Beziehung... Und wir merken aber, das ist so vom Beginn an.
00:28:33: Das hat möglicherweise unterschiedliche Gründe.
00:28:36: Wenn ich in den Beratungsraum gehe als Radsuchende, weiß ich mit wem ich verbunden bin.
00:28:41: Ich bekomme bevor ich eintrete ein Profil von meinem Berater oder einem Beraterin.
00:28:47: Ich weiß wie schaut der aus?
00:28:49: Ich kenne Namen und die Profession.
00:28:52: Ich habe eine kurze Selbstbeschreibung.
00:28:54: also ich kriege so ein bisschen einen Gefühl wer es mir dagegen über.
00:28:58: Die Beraterinnen ehrlicherweise nicht.
00:29:03: Dann ist die Verzweiflung in den Familien und der Bedarf eben aufgrund der Tatsache, dass sich die wenigsten frühzeitig präventiv Unterstützung suchen.
00:29:12: Sondern wirklich im Moment wo es nicht mehr geht, das ist so groß, dass sie dankbar sind, dass da jemand ist, der sich dem Problem annimmt oder Herausforderungen annimmt und da unterstützt sich dieses Vertrauen Ganz schnell da ist und man ganz schnell sich dann quasi auch an diese Person klammert.
00:29:36: Und sagt, helf mir weiter!
00:29:38: Ich habe das selbst mal probiert und hab es spannend gefunden, dass vieles was wir aus der Theorie kennen dieses Journaling, dieses von der Seele schreiben dadurch strukturieren, dadurch einmal Entlastung finden.
00:29:52: die erste Reaktion des Beraters, der sagt so Puh ja er ist ein bisschen komplexer macht da kein Stress, ich muss ein bisschen recherchieren.
00:30:00: Ich melde mich morgen auf jeden Fall dass selbst das schon mal erleichtern ist weil nicht.
00:30:06: ich muss mich mit der KI herumschlagen und schauen aus diesem Katalog an Antworten der dann kommt mir dann wieder die Richtige raussuchen oder richtig googeln ohne zu wissen was jetzt wirklich ist irgendwo anzurufen.
00:30:21: niemand hebt ab bei einem E-Mail zu schreiben wo ich keine Antwort kriege sondern da ist jemand erkennt sich aus Der denkt sich das durch, der recherchiert für mich.
00:30:30: Er ruft vielleicht mal an und beim Gemeinderamt, wo ich noch nicht anrufen werde, weil das Schamgefühl da ist und ich nur nicht drüber rede.
00:30:41: Und er sucht mir die Sachen zusammen, die ich brauche und meldet sich verlässlich.
00:30:46: Diese Verlässlichkeit war den Beraterinnen noch wichtig.
00:30:51: Man auch immer sie es angegeben haben und hilft mir weiter und unterstützt mich... in dieser Rolle einfach auch weiter.
00:30:59: Ja, also es ist ganz schnell da dieses Vertrauen und ganz eng!
00:31:05: Wie entwickelt sich alles klarer weiter?
00:31:12: Alles klarer entwickelt sich auf unterschiedlichen Ebenen weiter.
00:31:14: Also einerseits auf der App, das heißt wir haben angefangen im Jahr einen App zu bauen weil wir gesehen haben dass datenschutzrechtlich keine Applikation, die da war unseren Datenschutz ansprüchengerecht war.
00:31:34: Weil es um Gesundheitsdaten von dritten geht.
00:31:38: Das heißt das Ziel für zweiundzwanzig war eine Beratungsraum sich Daten sicher zu öffnen und schließen und zu schließen.
00:31:47: Das haben wir damals geschafft.
00:31:49: Seitdem entwickeln wir diese Onlineberatungsinfrastruktur kontinuierlich weiter.
00:31:57: Wir sind jetzt gerade dran für Kinder und Jugendliche zu eröffnen, zumindest mal ab vierzehn.
00:32:03: Weil wir wissen, dass statistisch gesehen in jeder Schulklasse ein Kind setzt das Pflegeverantwortung innerhalb von der Familie übernimmt oft für die Eltern, die aufgrund von chronischen körperlichen psychischen aber auch Suchterkrankungen ausfallen.
00:32:20: und da Kinder und Jungliche zwischen fünf und achtzehn Jahren einfach diese Rolle übernehmen.
00:32:26: Und bei einem Kind... ProGlass ist das schon massiv.
00:32:29: Und wir wissen auch, dass sich vielleicht der eine oder andere User im Geburtstag und vertippt haben.
00:32:35: Das heißt da wollen wir unterstützen, dass die auch rechtlich korrekt in die App benutzen können und dann in den nächsten Monaten ab vierzehnmal aufmachen, dass es so eine Entwicklung innerhalb der App von anderen Sprachen, also Beratung findet aktuell hauptsächlich auf Deutsch statt.
00:32:55: aber wie müssen die Beraterinnen sprechen?
00:32:57: bis zu sechs Sprachen.
00:33:00: Und da einfach dieser Beratungsraum, der sehr agnostisch in welcher Sprache ich mich unterhalte, das auch noch mal besser zu unterstützen dass sich da vielleicht wenn eine Muttersprachlerin in meiner Mutterspreche da ist also wenn ich ukrainisch zum Beispiel sprech, dass ich verbunden werde mit der Beraterin die Ukraine besprechen, dass es auch so einer Weiterentwicklung in die wir dann auf der technischen Ebene gehen Und auf der Ebene der Beratungsleistung oder das Ausbaus von Alles klar war, als Plattform haben wir in den letzten Jahren sehr viel weitere Passelstücke dazu gefügt.
00:33:44: Also da ist eine Online-Konferenz entstanden die einmal im Jahr in der Jännermestadt findet offen und kostenlos für alles wo auch Betroffene sich involvieren und auf Augenhöhe mit politikeren Pflegerorganisationen
00:33:59: und
00:33:59: Experten diskutieren, was super spannend ist.
00:34:02: Es sind Online-Magazinen entstanden das regelmäßig rauskommt und wo die Beraterin Artikel verfassen und wir da einfach nochmal zeigen wie wertvoll die Pflege ist und wie viel Wissen sie haben.
00:34:15: Und bei all der negativen Berichterstattung, die auf dies ist es so ein bisschen im Teil eines das Ziel zu zeigen, nein das ist einfach extrem wertvoll diese Erfahrung die da ist um das Wissen.
00:34:29: Es ist ein Side-Broject sozusagen im letzten eineinhalb Jahren entstanden einen Leitfaden zur Vorsorge von Naturkotastrophen für pflegende Angehörige der vor ein paar Wochen in einer zweiten Auflage rausgekommen ist wieder mit vielen Partnern und mittlerweile ihnen acht weitere Sprachen übersetzt ist.
00:34:53: Also das, dass es auch so als Weiterentwicklung entstanden.
00:34:57: und wenn man sich das große Ziel anschaut eben ich habe es vorhin schon genannt, dass das Ziel ist, dass alle Menschen österreich kostenlosen Zugang dazu bekommen.
00:35:06: Es sind natürlich die Arbeit mit den Pflegeorganisationen, die dahinter stehen und von denen noch die Beraterinnen kommen da ist ja niemand bei uns angestellt.
00:35:17: von einer Karitas, die kommen von der Sozialdienste Burgenland.
00:35:21: Die kommen... Ich kann das wieder alle aufsehen vom Hilfswerk oder Diakonie und so weiter.
00:35:30: Da entsteht einfach viel und da kommen wir auch Schritt für Schritt weiter.
00:35:34: Auch in dem Sinne, dass uns eben das Sozialministerium in den österreichweiten Teilen jetzt schon seit Jahrzehnt zwanzig zweiundzwanzig unterstützt und anschaut, dass wir eine Infrastruktur schaffen, einen Betrieb schaffen, einer App schaffen, eine Weiterbildung schaffen, Eine Qualitätssicherung schaffen für alles klarer die Österreichweit funktioniert.
00:35:55: Und dann die Beratung selber ist ja letztlich Ländersache.
00:36:02: sich anschaut, weil Pflege einfach Ländersache ist.
00:36:04: Das sind wir einfach bei unserem federalen System und da freut uns massiv das Land Burgenland, das Land Niederösterreichien-Land Vorarlberg, da in Kooperation mit uns gegangen sind und wir da bereits aufmachen dürfen und lernen dürfen wie erreicht man denn eine Zielgruppe die sich nicht aus solch identifiziert bekommt?
00:36:25: Wir kommen dann in die Familien rein die fünf nach zwölf Unterstützung suchen.
00:36:31: und da ja experimentieren wir jetzt seit letztem Jahr mit Social Media Kampagnen etc.
00:36:37: um zu schauen, wie kommen wir an die, die Unterstützung brauchen können?
00:36:44: Und die da auch eben online Beratung oder Begleitung brauchen können.
00:36:50: und andere können alles klar über den Arbeitgeber nutzen, das heißt wir sind da auch mit über vierzig Arbeitgebern österreichweit in Kontakt und Kooperation.
00:37:02: Die nutzen alles klar als Employee-Assistance-Programm wenn man so möchte mit dem Fokus Pflege und Betreuung.
00:37:09: Und ja... Auch da melden sich immer mehr weil das Thema der Vereinbarkeit dass wir vorher schon angesprochen haben wird einfach in den Betrieben auch immer größer dieses Bewusstsein, dass man da eigentlich was machen muss.
00:37:26: Gerade in Zeiten wo jetzt immer mehr Menschen in Pension gehen das heißt die Zahl der pflegebedürftigen Personen steigen wird und damit der Druck auf die Familie noch größer werden wird weil unser System nicht alle Quote wie die Anzahl der Pflegebedüftigen wachsen wird können.
00:37:47: auch Dann sind die Arbeitgeber das Bewusstseinsteig auch,
00:37:52: d.h.,
00:37:53: da freut es uns auch, dass von der Seite auch die Unterstützung kommt und wir damit mit alles klarer letztlich... Das was seit dem Jahr einundzwanziger auf unseren Slides steht oder auf unserem Pitchtags steht sozusagen ist eine gesamtgesellschaftliche Kooperation.
00:38:11: Schrittweise aufbauen in der Pflegesektor und die öffentliche Hand die Pflege- und Entlastungsberatung, was ich da reinkomme.
00:38:26: Mit dem Wissen mit der Expediise eben jetzt schon teilweise mit Monetärunterstützung oder dem Direkten einbringen – der eigenen Beraterin aus dem Case Management.
00:38:39: Und auf der anderen Seite auch Das System, Multiplikatoren im System aber eben auch Arbeitgeber aus der Privatwirtschaft.
00:38:48: Aus dem Non-Profit Bereich und aus den Bildungsbereiches kommen gerade viele Unis und FH-Sache rein die das bei ihrer Belegschaft und teilweise auch ihren Studierenden wahrnehmen.
00:39:00: dass sie diese Rolle einnehmen.
00:39:02: Die darf der Seite bei der Disportion oder bei der Kommunikation beim Reichen der Zielgruppe einfach helfen.
00:39:10: Das ist extrem schön zu sehen und ja, freut uns.
00:39:14: Und ich hoffe dass das auch so weitergeht und wir es tatsächlich schaffen, dass wir da im Sinne unserer Familien ein Angebot schaffen können wo wir Digitalisierung letztlich unter Anfangssächen nur nutzen um bestehendes Wissen, bestehende Netzwerke und bestehenden Erfahrungen neu zu verbinden.
00:39:39: Und die, die das wissen haben.
00:39:46: Weil sie es professionell gelernt haben und täglich machen und üben mit denen zu verbinden, die es in den Familien einfach so teilweise nebenbei übernehmen und da diese Unterstützung brauchen.
00:40:01: Drei Fragen habe ich noch an dich Nicole.
00:40:05: Was mich interessieren würde?
00:40:07: Wann weißt du... Bei dir selbst, dass das an der Zeit ist, die Hilfe zu holen?
00:40:18: Das ist eine schwere Frage.
00:40:24: Wahrscheinlich weiß ich es bevor ich es tue.
00:40:27: Ich glaube, dass es schweres Hilfe in Anspruch zu nehmen, glaube ich kennen viele und persönlich merke wenn meine Geduld dünner wird.
00:40:48: Also ich bin so schon jetzt nicht der geduldigste Mensch, aber in Zeiten, wenn die Anspannung größer wird und Dinge merke ich das, dass meine Gedult immer weniger wird.
00:40:59: Und es ist ein Zeichen, dass man da vielleicht irgendwo mal gegen steuern sollte oder Hilfe in Anspruch nehmen sollte – und ich merk's auch ehrlicherweise bei meinem Team, wenn sie dann teilweise kommen und sagen, komm!
00:41:14: Jetzt muss kurz hin und überlegen mal, was kann ich dir abnehmen?
00:41:19: Weil du strauchelst grad.
00:41:21: Das merken wir!
00:41:23: Und das hilft, dass dann tatsächlich mein Team kommt und sagt, komm, wir setzen uns jetzt hinten schon wie wir dir helfen können weil sie wissen, dass ich nicht alleine kommen werde.
00:41:36: Du
00:41:39: hast dir vorhin auch Prävention angesprochen, was möchtest du mit hundert Jahren noch können und was tust du auch dafür?
00:41:49: Ich würde mit hundert Jahren extrem gerne noch wandern können.
00:41:54: Ah schön!
00:41:55: Draußen in der Natur sein ja das wäre großartig.
00:41:58: deswegen mache ich aktuell Physio weil ich gerade mit den Knien ein bisschen struggle und ein bisschen Krafttraining.
00:42:08: Und wahrscheinlich, wenn du sagst hundert Jahre das ist dann doch noch ein Zeital.
00:42:13: Und die ist der Reminder dafür dass ich das wahrscheinlich noch öfters machen sollte oder mit ihm mehr Zeit widmen sollte in meinem Alltag.
00:42:22: Ein schöner Reminder eigentlich?
00:42:24: Ja voll knapp vom Wochenende großartig.
00:42:29: Kommt zur richtigen Zeit.
00:42:30: danke!
00:42:33: Und eine Frage habe ich noch.
00:42:34: es ist immer dieselbe Frage zum Abschluss was möchtest Du noch sagen?
00:42:42: Ich möchte sagen, dass ich glaube das ist wichtig oder ich bin davon überzeugt.
00:42:48: Dass es wichtig ist, dass wir im Bereich von pflegenden Angehörigen alle hinschauen und dass wir alle Verständnis aufbringen und Empathie aufbringen für die Personen, die diese Rolle einnehmen und da unterstützen auch wenn sich die Person vielleicht selbst nicht diese Hilfe erholen können und davor tief zugehen.
00:43:16: Und das kann in den Familien sein oder wie in vielen Fällen in den Familien sein, aber auch im Umfeld – gerade wenn es ... Ich hab die young carers, die Kinder und Jugendliche schon angesprochen.
00:43:27: da ist es eine Selbstverständlichkeit, die wachsen mit dieser Indieserrolle auf, die kennen keine andere Idee, die werden sich diese Hilfe nicht holen für Familien.
00:43:36: Das war wahnsinnig schwer, sich einzugestehen dass sie von diesen Kindern vielleicht doch zum gewissen Grad abhängig sind, dass sie diese Rolle die so belasten und überlasten das übernehmen.
00:43:49: Und da braucht es uns alle, die hinschauen, die den Schritt auf die Person egal in welchem Alter sie ist zugehen und Hilfe anbieten oder vielleicht einfach auch noch mal zuhören und gemeinsam die Belastung
00:44:07: tragen.".
00:44:11: Das ist glaube ich... ein wichtiger Beitrag den jeder leisten kann.
00:44:15: Und ich glaube, dass sich das ja jeder zu Herzen nehmen sollte weil... Ich glaub in diesem Satz geteiltes Leid ist halbes Leid wie man so schon sagt.
00:44:24: da steckt dann schon ein Fückchen Wahrheit drinnen oder ein Kern der Wahrheit drin.
00:44:30: und eben also wie du gesagt hast auch... Glaub vorher einfach bei sich schauen, dass es sich selbst guckelt und dann kann man auch schauen was es anderen guckelt.
00:44:38: und ich denke, dass man so mit sehr viel Zuversicht in die Zukunft gehen kann oder?
00:44:44: Ich glaube auch.
00:44:45: Schön!
00:44:46: Ja, danke.
00:44:47: Danke dir.
00:44:48: Vielen Dank für deine Zeit und das Gespräch.
00:44:50: Danke Nicole.
00:44:52: Ich danke auch.